Selbstbau, Auflieger

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  • Hallo alle miteinander,


    ich gestehe ein, dass ich bisher wenig Ahnung habe und den Begriff "Mobilheim" als solchen erst seit kurzem kenne.
    Auch habe ich hier im Forum bisher wenig gelesen: ich hoffe ihr verlinkt einfach eine Antwort, ich werde gewiss nicht nur neue Fragen haben.


    Meine Idee ist schon etwas älter, aber ich mag sie gern mit euch teilen.


    Ich habe die Vorstellung auf einem Auflieger ein Mobilheim zu errichten, Wände, Böden und Dächer aus Sandwichplatten (10cm Nenndicke).
    Mehrzahl deswegen, da ich mir kaum vorstellen kann, dass ~2m Breite zum Wohnen genügen.
    Deswegen wird die Anlage im Wohnbetrieb ausgeklappt/ -gefahren und zum Transport muss es dann auf 2,55m zusammengeschoben sein.


    Skizzen dafür habe ich grob fertig, bin aber leider kein Mechatroniker, sodass ich nicht weiß, wie was dimensioniert sein muss.
    Beide Seiten sollen jedenfalls nacheinander ausgefahren werden. Es muss Träger geben, die nach unten abgestützt werden sollen, wie bei einem mobilen Kran eben.
    Ich hoffe diese Träger + Stützen können unterhalb der Aufliegertransportfläche angebracht sein, damit ich keine Wohnraumhöhe dafür verliere.
    Auf diesen Trägern (bzw. mit diesen) sollen die langen Seitenwände ausgefahren werden (~13m).
    Die 3 Dachelemente liegen im Transportzustand übereinander. Das untere Element wird im gleichen Moment von der ersten Seitenwand mitgenommen und demnach müssen die anderen beiden abgesenkt werden, wenn die eine Seite ausgefahren ist. Danach wird die zweite Seite ausgefahren und anschließend das oberste Dachelement auf Wohnraumhöhe abgesenkt und schließt gleizeitig das Dach auf beiden Seiten ab. Die beiden Bodenflächen müssen senkrecht angeklappt transportiert werden, zwischen Innenraum und den Seitenwänden, die nun rausgefahren sind.
    Nachdem die Bodenflächen runter geklappt sind, müssen die Stirnseiten verschlossen werden.
    Dazu denke ich an ein doppeltes Anklappen. Beim zweiten Rausfahren werden alle 3 Stirnseitenwände (vorn wie hinten) mit ausgefahren und können anschließend ausgeklappt werden. An der Stelle muss ich wohl meine Skizze dazu einfügen.
    (s. unten)

    "3" entsprechen der langen Seitenwände
    "7", "8" & "9" der Seitenwände stirnseitig


    Logischerweise müssen alle Möbel und allmögliches Gerassel für den Transport in den Raum zwischen den beiden angeklappten Bodenflächen gebracht werden und müssen auch dahin passen.


    Es muss ebenso einen fixen Versorgungstrakt geben. Dieser soll im hinteren Bereich des Aufliegers sein, also über dessen Achsen.
    Hier soll Wasser, Batterien, Heizung (ggf. Bockheizer), ggf. Treibstoff, Lüftung (Wärmetauscher) und sowas Platz finden. Für die starren "Badmöbel" sollen auch Aussparungen vorhanden sein, damit der Seitenboden mit Badseite problemlos angeklappt werden kann.
    Abwasser muss wohl unterhalb des Aufliegers erfolgen. Da habe ich noch keine optimale Idee für den Winter. Wohl am ehesten IBC-Container auf einem Anhänger.
    Auch an eine Abwasseraufbereitung dachte ich schon, weiß aber nicht Bescheid was dazu nötig ist.


    Mir ist bewusst, dass es auch unterhalb des Aufliegers, im ausgefahrenen Zustand, Stützen geben sollte.


    7 Tonnen Masse hat in etwa der Auflieger, weitere 7 Tonnen durch Wände/Böden/Dächer. Inwiefern der Auflieger dann noch bspw. mit einem Traktor bewegt werden kann, weiß ich (noch) nicht.


    Jetzt also zu meinen Fragen.


    Mechanisch ist ja erst mal nicht viel möglich, da meine Beschreibungen wirklich sehr kurz sind und definitiv nicht durchgeplant.
    Ich kann aber jederzeit weitere Skizzen liefern, falls jmd. eine Idee hat oder Zweifel (am ehesten).


    Rechtlich vlt. eher: wo darf ich das gute Gerät denn hinstellen? Bzw. wo nicht?
    Habe gelesen, dass es von Komune zu Komune unterschiedlich ist. Am liebsten wäre mir ja ein Grundstück im Überschwemmungsgebiet am Fluss, dort stehen auch schon Bungalows, ist eben eine Kleingartenanlage, aber eben verkäufliche Grundstücke ohne, dass die Kleingärten etwas miteinander zu tun haben, außer der topografische Nähe zueinander.


    Ich mag jetzt keine weiteren Fragen ausformulieren, sondern gern lasse ich Fragen stellen, dann wird das gewiss eher was mit dem "Go" oder "No-Go" des Projektes.


    Danke schon einmal jetzt und ein schönes Wochenende weiterhin =)

  • Boah, nee... so viel Vorstellungskraft habe ich gar nicht; geschweige denn... auch noch selber bauen.


    Ich würde stattdessen einen Schausteller-Wohnwagen wählen; da gibt es doch sehr gute "Familien-Objekte". Ausfahrbare Wände und Transportmöglichkeiten inbegriffen.


    Google-Ergebnis für http://www.schausteller.de/images/kaz/30170-2-p8160138.jpg

  • Vielen Dank =)


    Auch von den genannten Vorschlägen habe ich schon gehört und bin daher von denen auch inspiriert worden.
    Deren Hauptaugenmerk liegt auf Platz und schneller Transportfähigkeit. Mein Hauptaugenmerk liegt jedoch vollständig auf ersterem.
    Zudem weiß ich wirklich nicht, wie die Wände von diesen Wagen im Winter (bzw. Sommer) gedämmt sind - 10cm Sandwichplatten haben einen schlechteren Wärmeleitwert als 25cm dicke Wände aus Holz/ Ziegeln.
    Deswegen bin ich so angetan von den von mir gewählten Materialien, obgleich ich natürlich nicht genau weiß, ob sie mechanisch auch dafür geeignet sind (ich habe nur passiv in Kühlhäusern damit arbeiten müssen).
    Dazu frage ich am besten mal einen Fahrzeugbauer und die Lieferanten von den Platten.


    Wie ist das sonst so mit den Medien und Verordnungen? Was muss anliegen und was muss ich einhalten, wenn ich keinen ausgewiesenen Platz nutzen kann (nähere Umgebung), sondern eben - wie erwähnt - ein Grundstück ohne Baurecht in Betracht ziehe?


    LG

  • In Saxony, dort wo die Datteln wachsen.
    Letztendlich frag ich da aber noch einen Kumpel, der beim Bauvergabeamt arbeitet, er weiß vlt. am besten wie man das mit der Stellgenehmigung in Erfahrung bringt.

  • na das wird auf jeden Fall ne stramme Nummer bis das Teil fertig ist. Hast du denn schon dein Budget überschlagen?


    Ich bin ja auch von der Marke "wahnsinniger Typ"


    Viel erfolg. Was Mechanik in Metall angeht darfst du gerne an mich die ein oder andere Frage stellen.


    LG

  • Nun, da ist mir wohl einiges klar (jetzt), Wohnanhänger entspricht Baulichkeit. Ist das mit Wohnmobilen ebenso?


    Ich plane etwa 20T€ für Auflieger und Sandwichplatten, dazu kommen dann noch die Stützen und Träger, der Versorgungstrakt sollte mit mind. 30T€ zu Buche schlagen. Möbel kommen dann auch noch und Sanitär, ich hoffe unter 100.000 zu bleiben. Aber wenn ich das nirgends hinstellen darf, ist ja auch Brühe...

  • Also in Thüringen und Hessen darf ein Wochendhaus,und als solches wird ein Mobilheim ja angesehen,nicht mehr wie 40qm Grundfläche haben und noch 12qm überdachter Freisitz.In anderen Bundesländern sind auch nur 24qm und weniger erlaubt oder die Berechnung läuft nach Umbauten Raum in Kubikmeter.Zusätzlich darf die höhe 4m nicht überschreiten.


    Ein Mobilheim das an Wasser,Abwasser und Gas angeschlossen ist gilt auch als festes Garten/Wochenendhaus.


    Bei den qm die du planst bist du in allen Bundesländern über den erlaubten Werten.Dh.du brauchst eine Baugenehmigung.Die kannst du ja trotzdem stellen und abwarten unter welchen auflagen die genehmigt würde.Bei deinem Budget kein Problem aber du müßtest halt von allem Pläne anfertigen.


    Aber mal erhlich,wenn du 100.000€ Budget hast,warum selber bauen?

  • Wenn ich wirklich drin wohnen will, dann brauch ich, wie bemerkt, eine Baugenehmigung. Aber "viel" Grundstücksfläche ist nicht nötig, und sowas gibt es hier auch (noch).


    Selber bauen werde ich auch nur das, was ich kann. Ich werde sehr viel in Auftrag geben müssen. Und nun muss ich ja sicherlich auch mehr Geld ausgeben für ein Grundstück mit Baurecht, aber vorher muss der Plan auch erstmal komplett werden. Ohne eine angemietete Halle, kann ich das Vorhaben auch nicht umsetzen und wenn ich die zunächst habe, dann steht mein Haus erstmal da drin =)

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