Mobilheim als fester Wohnsitz auf einem Privatgrundstück

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    • Mobilheim als fester Wohnsitz auf einem Privatgrundstück

      Da mich das Wohnen im Mobilheim auf einem Privatgrundstück selbst interessiert eröffne ich hierzu einen Thread.
      Leider kann ich selbst bislang nichts dazu beitragen.

      Vielleicht lebt ja jemand von Euch auf einem Privatgrundstück im Mobilheim und kann darüber berichten.

      Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, ein altes baufälliges Haus mit ausreichend großem Grundstück zu erwerben. Dort ein Mobilheim oder entsprechend großen Wohnwagen aufzustellen und das Haus verfallen zu lassen, um nur die dort vorhandene Infrastruktur wie Strom, Gas, Wasser,Abwasser, Meldeadresse usw. zu nutzen.

      Alternativ hierzu könnte man auch einen Teil des Hauses sanieren um dort einen Sanitärbereich einzurichten mit Duschen, Toiletten, Sauna, Ausguß für's Chemieklo... und sich das Ganze mit zwei, drei Gleichgesinnten teilen.

      Vielleicht hat ja hier noch jemand Ideen zu solch einer, oder zu anderen alternativen Wohnformen im Wohnwagen oder Mobilheim.

      Keine Ahnung, ob das machbar ist. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von peter ()

    • Diese Art vom Wohnen machen ja oft Schausteller wie meine Stieftochter. Sie hat sich mit ihrer Familie letztes Jahr ein großes Grundstück mit altem Haus (z.Zt nicht bewohnbar) gekauft und wohnen dort nun das ganze Jahr über in ihrem Mobilheim. Große Wohnwagen zum Umherreisen auf die Märkte haben sie auch.
      Scheint zu funktionieren. Aber nach Näherem habe ich sie noch nicht gefragt.
      Wiebke und Reinhard
      Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :D
    • Hallo Peter,

      dein Thread greife ich auf weil wir ebenfalls eine alternative zu Campingplätzen oder Mobilparks suchen.

      Also Dauercamper wird man scheinbar mehr oder weniger geduldet, zumal mit Hauptwohnsitz. Hat jemand oder du mittlerweile
      Erfahrung ob Privatgrundstück eine Option sein kann? Und Bauämtern die Bude einrennen, damit man Erfolg hat...

      Wie bist du mit Deiner Idee zwischenzeitlich vorangekommen? oder wohnst Du schon?

      Danke vorerst für eure Infos.
      Grüßle
      Brigitte
    • Hallo,
      es kann eigentlich kein Problem sein, auf einem privaten Bauland ein Mobilheim zu stellen. Man kann sich hierbei das Fahrgestell sparen und stellt eine Bauvoranfrage an die Gemeinde für die Errichtung eines Modulhauses. Wenn die einschlägigen Vorschriften zur Energieeisparung und dem Bebauungsplan eingehalten werden werden bezüglich Baugrenzen etc, kann man auf fast jedem baureifen Grundstück ein MH/Modulhaus stellen.

      Die Frage ist eigentlich nur, ob man das möchte. In z.B. einem Mobilheimpark hat man auch gleichgepolte Nachbarn, was die Sache für die meisten Menschen interessanter macht.
      Gruß Paul
    • Hallo Zusammen,
      das ist auch eine interessante Variante. Könnte mir auch sowas vorstellen. Aber sind die Kosten dann noch im Rahmen??? Oder ist dann eine "normale" Wohnung günstiger?

      Bei uns in der Nähe kann man einen kompletten Campingplatz kaufen, der Betreiber hat aus Altersgründen aufgehört und momentan ist der Platz komplett leer ...
      Wäre ich flüssig ...
      Des Campers Fluch sind Regen und Besuch ...
      Regen geht noch ... :/
    • stromerin42 schrieb:

      Wie bist du mit Deiner Idee zwischenzeitlich vorangekommen? oder wohnst Du schon?
      Ich habe mich ehrlich gesagt nicht mehr mit dieser Thematik befasst.
      Aber wahrscheinlich werden wir den Weg des geringsten Widerstandes gehen und in unserem Mobilheim auf dem Campingplatz wohnen.
      Bis dahin müssen wir jedoch leider noch ein paar Jahre arbeiten.
    • paku schrieb:

      Completter Campingplatz wäre toll. Lage prüfen und Bebaungsplanänderung zum Sonderbaugebiet beantragen und vermarkten.
      Der Gewinn reicht dann für mehrere Mobilheime.
      Nur Mut muss mann haben.
      Paul
      Hallo paku,
      stimmt, Mut fehlt auch ... :rolleyes:
      Aber bei Interesse, hier ist der Link:

      Campingplatz in Schermbeck-Gahlen direkt am Kanal
      Des Campers Fluch sind Regen und Besuch ...
      Regen geht noch ... :/
    • Hi, vielleicht kann ja jemand helfen :)
      Wir haben auch vor, auf einem Privatgrundstück (was bis jetzt nur in unserer Phantasie existiert) ein Mobilheim aufzustellen. Wir haben schon viel recherchiert, fühlen uns aber um nichts schlauer....worauf genau müssen wir denn bei der Suche achten? Muss es Bauland oder könnte es auch Brachland/Acker oder sowas sein? Wir wollten zu erst ein Grundstück pachten, ziehen jetzt aber einen Kauf in Erwägung. Wir möchten halt möglichst abgeschieden wohnen, ohne direkte Nachbarn. Ist dieser Traum hierzulande noch realisierbar? Ein kleines Stück Natur im Nirgendwo? Die Idee mit dem Abriss Haus finden wir super, wird aber wohl unser Budget übersteigen. Wir haben vor mit einem Holzofen zu heizen, ein Kompost-Klo ist im Gespräch und auf Dauer auch Solarenergie, also möglichst autark.
      Vielen Dank für Eure Zeit!
    • Ein MH / Chalet auf ein Privatgrundstück aufzubauen ist mit den gleichen Prozeduren verbunden, wie ein Hausbau. Ist also im Grunde das Gleiche.

      Dazu gehört dann u.a. : Bauantrag, ENEV, Statik, etc.
      Gruß

      Andreas
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      Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit!
    • Ich denke mal das es zwischen Tinyhäusern und Mobilheim einen gravierenden Unterschied gibt. Tinyhouses sind ja jederzeit beweglich, d.h. man kann sie hinter ein entsprechendes Auto hängen und damit durch die Gegend ziehen, haben ja auch meistens ein Nummernschild mit Lichtanlage und sind angemeldet. Gotiny-tinyhouse-nature.jpg

      Das ist bei Mobilheimen auf keinen Fall möglich ( evtl. Schwertransport wegen Überbreite und Länge ) Dementsprechend, wenns die Nachbarn nicht stört könnte sowas wahrscheinlich eher auf ein Grundstück gestellt werden. Mit Wohnwagen ist das ja das Gleiche. Unser Wohnwagen stand bei uns auch im Garten, weils keinen Interessiert hat.
      Wiebke und Reinhard
      Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Falterfan ()

    • Hallo Reinhard,

      es gibt auch Tiny-Häuser, die größer sind und nicht einfach gezogen werden könne.

      Die Fahrwerke von MHs sind nicht für den eigenständigen Transport auf der Straße ausgelegt. Die Fahrwerke sind nur für den Transport auf dem Platz gedacht.

      Zum Aufbauen von MHs auf dem Privatgelände: Wo kein Kläger kein Richter, aber das wird auffallen und dann kommt das Bauamt.....
      Gruß

      Andreas
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    • Bei aller Begeisterung für das reduzierte Leben....
      Die Tiny Bewegung kommt ja aus der Not gebohren aus den USA und es ist natürlich einfacher, in warmen und trockenen Gefilden zu (über)leben als im Bayerischen Wald im Winter die Wäsche nicht trocken zu bekommen oder 3x/Woche einkaufen zu müssen mangels Stauraum. Und immer Single bleiben weil man auf Dauer auch "gestapelt" nicht auf 16m2 leben kann ist auch keine Option. Unser Chalet mit knapp 50m2 geht da "so grade". Wir haben ja nun knapp 4 Jahre Erfahrung gesammelt im Sommer wie im Winter und haben noch 3 Keter Boxen und die Gartenhütte von 12m2.
    • Ich denke, dass es nicht bei allen eine "Begeisterung für ein reduziertes Leben" ist, auch wenn man das in den Medien gerne so dargestellt bekommt. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch viele gibt, denen es nicht leicht fällt, zuzugeben dass die hohen Mietpreise ein Problem sind. Oder aus beruflichen Gründen ist man ortsgebunden und findet dort keine Wohnung - ich kenne ganz unterschiedliche Motivationen für eine alternative Wohnmöglichkeit - und nicht immer steckt die pure Begeisterung dahinter.

      Toll ist es natürlich, ist es wirklich die Wunschvorstellung und kann diese Umsetzen. :)

      Viele Grüße Veanesse



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