MH Schürze zwischen Erdreich und MH - Verkleidung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • seehase schrieb:

      Wichtiger als der Wärmeverlust ist die Belüftung, wenn z.B. bei Starkregen im Hochsommer die Luftfeuchtigkeit extrem ansteigt und sich unter dem Mobi staut.
      Das erinnert mich gerade an dieses gewaltige Unwetter zu Pfingsten 2014. Wenn wir da nicht die Entwässerungsrinnen (Süd-Westseite, über die gesamte MH-Länge) gehabt hätten, wären wir wohl noch drei Tage später mit Kriechkeller ausschöppen beschäftigt gewesen. Deshalb kann ich nur dazu raten; ist zwar eine Sauarbeit (bei uns waren sie glücklicherweise schon dran), aber wenn es wie aus Eimern schüttet wie damals, macht das durchaus Sinn.
      Wir haben damals noch solche Entwässerungsrinnen am Schuppen angebracht, denn da stand das Wasser tatsächlich knöcheltief.

      Richtig gute Belüftung lässt Holz einiges aushalten.

      Grüße sendet
      Alien
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super
    • Darf ich mich einfach mal anschließen? :) Während mein Tischler gerade incommunicado ist (und mir irgendwie auch nicht mitteilt, welchen genialen Plan er ausheckt), beschäftige ich mich mit den Alternativen, wie die Schürze/ Dämmung erfolgen kann.

      Ziel ist in erster Linie, dass die Leitungen unten nicht einfrieren. Ich mache mir keine Illusionen, dass eine unglaublich wohlige Wärme vom Fußboden aufsteigen wird. Und ich möchte das ganze preisgünstig machen - nachdem hier schon Teile vom Unterboden sowie das Bad ersetzt wurden, darf die Schürzenlösung jetzt gerne weniger kosten und dafür auch nur 3-5 Jahre halten. Ich arbeite mich langsam vor, und jetzt für diesen Winter muss es auch nicht schön sein.

      Wir spekulierten gestern, ob man Styrodurplatten als Schürze anbringen kann. Auf die Erde Gehwegplatten, darauf Styrodur als Schürze mit Nut und Feder, und ggf Kunststoffverkleidung wenn ich das grün nicht als modisches Statement verkauft bekomme. Oder derzeitige Folie ab, Styrodur von unten auf den ganzen Boden, diese Spezialfolie drüber und dann Seekiefer oder ähnliches BFU 100 Holz als Schürze.

      Danke im Voraus!
      Gila


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gilowyn ()

    • Guten Morgen ;I

      wir beschäftigen uns auch gerade mit dem Thema und haben uns für Fassadenverkleidung von ISO-Mur endschieden .
      Wir hatten uns einige Muster zukommen lassen und finden das Material und die Farbgebung sehr gut.
      Wenn es für das Forum ok ist hier der Link wenn nicht Löschen.

      Wir haben auch ein Alu Mobilheim und kommen mit Profilen und Versand gerade mal auf 250€ + Holz +Styrodur = ca. 400€
    • Das Thema treibt mich auch gerade um, daher wärme ich die Diskussion nochmal auf. Unser Mobilheim wird im Februar 2019 geliefert und ich stelle mir auch die Frage, wie ich das MH verkleide.
      Ich dachte eigentlich an eine Verkleidung aus Steigerholz (Bauholz, das es in NL in jedem Baumarkt gibt), frage mich aber gerade nachdem ich den Thread gelesen habe, ob dass das richtige ist. Steigerholz passt optisch gut nach Holland und da ich die Treppe, sowie einige Gartenmöbel aus Steigerholz bauen werde, hätten wir alles in einer Optik. Zu Fußkälte oder Isolierung kann leider nichts sagen, da das MH noch nicht steht.

      Kann mit mir einer von euch seine Erfahrungen mit einer Holzverkleidung teilen?
      Freu mich über Input.

      Gruß, Mark
    • Du musst auf jedenfall was Wasserfestes nehmen, wie eine Siebdruckplatte. Weil Feuchtigkeit ist ja eigentlich immer vorhanden. Ich weiß nicht, ob diese Steigerholzplatten für lange Zeit Wasser ab können. Wenn es z.B. über einen langen Zeitraum regnet, und es die Wetterseite ist.

      Wir haben Siebdruckplatten unten herum und auf diese Wandpanele in Steinwandoptik geklebt bzw. geschraubt.
      Wiebke und Reinhard
      Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :D
    • Neu

      Wir haben das ja auch im nächsten Jahr vor uns und meine Gedanken gehen Richtung
      Konstruktion aus WPC der Haltbarkeit wegen und zur Dämmung Styrodorplatten zzgl. als Abschluss Wandverkleidung Styropor in Steinoptik.
      Das gibt es bei EBay, ist für den Aussenbereich geeignet und natürlich werden zur Belüftung Gitter mit Insektenschutz eingesetzt.
      Für unsere Zwecke wird es reichen da wir im Winter nicht so oft da sein werden eher die Sommernutzer,
      alleine schon weil wir im Winter kein Wasser haben.
      Aber Duschhaus ist vorhanden.
    • Neu

      @Falterfan: Steigerholz sind 3cm starke Holzdielen, wie Gerüstdielen. Durch die Stärke verrottet da glaub ich nichts so schnell, aber es ist halt Holz und kein Kunststoff.

      @ Naturfreunde: Aus welchem Grund möchtest Du die Seitenverkleidung isolieren? Wärmetechnisch kann das doch eigentlich nichts bringen, oder?

      Falls ich die Option mit dem Steigerholz baue, hätte ich ohnehin zwischen den Dielen eine kleine Fuge, daher würde ich keine Lüftungsgitter verbauen.

      Gruß, Mark
    • Neu

      Morgen,

      so habe ich es gelöst.XPS bzw. Q-Board Platten und anschließend Holzfliesen aufgeschraubt
      Dateien
      Gruß Arthur
    • Neu

      Moin Arthur,

      danke für die aufschlussreichen Fotos, sieht top aus.
      Bei mir soll die Optik in die Richtung von Deinem dritten Bild gehen, also Holzdielen senkrecht angeschraubt. Allerdings würde ich die eher auf einen Rahmen oder eine Holzunterkonstruktion schrauben, damit ich ausreichend Luftzirkulation unter dem Chalet habe.

      Hast Du die Q-Board-Platten verwendet, weil Du dämmen wolltest? Und bringt die Dämmung der Seitenwände was? Die verwendet man u.a. doch in Feuchträumen. Falls es jetzt unter Deinem Chalet feucht ist...wie kriegst Du die Feuchte wieder raus?

      Gruß, Mark
    • Neu

      Hallo Mark,

      richtig,diese Platten werden vorzugsweise in Badezimmern bei Umbauarbeiten verwendet.Die Platten ließen sich sehr leicht verarbeiten und anbringen.Ich habe an allen Ecken Lüftungsgitter angebracht.Auch habe ich an verschiedenen Positionen Revisionsklappen angebracht.Diese schließen nicht hermetisch ab.
      Ein Luftaustausch unter dem MH sollte dadurch gegeben sein.Ob der Isolationswert im Verhältnis zu anderen Lösungen besser oder schlechter ist,kann ich nicht sagen.
      Ich habe diese Lösung nicht bereut,
      da es schnell,einfach und mit minimalen Werkzeugeinsatz (Cuttermesser, Akkuschrauber,Holzsäge) innerhalb von 2 Tagen erledigt war
      Gruß Arthur
    • Neu

      moin...

      wir hatten letztes jahr gestrichene osb platten ums mobilheim geschraubt....um den versorgungsschacht haben wir eine kiste aus siebdruckplatten gebaut.....und trotzdem sind wir eingefroren...aber nur einmal kurz, dann haben wir ne rippenheizung in den versorgungsschcht geschoben....und schon war das problem behoben....
      dieses jahr haben wir styrodorplatten gegengeschraubt....mal schauen was es dieses jahr bringt.....
      geschraubt deswegen, weil wir es nächstes jahr nochmal abnehmen möchten, zumindest auf der nordseite.....da sollen styroporboxen mit klappen rein, für meine ernte zum lagern und getränke...

      ich versuche jeden hohlraum zu nutzen ;)
      lg marlen
    • Neu

      Hallo,

      wir wohnen jetzt seit etwas mehr als 5 Jahren hier.Mit eingefrorenen Leitungen hatten wir noch keine Probleme.
      Auf einem Bild ist eine Abdeckung zu sehen.Das ist der Hauptanschluss für Frischwasser(ca.40 cm tief).Der Deckel ist eine alte Gartentischplatte.
      Im "Schacht" habe ich Umzugsdecken über die Rohre verlegt.
      Gruß Arthur
    • Neu

      Moin,
      das ist ja mal ein Erfahrungsaustausch davon kann man ja nur profitieren.
      Ich will auf jedenfalls auch eine Isolierung unten herum machen mit natürlich Lüftungsgittern.
      Mir ist wichtig Langlebigkeit und Effiziens des ganzen.
      Auch wenn es nicht die Welt bringt ist das bei uns nicht so schlimm da wir ja nicht beabsichtigen dort zu wohnen,
      aber da wir direkt am Wasser stehen werden mit dem Mobi schadet es sicher nichts etwas gegen die Kälte und vor allem dem kalten Wind entgegenzuwirken.
      Ich kenne wintercamping nur von einer Tour mit unserem Wohnmobil in den Alpen was für ein paar Tage schon OK war auch ohne doppelten Boden wie manchmal bei Wohnmobilen üblich.
      Dann mal schönen Tag noch
      Frank



    Webdesign von Jopen-Online Webdesign Mönchengladbach