Stahlplattform als Hochwasserschutz

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    • Stahlplattform als Hochwasserschutz

      Hallo,

      ich würde gerne mein geplantes Projekt hier zur Bewertung und Diskussion stellen.

      Ausgangslage:
      Ich habe einen Stellplatz in der Nähe von einem Fluss. Dort besteht Hochwassergefahr. Daher möchte ich das Mobilheim ca. 1 Meter aufbocken.

      Technik:
      Der Plan ist, Mörteleimer in die Erde zu buddeln, Unterstellböcke hineinzustellen und das ganze dann mit Beton zu füllen. Das hätte die Vorteile, dass die ganze Konstruktion notfalls wieder abgebaut werden kann. Zum anderen würde die Stabilität aber auch dann noch gewährleistet sein, wenn ein Hochwasser die Erde um die Betoneimer wegschwemmen würde.
      Auf den einbetonierten Unterstellböcken (2 x 5 Stück) soll oben jeweils ein Doppel T-Träger (HEB 120 oder 140) gelegt werden.
      Das Mobilheim hat ungefähr die Maße 3,50 x 11,00 Meter.

      Plan:
      Die Zeichnung als Anlage verdeutlicht mein Vorhaben.

      Muss ich noch etwas bedenken? Was könnte man besser machen? Wie?

      Vielen Dank und Grüße
      Uwe
      Dateien
    • Bin zwar kein Statiker, aber die Unterstellböcke erscheinen mir zu schwach. Wenn das Konstrukt sich in horizontale Richtung verschiebt treten enorme Scherkräfte auf. Auch die Fundamenttiefe von ca. 40cm würde mir nicht reichen und ist zudem nicht frostfest. Ein Mobilheim dieser Größe wiegt sicher an die 4-5 Tonnen.

      Ein Freund von mir (Maschinenbauer) hat sein Chalet auf eine Container-Absetzbühne gesetzt. Das ist solide und sogar höhenverstellbar.
    • Das Chalet stand früher in Herten und war ebenfalls Hochwasser gefährdet.

      Die Stempel der Absetzbühne wurden über 2 Wellen mit Ritzel und Kettenrad über einen E-Motor bis zu 50 cm zusätzlich geliftet. Bereits beim Bau wurden derzeit passende Aufnahmen durch Muller an das Fahrgestell geschweißt. Eine sehr ausgeklügelte Konstruktion, bei der Geld eher keine Rolle gespielt hat. Deine Böcke tragen sicher genug, aber nur bei vertikaler Lasteinwirkung. Wenn sich da was horizontal bewegt knicken die schrägen Streben weg. Du willst ja einen Meter hoch. Mir wäre das zu riskant und als Platzbetreiber würde ich auf ein Gutachten bestehen.
    • seehase schrieb:

      Deine Böcke tragen sicher genug, aber nur bei vertikaler Lasteinwirkung.
      Das ist m.E. auch ein großes Problem. Denke man mal an einen Orkan, da treten Querkräfte auf, die die Konstruktion zusammenbrechen lassen.

      Ich würde da mal den Rat eines Statikers einholen, das Geld fände ich sehr gut investiert.

      Auch ist die Gründung viel zu schwach. Bei Hochwasser, also steht bei Dir dann alles unter Wasser, wird die Erde weich und nachgiebig. Dazu Wind.........
      Gruß

      Andreas
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      Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit!
    • Da du auf der Suche bist, hast du dir bestimmt gerade etwas ins Auge gefasst. So verstehe ich auch deine Frage jetzt.

      Das erste, was Du überhaupt machen solltest, den Betreiber fragen, was er zulässt und ob er vielleicht Erfahrungen hat. ;)
      Gruß

      Andreas
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    • In Zeiten der durch den Klimawandel beeinflussten, ständig steigenden Wasserspiegel würde ich mir gut überlegen, wo ich mein Heim errichte. Du investierst ja nicht unerheblich viel Geld und unter Umständen findest du für diesen Stellplatz dann keinen Versicherer. Bei uns in Ohe werden gerade Vorbereitungen zur Verstärkung der Deiche getroffen. Das ist natürlich beruhigend, macht aber auch nachdenklich.......



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