Neue Dämmung ins alte Mobilheim (winterfest)

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    • Neue Dämmung ins alte Mobilheim (winterfest)

      Hallo Community,
      ich habe vor ein 30 Jahre altes Alu-Mobilheim zu entkernen und neu einzurichten.
      Im selben Arbeitsgang will ich auch gleich die Dämmung (falls überhaupt noch vorhanden) erneuern, um auf ein wintertaugliches Niveau zu kommen.
      Nachdem ich mich bereits einen Haufen Infos zum Thema Dämmstoff gelesen habe schwankt die Entscheidung nun zwischen

      Armaflex 32mm und Styrodur mit Stufenfalz.


      Es soll der Boden erneuert werden (Spanplatte 19mm, an zwei Stellen defekt) und ich stelle mir folgenden Aufbau (von unten/aussen nach oben) vor:
      ca 400mm Luft zum Boden (weil auf Anhänger)
      Rauhspund 22mm, wahlweise OSB, darauf
      Lattung 60/40mm
      Styrodur 60mm
      Maurerdielen 40mm als finalen Oberboden

      Wand:
      Alu-Aussenhaut
      Armaflex oder Styrodur zwischen die Lattung
      Sperrholz 4mm

      Dach:
      Armaflex 32mm oder mehr selbstklebend innen

      Gibt es hier Fachleute die mit Fachwissen weiterhelfen können?
      Taugt der Aufbau?
      Reichen 32mm Armaflex um es drinnen warm zu halten?

      Hat jemand noch ein Dämm-As im Ärmel das ich übersehen habe?

      Für jedliche Hilfe bin ich bereits im Voraus dankbar :super
    • Hallo
      ich weiss zwar nicht warum alle Leute immer styrp nehmen aber bitte
      2 Sachen sind mir aufgefallen dein Bodenaufbau ist ja 120 mm stark das verlierst du das Kopffreiheit
      Das Amaflex darfst du nicht am Dach festkleben wenn du recht hast liegt der Taupunkt und somit das Wasser auf der Innenseite und somit im MH
      Holländer

      nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup: :thumbup:
    • wenn du es richtig machen willst darf die Dämmung die Aussenhaut nicht berühren sonst sammelt sich sofort Kondeswasser in der Dämmung . da dein Mh aber von aussen fertig verkleidet ist ist das etwas schwierig
      Doppel die Wände mit dachlatten auf da gewinnst du dämmungsdicke so das du auf ca 5 cm kommt verlierst aber auch innen breite. Sorry man kann nicht alles haben :D Dann dämmen vielleicht mit Styro :D Danach von Innen auf jeden fall Folie und bitte Nähte verkleben
      Holländer

      nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup: :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Holländer ()

    • @Holländer: ich dachte es ist besser wenn die Dämmung ohne Lufteinschlüsse an der Alu-Haut anliegt...Daher die Armaflex vollflächig verklebt. Dann sammelt sich doch auch kein Kondenswasser.

      Holländer schrieb:

      Doppel die Wände mit dachlatten auf da gewinnst du dämmungsdicke so das du auf ca 5 cm kommt verlierst aber auch innen breite. Sorry man kann nicht alles haben
      ..genau das ist der Plan. Ich versuche auf 6cm Dämmung zu kommen, in der Hoffnung, daß die doppelte Dämmungsdicke auch doppelt warm hält. Leider habe ich keine Erfahrungswerte gefunden, vielleicht kennst Du dich ja da besser aus, wie die 'übliche' Vorgehensweise bei nachträglicher Innendämmung ist.

      Besonders würde mich der Aufbau der Dämmung (Folie, etc) interessieren, schließlich will ich diese Arbeit nur einmal machen..
      Ich habe gehofft, daß hier im Forum jemand schonmal eine Innendämmung ausgeführt hat und mich beraten kann.
    • Moin Hoschi,
      ich kann nur erzählen wie ich es gemacht habe
      Wand = in die Leisten des Gerippes habe ich 3cm Styrodor geschnitten,
      anschließend Folie als Dampfsperre-- dann Dachlatten hochkant mit 6cm Dämmplatten (Glaswolle) gefüllt
      Decke = Direkt von unten 2cm Styrodor ans Blech und ersiegelt ( um Schwitzen zu vermeiden)
      anschließend zwischen die Sparren 8cm Dämmwolle geklemmt, dann wieder Folie
      darunter wieder Dachlatten hochkant mit Dämmung
      Bilder sieht man unter Kernsanierung Abi Arizona
      Gruß Eggi
    • Gude @icasys :) !
      Danke für deinen Beitrag.
      Ich habe mir deine Bilder betrachtet und es sieht sehr vernünftig aus. :thumbup:
      Hast Du keine Angst, daß sich Feuchtigkeit in der Glaswolle sammelt?

      Hast Du das Styropor direkt an die Aluhaut anstoßen lassen? Lose oder geklebt?
      Und wie hast Du denn die Decke versiegelt?
      Leider habe ich keine 8cm Dachsparren zum Auffüllen mit Dämmung, daher war mein Plan Armaflex (32mm) vollflächig direkt auf die Aludecke zu kleben und entweder nochmals 3cm Styrodor oder (etatabhängig) eine zweite Lage Armaflex von 32mm aufzukleben.
    • habe keine Angst wegen der Feuchtigkeit--habe 2 Entfeuchter aufgestellt ( die ganz einfachen )
      da ist nicht viel Wasser drin
      das styrodor im Dachbereich ist direkt am blech und mit biligem Acryl versiegelt
      in den Wänden ist noch Luft zur Aussenhaut
      dort ist es zwischen den Leisten geklemmt, wo zu viel Luft war -verschäumt
      hast du keine Bilder ? dann könnte man sich besser rein denken
    • Guten Mittag @icasys:
      ich meinte auch mehr die Luftfeuchtigkeit, die sich in der Dämmung niederschlagen kann..
      Wie beheizt Du denn dein Mobilheim?

      Hast Du die Zwangsbelüftungen offen gelassen beim Dämmen oder verschlossen?

      Bilder gibt es noch keine, bisher ist noch alles an Ort und Stelle. Wenn ich nächste Woche anfange mit dem Rückbau werde ich aussagekräftige Bilder einstellen. Momentan gibt es nur die Planungs-Bilder in meinem Kopf. Noch bin ich in der Theorie und am Informationen sammeln.
    • Hoschi schrieb:

      Hast Du die Zwangsbelüftungen offen gelassen beim Dämmen oder verschlossen?
      Zwangsbelüftungen sollte man nie vollkommen verschließen, damit ein Luftaustausch stattfinden kann, vor allem im Winter. Sonst bekommt man eine Tropfsteinhöhle.

      Es gibt aber verschließbare Zwangsentfüftungen, um selber den Austausch zu bestimmen.
      Gruß

      Andreas
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      Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit!
    • Hallo Hoschi
      so wie das icasys gemacht hat ist das schon nicht schlecht
      Wand = in die Leisten des Gerippes habe ich 3cm Styrodor geschnitten,
      anschließend Folie als Dampfsperre Divusions offen Dann Dachlatten hochkant mit 6cm Dämmplatten (Glaswolle) gefüllt Dann bitte noch eine Folie dampfsperre
      Decke bitte nichts an das Blech kleben überall zwischen Glaswolle und Blech Luft lassen und von unten eine dampfsperre Bitte nicht vergessen alles gut mit Klebeband zukleben

      So würde ich es machen wie immer ohne Pistole ach Entschuldigung Gewähr
      Holländer

      nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup: :thumbup:
    • Hallo @Holländer:
      Vielen Dank für die detailierten Dämmungsaufbauten.

      Was hältst Du denn von meiner Planung?
      Mir wäre wichtig zu wissen was gegen die Verklebung an Wand und Decke spricht.
      Im WoMo- und Kastenwagenbereich tun das scheinbar Viele.
      Gibt es einen bestimmten Grund für dafür, daß Du an den Wänden Styrodur und Glaswolle verwendet hast?
      Und womit hast Du die Wände verkleidet?

      Da ich nicht soviel Platz durch den Deckenaufbau verlieren möchte, plane ich die Armaflex ohne Lufteinschlüsse an die Decke zu kleben.
      Siehst Du da Risiken?
      Und wozu dient die Luft zwischen Glaswolle (in meinem Fall Armaflex oder Styrodur, wenn A. nicht in Frage kommt) und Aludecke?

      Fragen über Fragen, ich weiß.. ?(
      Aber ich arbeite mich erst in die Materie ein und bin froh, daß es hier Erfahrene gibt, die mich beraten.
      Schließlich will ich mir die Arbeit nur einmal machen...

      Vielen Dank an Alle :super
    • Auch im Kastenwagen gibt es das Schimmelproblem, wenn die nachts beim Schlafen und tags beim Kochen/Duschen entstehende erhebliche Feuchtigkeit nicht durch (Stoß)Lüften regelmäßig reduziert wird. Dann gammeln die Möbel, Matratzen usw. trotz High Tech Schaumisolierung. Und Alu-Mobilheime sind von der Grundkonstruktion eigentlich reine Sommerlauben. Nachträgliche Isolierungen und Doppelverglasung erhöhen zwar den Wohnkomfort, lösen aber nicht das Feuchtigkeitsproblem. Dafür sind die Dinger ja auch erheblich billiger als ein Chalet mit völlig anderen Wandaufbau. Eine Hinterlüftung an der Aussenseite ist kaum nachträglich zu realisieren, ohne die Aussenhaut zu entfernen. Klimatisch am besten wäre ein belüftetes Kaltdach, also Aluhaut, dann ein belüfteter Spalt, dann Folie, Dämmung, Dampfsperre und die Innenverkleidung. Die Idee, direkt Dämmung unters Alu zu kleben, erfordert eine völlig luftdichte Konstruktion, damit keine Feuchtigkeit entsteht. So wie die Sandwichbauweise beim Caravan oder z.B. Kühlhäusern. Dann kann auch eine dünnere Dämmung effizient sein. Ein Kastenwagen ist im Gegensatz zu einem teil- vollintegrierten Wohnmobil nur bedingt wintertauglich.
    • Holländer schrieb:


      anschließend Folie als Dampfsperre Divusions offen
      Das geht nicht entweder ist es eine Dampfsperre oder Diffusionsoffen.

      Eine Folie zwischen den Dämmschichten ist gefährlich und muss nachgerechnet werden.

      Beim Dämmstoff sollte man auch mal an PU denken, ist von der Dämmwirkung her besser. Auf jeder Dämmung ist die WLG angegeben, umso niedriger der Wert umso besser die Wirkung.

      Grüße Rainer
    • @ Seehase: Danke für die leicht verständliche Erklärung.

      Da ich in den Wänden keine Dämmung vorgefunden habe denke ich nun über folgenden Aufbau nach:

      Aluhaut 2mm
      20mm Hinterlüftung
      3mm Presspappe
      30-40mm Dämmschicht (Styrodur/PU/ Armaflex)
      12mm OSB als neue Innenverkleidung

      bei diesem Aufbau kann ich die vorgefundene Konstruktion lassen wie vorgefunden und lediglich die Dämmung und die OSB-Platten montieren.
      Die Hinterlüftung ist dann nach wie vor gegeben.
      Was hältst DU davon?

      seehase schrieb:

      Klimatisch am besten wäre ein belüftetes Kaltdach, also Aluhaut, dann ein belüfteter Spalt, dann Folie, Dämmung, Dampfsperre und die Innenverkleidung.
      Das wäre genauso zu realisieren, indem ich die vorhandene(und offensichlich 30 Jahre lang bewährte) Konstruktion weiternutze.
      Gibt es ein Problem, wenn ich die 'Presspappe' drinlasse die momentan als Innenverkleidung verbaut ist?



      seehase schrieb:

      Die Idee, direkt Dämmung unters Alu zu kleben, erfordert eine völlig luftdichte Konstruktion, damit keine Feuchtigkeit entsteht.
      Das wäre mit der vollflächigen Verklebung von Armaflex gewährleistet. Dann noch eine Dampfsperre drüber, sauber abgeklebt, das müsste doch passen, oder?

      Dem Schwitzwasserproblem bin ich mir bewußt, das haben wir im VW-Bus auch... Lüften, lüften, und einen Holzofen wäre meine Variante dem Vorzubeugen.
    • @Hoschi
      Ich bezeichne mich nicht als Fachmann auf diesem Gebiet, aber warum willst du Presspappe verbauen? Das wäre ja wieder ein potenzieller Nistkasten für Feuchtigkeit. Wenn die entsteht (Wassereinbruch/Kondensat), sollte diese ja möglichst nicht in den Dämmstoff gelangen.

      Guck mal hier nach:
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      Ich persönlich würde den Kaltdach-Aufbau mit Folie, Hartschaumdämmung und Dampfsperre bevorzugen, zumal die Sparrenkonstruktion ja ohnehin erhalten bleibt, und dann die Decke ansprechend verkleiden. Z.B. mit Agnes Plafond Platten (agnes.nl). Das bedeutet natürlich Verlust der Deckenhöhe. An den Wänden könntest du ja dann deine Armaflex-Matten verwenden um bei der Dachlattenstärke der Aussenwände zu bleiben.



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