Neue Dämmung ins alte Mobilheim (winterfest)

    • Egal welche Dämmung du nimmst, das Wichtigste ist eine funktionierende Dampfsperre auf der Innenseite.

      Wenn von innen kein Wasserdampf (durch atmen oder Verdunstung aus den Siphons entstanden ) in die Wandkonstruktion gerät, kann auch kein Kondenswasser entstehen.

      Ich würde es so machen

      Alu Außenhaut
      Dämmung im Lattengerüst mit etwas Luft zur Außenhaut
      Lattung in gewünschter Stärke auf doppeln und mit Dämmung auffüllen
      Dampfsperre Sd größer 100m Nähte verklebt
      Innenwand nach Wunsch

      Grüße Rainer
    • Hallo @ Rainer:
      wie verhindere ich denn den Kontakt von Dämmmaterial zu den Aluwänden?
      Noch eine Dampfbremse?
      Wieviel ist denn 'etwas' Luft?
      Momentan habe ich ca 20mm Luft durch die Lattung, das ist mehr als ausreichend, oder?

      Die Dampfsperre zur Innenseite ist klar und wird auch so ausgeführt.
      Ansonsten wird der Wandaufbau wohl so, wie Du es beschrieben hast. Danke dafür, das bestätigt meine Recherchen. :D
    • @ Seehase, @ icasys:
      Die Presspappe(Hartfaserplatte) ist ja bereits verbaut und hat vom Innenraum gesehen keine Beschädigungen durch Feuchtigkeit.
      Aber ihr habt Recht, um auf Nummer Sicher zu gehen, daß sich dort keine Feuchtigkeit angesammelt und geschimmelt hat
      ist es sinnvoll mal einen Blick dahinter zu werfen.

      Da die verbauten Platten diese Behandlung wohl nicht überleben werden bin ich im weiteren Wandaufbau wieder frei...
      ...und werde wohl die von Rainer vorgeschlagene Variante für die Wände übernehmen.

      Ich danke euch für die konstruktiven Vorschläge und die Geduld, bisher habt ihr mir sehr gut weitergeholfen.
      :super

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hoschi ()

    • Hoschi schrieb:


      wie verhindere ich denn den Kontakt von Dämmmaterial zu den Aluwänden?
      da du in dem Zwischenraum keinen Luftaustausch hast, ist das egal.
      Wenn durch die Dampfsperre keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann diese auch nicht ausfallen.
      Der Unterschied zu einem normalen Gebäude ist, das die Außenhaut aus Metall ist und diese einen Sperrwert von unendlich hat.
      Belüftung gibt's hinter dem Metall auch nicht, es sei denn du sorgst für Zuluft und Abluft was ich für fast unmöglich halte.
      Wenn du dich für Materialien entschieden hast, poste die und ich mache dir eine Berechnung.

      Grüße Rainer
    • Hallo @Rainer:
      so, Wochenende gut verbracht, zur Abwechslung mal ohne Internet... :schwitzen

      Nun zu meinen Dämmungsaufbauten (von aussen nach innen):

      DACH:
      Aluaussenhaut
      Lattung 40mm
      dazwischen 40mm XPS
      PU-Folie als Dampfsperre an den Übergängen verklebt
      OSB 12mm mit Nut und Feder

      Wand:
      Aluaussenhaut
      Lattung auf 60mm aufdoppelt
      60mm XPS press an die Wand
      PU-Folie (verklebt)
      16mm OSB

      Boden:
      OSB 18mm oder 22mm
      Lattung 40x60m
      60mm Resol XPS dazwischen
      Dampfsperre
      35mm Fichte-Maurerdielen als Holznutzboden

      Am Dach schwanke ich noch zwischen dem beschriebenen Aufbau und wahlweise Armaflex selbstklebend wie z.B.:
      Armaflex Ultima - Armacell Germany
      durch die Armaflexplatten will ich Lufteinschlüsse und damit Kondenswasser verhindern.

      Was macht mehr Sinn?
      Wenn ich die Platten an die geraden Wände press verlege dürfte doch eine Hinterlüftung überflüssig sein, oder?!
    • Es gibt im Netz Beschreibungen über nachträgliche Neubedachung von Alu-Mobilheimen. Dann wird aus dem Tonnen- ein Satteldach. Ist aber um ein Vielfaches teurer. Du musst dann aber evtl. auch das vorhandene Kaltdach umbauen. Also Lüftungen verschließen und eine Dampfsperre verbauen, damit die Heizwärme nicht darüber entweicht. Da wird @Rainer sicher noch was zu schreiben.
      • Groeten uit Ohe en Laak, het mooiste Plekje van Limburg.
    • Hallo,

      ich persönlich halte von einem Umkehrdach nichts.

      Die anderen Sachen sind OK. Zu diesem Armaflex habe ich keine Datenblätter gefunden die etwas über die WLG und den Sd Wert sagen, von daher kann ich das weder Einschätzen noch berechnen.

      Wichtig ist ein hoher Sperrwert innen das außen Alu mit einem Sperrwert von unendlich ist.

      Die Bauphysik ist hier eigentlich recht einfach. Der Taupunkt liegt immer in der Dämmung, wenn ich keine Luftfeuchtigkeit reinlasse, kann auch nichts kondensieren.

      Und keine PU Folie sondern PE noch besser wäre eine Alufolie.
      Grundsatz ist wo keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann auch keine ausfallen.

      Ich kann die Aufbauten durchrechnen, das schaffe ich aber erst nächste Woche.

      Grüße Rainer
    • Guten Morgen @ Rainer:
      nach einiger Recherche bin ich auch vom Umkehrdach abgekommen... :runter

      Des weiteren sehe ich gerade, daß Resol nicht für den Innenbereich geeignet ist. Daher werde ich wohl flächendeckend mit XPS arbeiten...

      In der Bodenkonstruktion sagt der U-Wert-Rechner, daß es sinnvoller ist mit einer diffusionsoffenen Folie zu arbeiten.
      Das bedeutet folgenden Aufbau von innen nach aussen:

      35mm Fichte-Maurerdielen
      PP-Folie als Dampfsperre
      60mm XPS
      Diffusionsoffene Folie
      18mm OSB
      Diffusionsoffene Folie


      Was hältst Du von DIESER Dampfsperre für den Wandaufbau (hinter der OSB-Platte) Dörken Delta Reflex Dampfsperre 1,5 m x 50 m online kaufen | bausep.de

      Zum Armaflex habe ich folgendes gefunden:

      Produktbeschreibungen
      Größe:19mm - 6m² 1 Karton Armaflex ist der verlässliche flexible Dämmstoff zur langfristig sicheren Tauwasserverhinderung und sorgt dank seiner einzigartigen Mikro-Zellstruktur für mehr Formstabilität und eine leichtere Verarbeitung.
      Die optimale Kombination der äußerst niedrigen Wärmeleitfähigkeit mit einem hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand trägt zur dauerhaften Vermeidung von Energieverlusten und des Eindringens von Wasserdampf bei und vermindert das Risiko von Korrosion unter der Dämmung.
      Die Armaflex Systemfamilie und die Armaflex System-Garantie bieten eine sichere Lösung für alle Anwendungsbereiche.


      - Euroklasse D-s3, d0
      - Extrem geringe Wärmeleitfähigkeit = 0,036
      - Hohe Beständigkeit gegen Wasserdampf-Diffusion (µ = 7.000)
      - Sichere Systemlösung mit Armafix zur Verhinderung von "Kältebrücken"
      - Geschlossenzellige Mikro-Zellschaumstruktur
      - Zunehmende Dämmschichtdicken für optimalen Schutz gegen Tauwasser- und Frostbildung


      Anwendungsbereiche


      - Warm- und Kaltwasserleitungen, Kühltechnik, Heizungssysteme Lüftungs- und Klimatechnik
      - Fahrzeugdämmung in Wohnwagen, Camper, Wohnmobil Boot und Yacht

      Welche Dämmungsdicke würde sich denn nach diesen Informationen für das Dach anbieten und hältst Du diesen Dämmstoff für geeignet? Ansonsten werde ich auch im Dach mit XPS arbeiten...

      Nochmals vielen Dank für deine Mühe und mach dir keinen Streß mit der Berechnung. Ich freue mich ja schon, daß ich jemanden gefunden habe, der mit mir die Möglichkeiten durchgeht..

      @ Holländer : Auch deine Meinung wäre mir wichtig! :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hoschi ()

    • habe jetzt etwas Feuchtigkeit im SZ im unteren Bereich des Bettes und im WZ im unteren Bereich hinter dem Sofa,heize mit Infrarot pg.
      So,habe gerade mal die Wand von innen aufgemacht,und ist Alu-Aussenhaut,Dachlattung dazwischen 2 cm Styropor,´etwas Luft´,dann dünne Spresspanplatten,(die auch hinter Schränken ist).So,da ich von aussen nichts verändern will ( und wohl auch darf,egal),plane ich eine Dampfsperrfolie (dicht verklebt) hinter die Presspanplatten,( oder vor diesen?),und darauf diese Armaflexplatten selbstklebend und auch gut verklebt, anzubringen:
      Armaflex AF nichtselbstklebend

      wäre das okay,oder habt ihr eine bessere Lösung?
      möchte ja auch nicht zu viel Raum verlieren..
      riesendank schonmal!

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