*Wohnwagen / Wohnmobil*

    • *Wohnwagen / Wohnmobil*

      Guten Morgen Forumsmitglieder

      Bevor ihr euch für ein Mobilheim entschieden habt gab es da vorher schon Erfahrungen mit einem Wohnwagen bzw. Wohnmobil oder seit ihr zum Mobilheim wie die "Jungfrau zum Kinde gekommen" :D
      Es gibt natürlich auch einige Mitglieder hier die trotz MH noch ein Wohnmobil oder WW besitzen da Sie nicht ganz auf das "Zigeunerleben/Reisen " verzichten möchten ;)

      Erzählt mal wie es bei euch ist bzw.war :thumbup:


      Gruß Micha
      Achtung !!! *Arbeitsschutzhandschuhe schützen nicht vor Arbeit* :D
    • Wir sind vor 5 Jahren von Wohnmobilisten Schritt für Schritt zu (mobilen) Dauercampern geworden

      Nach fast 20 Jahren mit dem Womo mit max. 2 Nächten am selben Ort, wollten wir es etwas ruhiger angehen.
      Bis dahin haben wir nahezu ausschließlich auf Stellplätzen oder Restaurantparkplätzen übernachtet.
      Campingplätze wurden nur ausnahmsweise besucht.
      Vor einigen Jahren waren wir noch Exoten an Heiligabend auf den Stellplätzen.

      Außerdem war für uns ist die ehemalige Freiheit, die wir früher mit dem Womo genossen hatten, eindeutig verloren gegangen.

      Wir haben zum Schluss unserer fast 20 jährigen Womo Zeit oft viel Zeit damit verschwendet, von ehemals ruhigen Stellplätzen nach der Ankunft sofort wieder loszufahren, weil einige Genossen glaubten ihnen gehört der Platz.

      Dazu gehörte unter anderem der zunehmende Gebrauch von Generatoren auf naturbelassenen Stellplätzen, das Abstecken von Arealen mit Flatterband, sowie die Tatsache, dass die Plätze von Jahr zu Jahr, auch in der Neben- und Wintersaison immer voller wurden.
      Beides Dinge, die zu unserer Womo-Freiheit nicht mehr passten. Wir brauchen Platz, Ruhe und Natur um uns herum.

      Also beschlossen wir auf einen Wohnwagen umzusteigen, und damit, von einem Saisonplatz als Basis, regelmäßig Kurztrips oder Urlaube mit diesem Wohnwagen zu unternehmen.

      Dann kam ein Vorzelt dazu. Wir wollten nie eins haben. Hatten wir ja am Womo auch nicht.

      Dadurch haben wir dann jedoch nur noch am Anfang und Ende der Saison den Wohnwagen an den Haken gehängt und zusätzlich hier und da mal ein paar Tage in Hotels verbracht.
      Hotel, das war nun gar nicht unser Ding.

      Viele unserer Campingplatznachbarn haben einen zusätzlichen Reisewohnwagen, was uns schließlich auch auf den Geschmack gebracht hat.

      Wir genießen inzwischen die Vorzüge des Dauercampings im Wohnwagen auf unserem Dauerstellplatz in Holland während der Sommersaison und unserem Mobilheim in Deutschland in der Wintersaison.
      Zusätzlich haben wir uns inzwischen noch einen älteren, kleinen Reisewohnwagen für spontane Trips angeschafft.

      Wenn wir dann in ein paar Jahren endlich nicht mehr arbeiten müssen, soll das Mobilheim gleichzeitig unser fester Wohnsitz werden.

      Von dem Ballast großes Haus mit Pool und großem Garten haben wir uns bereits vor einigen Jahren getrennt, wodurch wir unsere Arbeitszeiten drastisch reduzieren konnten, um so viel Zeit wie möglich in unserem Mobilheim oder Wohnwagen zu verbringen.


      Gruß Peter
      :) :) :) :)
    • Etwas über 30 Jahre Wohnmobil. Stammtischleiter RP in einem überregionalen Wohnmobilverein mit monatlichen Stammtischen.
      Mit den Jahren wurden die Mobile immer mehr und mehr. Zum Schluss war es so, wer in der Bretagne nicht um 14 Uhr einen Platz hatte, bekam keinen mehr. Wir wichen mehr und mehr auf Campingplätzen aus und es reifte der Entschluss "Ein Caravan muss her"
      Unser Dickschiff, Grenzland RL800, mit 7 Tonnen verkauft und einen Tabbert gekauft.

      Mein Vater hatte schon vor ca. 40 Jahren ein riesiges Mobilheim und ließ das alle paar Jahre auf einen anderen Platz versetzen. Das war damals aber kein Thema für mich.
      Jetzt im Alter wurde uns unser Garten einfach zu Groß und machte zu viel Arbeit. Wir wollten Reisen. Winter in Spanien, Frühjahr Thermalbaden in Ungarn evtl mit Abstecher nach Dalmatien. In unserer Gartenkamera konnten wir dann sehen welche Arbeiten daheim warten.
      Jetzt kam der Gedanke an ein Mobilheim hoch. Gesucht, gefunden aber mit dem Verkauf des Hauses dauerte es. Dann war dieses Mh weg, verkauft. Wir haben den Caravan gepackt und Montag geht es nach Spanien, da steht da wie aus dem Nichts, eine junge Frau und sagt "ich kaufe das Haus". Caravan also garnicht erst ausgepackt, so wie er war auf seinem Stellplatz zum Bauern gebracht.
      Stellplatz suchen für unser noch zu kaufendes MH. Bei der Suche sind wir Quasi über das Mobilheim gestolpert welches jetzt unser eigenes ist und in dem wir im Dezember mit erstem Wohnsitz einziehen.
      Paul
    • Moin :),

      Von Mobilheimen und Mobilheimstellplätzen keine Ahnung und keine Erfahrung. Jedoch, ich bin hard-core-erfahren was Camping im Standard-Iglu-Zelt vom Discounter betrifft.

      Das sah dann so aus:

      blog - Der Anfang_Zelt_01.gif

      Und der Wunsch ist uralt ;)

      Ich träumte seit Kindertagen vom Leben in einer Gartenlaube. Kein Scherz. Unser damaliger Kinderspielplatz aus den Jahren 1970/71/72 hat sich von den regulären Plätzen doch stark unterschieden. Er bestand nämlich aus einer verlassenen Schrebergartensiedlung. Nach dem Krieg war der Senat froh, wenn Menschen ein Dach über dem Kopf hatten und so ist diese wilde Siedlung entstanden. Es gab keine Holzlauben mehr. Jeder Parzellenbesitzer hat sich sein Baumaterial über die Jahre besorgt und auf Teufel komm raus die wildesten Häuschen gebaut. Da wurde Pappe auf Stein gebohrt und wenn der 5. Sack Zement alle war wurde im Notfall ein Brett drüber genagelt. Der Senat duldete diese Wohnform mit einer Beschränkung, nämlich, nur lebenslanges Bleiberecht. Die nachträglich geschlossenen Verträge vereinbarten eine 99-jährigen Pacht ohne Übertragungsrechte.
      Anfang der 70er baute der Senat dann eine Beton-Hochburg mit feinsten Neubauwohnungen und weil er natürlich in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs gierig war – denn kurze Zeit später wurde das Areal mit Flachindustrie bebaut – bekam jeder Parzellenbewohner ein Schreiben mit der freudigen Botschaft, dass alle Parzelleninhaber in diese Affenfelsen auf Senatskosten incl. Bonuszahlung umziehen können. So schnell hat man noch nicht die Spaten fliegen sehen. Kaum das Schreiben in der Hand, setzten fast alle diese Aufforderung in die Tat um ohne sich ein zweites Mal bitten zu lassen. Es war einfach zu verlockend das zusammengeschusterte, feuchte Badezimmer im dritten Anbau, den Kohleofen und die zugigen Fenster gegen ein gefliestes Bad mit zentraler Warmwasserversorgung und Badewanne, eine Zentralheizung, eine Einbauküche und Iso-Fenster einzutauschen.
      Quasi über Nacht haben die Parzellenbewohner ihre Bleibe verlassen und sind mit Pauken und Trompeten ausgezogen. Fast allen, wirklich fast allen Besitz haben sie stehen und liegen lassen. Voll eingerichtete Häuser mit sämtlichen Gartengeräten blieben zurück.
      So entstand unser Kinderspielplatz der mir fast drei unvergessliche Jahre beschert hat.
      Und die Erinnerung an damals ist immer noch frisch. Oft schlief ich mit meinen 7/8/9 Jahren ein und träumte davon in so einer Parzelle zu leben.

      Und dann, 46 Jahre später, kam meine Nr. 11 :)

      L.G. Christiane
      -----------------------------------------------------------------------------------------------------Meine Nr. 11 :) mobilheimsite.wordpress.com/
    • Ich bin schon als Camperkind aufgewachsen. Meinen Mann habe ich beim Motorradfahren kennengelernt und da war natürlich auch zelten angesagt. Als die Familie dann größer wurde gab es auch einen Wohnwagen mit dem wir auf Achse waren. Dann ging unser Zugwagen kaputt und für einen neuen, der den Wowa ziehen konnte, war das Geld zu der Zeit nicht da. Aber auf das Camping wollten wir nicht verzichten, wir entschieden uns den Wowa fest auf einen Platz zu stellen. Der 1. Platz gefiel uns jedoch nicht so wirklich, sodass wir nach 2 Jahren von dort weg sind. Wir siedelten auf unserem jetzigen Platz an und als es vor ca. 3-4 Jahren möglich wurde hier auch seinen Wohnsitz anzumelden, keimte die Idee mit einem MH bei uns auf. Und so ging es vor ca. 3 Jahren in die Planung und vor 1 Jahr wurde es dann wahr.

      Wir sind aber immer noch fahrende Camper, jetzt mit einem Faltwohnwagen Paradiso
      Dateien
      Wiebke und Reinhard
      Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :D
    • Bild 1 : so waren wir bis vor 5 Jahren unterwegs

      Bild 2 : unser Winterdomizil

      Bild 3 : unsere Sommerresidenz

      Bild 4 : der Reisewohnwagen
      Dateien
      :) :) :) :)
    • Ist ein Adria unica 360 von 1995.

      Haben wir seit 1½ Jahren. Das ist noch eine super Qualität, um Klassen besser als in unserem LMC von 2011.
      Ein Beispiel ist die Kühlschranktür. Beim Adria könnte ich in geöffnetem Zustand darauf sitzen und hin und her schaukeln.
      Im LMC einmal mit zu viel Schwung geöffnet und schwupps, war die Türe herausgebrochen.
      Oder die gute alte Banktoilette mit mechanischer Pumpe im Adria funktioniert einwandfrei. Dagegen ist der "Keramik Spucknapf" im LMC die reinste Katastrophe.........

      Gruß Peter
      :) :) :) :)
    • Hatte 1986 meinen ersten Wohnwagen 2 Jahre (Wilk Safari 650) in Roermond. Nach langer Pause folgte 2006 ein KIP Kompakt. Der war super zum Reisen, ging mir aber nach 3 Jahren Dauercamping wegen der Größe (3.70x1.85) auf den Keks. Es folgte ein KIP Skyline (4.70x2.30) mit Festbett und Toilettenraum. Chic, aber qualitativ deutlich schlechter als der Kompakt. Den haben wir verkauft, als 2015 unser Chalet kam. Nun träumen wir noch vom Kastenwagen Camper für spontane Ausflüge und Sommerurlaub im Süden. Die Preise sind natürlich enorm, wenn man einen Euro6 Diesel möchte und der Kauf älterer Modelle ist uns zur Zeit zu riskant. Als Alltagsauto wäre der Ford Nugget was feines, aber eigentlich sind die Karren bei schlechtem Wetter alle zu klein, so lange wir unser 43 kg Hündchen noch haben.
      • Groeten uit Ohe en Laak, het mooiste Plekje van Limburg.
    • seehase schrieb:

      Hatte 1986 meinen ersten Wohnwagen 2 Jahre (Wilk Safari 650) in Roermond. Nach langer Pause folgte 2006 ein KIP Kompakt. Der war super zum Reisen, ging mir aber nach 3 Jahren Dauercamping wegen der Größe (3.70x1.85) auf den Keks. Es folgte ein KIP Skyline (4.70x2.30) mit Festbett und Toilettenraum. Chic, aber qualitativ deutlich schlechter als der Kompakt. Den haben wir verkauft, als 2015 unser Chalet kam. Nun träumen wir noch vom Kastenwagen Camper für spontane Ausflüge und Sommerurlaub im Süden. Die Preise sind natürlich enorm, wenn man einen Euro6 Diesel möchte und der Kauf älterer Modelle ist uns zur Zeit zu riskant. Als Alltagsauto wäre der Ford Nugget was feines, aber eigentlich sind die Karren bei schlechtem Wetter alle zu klein, so lange wir unser 43 kg Hündchen noch haben.
      Der Ford Transit Nugget ist Motortechnisch sehr anfällig ,also keine gute Idee ;)
      Achtung !!! *Arbeitsschutzhandschuhe schützen nicht vor Arbeit* :D

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