Stellplatz für Mobilheim oder Chalet finden - echt schwer-

  • Hallo, liebe Forumsmitglieder,

    wir suchen einen geeigneten Stellplatz für ein Chalet bzw. Mobilwohnheim, den wir in ca. 2 Jahren pachten wollen. Dabei stoßen wir auf ungeahnte, derzeit kaum lösbare Probleme. Zum einen gibt es kaum Stellplätze, die unsere Mindestvoraussetzungen bieten (Gas, Wasser das ganze Jahr, Strom, Abwasser), nicht als Erstwohnsitz zugelassen sind und nicht irgend wo in der Wildnis liegen (Einkaufsmöglichkeiten sollten schon in der Nähe vorhanden sein). Wer einen geeigneten Stellplatz sucht, sollte, so unsere Recherche, wirklich erst damit anfangen, wenn es soweit ist, da man sofort "zuschlagen" muss, wenn neue Platzerschließungen vorgesehen sind bzw. vorgenommen werden. Mit Warteliste ist so eine Sache. Muss nicht klappen. Um eine Parzelle zu erlangen, bin ich nicht bereit, irgend etwas Altes zu kaufen, um es dann abzureißen. Echt schwierig. Sind schon ganz gefrustet. Habt Ihr Ideen für uns, wie man vorgehen sollte? MfG. U. Gabriel

  • Könnt ihr nicht einfach mal euch in der Ortschaft umsehen und die Besitzer von freien Flächen fragen ob die euch den Platz verpachten? Die Anschlüsse können doch sicher gelegt werden?

    Bei uns in der Nachbarschaft ist ein großer Parkplatz auf dem Stellflächen vermietet werden. Da könnte doch zb auch ein Chalet hin oder denke ich "zu kurz"?

    lg C

    LG

  • Wie schon oft genug geschrieben:

    Ein Chalet auf eine Privatfläche zu bauen ist es das gleiche, wie beim Häuslebau - mit allen Dingen wie: Baugenehmigung, Statik, Einhalt der Enev, etc.

    Also nicht einfach hinstellen und gut ist es. ;)

    Gruß


    Andreas
    -------------------------------------------------------------
    Denken ist wie googeln, nur krasser.


    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Darf auf jeden Campingplatz ein Chalet aufgestellt werden? Oder gibt es Begrenzungen bezüglich der Grösse etc?

    Auf einem Campingplatz möchtet ihr nicht hin? Warum nicht?

    LG aus Niedersachsen

  • Nicht jeder CP akzeptiert Chalets oder MHs. Auch Begrenzungen gibt es oft. Hier sind dann auch die unterschiedlichen Landesvorschriften vor, die z.B. eine max. Größe von 40m² (Niedersachsen) vorschreiben. Erster Wohnsitz ist ein riesiges Problem, das CPs Sonderbaugebiete sind, die den ersten Wohnsitz nicht zulassen.

    Gruß


    Andreas
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    Denken ist wie googeln, nur krasser.


    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • hzs


    die realität schaut aber so aus das du nicht einfach auf einem privatgrundstück ein mobilheim hinstellen kannst um darin zu wohnen denn vorher musst du gewaltige hürden beim bauamt nehmen wenn diese überhaupt zu nehmen sind .

    *Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.*


    Viele Grüße , Bernhard :)

  • Ich werde mich nächste Woche zum Bauamt begeben und mich dort schlau machen.

    Bin sehr gespannt was sie mir antworten. Ob ich zu einem Mobilheim bzw Bauplatz komme oder nicht.

    Zwei Mini Grundstücke von ca140 qm hätte ich gefunden. Die sind auch frei und anscheinend zu verkaufen oder zu verpachten.

    Mit diesen konkreten Angaben bin ich gespannt auf Antwort. Falls es interessiert werde ich berichten.

    LG C.

  • Deine MHs oder Chalets werden nicht die EnEV 2018 einhalten können, somit wird das ein fast unmögliche Versuch werden.

    Gruß


    Andreas
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    Denken ist wie googeln, nur krasser.


    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Auf Campingplätzen ist es ziemlich schwer. Vor allem Erstwohnsitz, dagegen spricht die CW-VO (Camping- und Wochenendplatzverordnung) des jeweiligen Bundeslandes! Und die sieht keinen Dauerwohnsitz in Erholungsgebieten vor.
    Zudem ist auf CP, wenn man denn überhaupt MH aufstellen darf, die Größe von Bauten auf 40m² beschränkt. Sollte ausnahmsweise größer erlaubt sein, dass muss das MH u.a. die Bestimmungen der EnEV erfüllen. Das bedeutet schon mal, dass man definitiv kein älteres gebrauchtes MH stellen kann.

    Auf Privat- oder Pachtgrund ist es das gleiche. Hier unterscheidet man dann noch mal nach Innen- oder Außenbereich einer Gemeine/Stadt.
    Sobald ein MH fest angeschlossen ist (und nicht nur kurzzeitig max. ein paar Wochen, nicht angeschlossen, nur zwischengelagert ist), also an Strom Wasser und Abwasser hängt gilt es als fester Bau und fällt somit unter die Regelungen für normale Bauten, also entsprechendes Genehmigungsverfahren und Auflagen an Statik, EnEV etc.

  • Moin!

    Irgendwie haben meine Frau und ich uns auf ein Mobilheim in Holland (bevorzugt Zeeland) oder Belgien eingeschossen, idealerweise an der Nordseeküste mit Hundestrand, wo der Racker auch frei laufen darf. Wir haben noch gar nicht recherchiert, ob das auch in Niedersachsen möglich wäre. Von Koblenz aus wäre die belgische oder holländische Küste in vier Stunden erreichbar, das ginge also auch an Wochenenden noch gut zu machen.


    Ein wenig abgeschreckt haben mich Berichte bei Facebook aus 2017/2018, in denen beschrieben wurde, wie in Zeeland langjährig existierende Pachtverträge gekündigt bzw. nicht erneuert wurden, weil die Plätze neu aufgeteilt und für Luxuschalets etc. vorbereitet werden sollen, die dann von den Verpächtern auch noch selbst vermittelt werden. Die Berichte der gekündigten Mobilheimbesitzer sind dann schon erschütternd, wenn besonders ältere Pächter ihrer Lebensgrundlage "beraubt" werden oder sogar Pächter, die erst vor wenigen Jahren ein gebrauchtes Mobilheim auf dem Platz gekauft haben, nun wieder gekündigt wurden und alles entfernen müssen. Im Gebrauchtmarkt finden sich einige günstige Angebote, bei denen erwähnt wird, dass das Mobilheim in zwei Jahren vom Platz muss.


    Sind solche Entwicklungen häufig zu verzeichnen bzw. dauern sie aktuell noch an? Kann man das Risiko, nach z.B. drei Jahren keinen Pachtvertrag mehr zu haben, irgendwie minimieren? Ich würde nicht gerne in ein gebrauchtes Mobilheim 25.000 € investieren, um es nach kurzer Zeit vom Platz nehmen zu müssen (wenn das bei älteren Baujahren überhaupt noch geht). Ob man ein älteres Mobilheim auf einem anderen Platz dann überhaupt noch aufstellen darf ist ja auch fraglich. Dann auch noch die Kosten für den Umzug auf einen anderen Platz aufzubringen, würde mir schwer fallen.


    Bin ich dann nicht mit einem Wohnmobil, mit dem ich hinfahren kann, wo immer ich es schön finde, besser aufgestellt? Gut, es hat weniger Platz, aber man ist flexibler.


    Wie seht ihr die Situation?


    Gruß vom Utz

  • Guten Morgen Utz,


    das ist die Geschichte mit den „Äpfeln und den Birnen“ …. eigentlich lieber das, aber doch lieber jenes🤔. Kann ich aber verstehen ….


    Suchst Du nur ein Urlaubsdomizil oder möchtest Du dort wohnen?


    Willst Du nur Urlaub machen und es hängt keine vielköpfige Familie mit mehreren Hunden an Dir, kauf in der heutigen Zeit ein Wohnmobil - Schwierig wird beides, der Markt ist ziemlich leergefegt und das merkt man an total überzogenen Preisen.


    Die grösste Chance für einen Mobilheimstellplatz wirst Du wahrscheinlich nördlich der Mainlinie und im Osten haben - es gibt etliche Plätze aus den 70ern, die umstrukturiert werden.


    Bei interessanten Plätzen in Wassernähe, die ab und zu auch im Angebot sind, reden wir von einer Investition von über 100 000 Euro, da die Plätze in den meisten Fällen neu bebaut werden müssen … Haben gerade einen Hinweis auf ein tolles Angebot direkt an de Ostsee bekommen - fängt bei 150 000 an 😳.


    Es ist zur Zeit der Markt „zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ und die Chance auch für über 25 000 Euro ein unbewohnbares Mobilheim zu finden, riesig gross - muss mich nur umschauen ….

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Hallo Renate,


    wir haben 2017 ein Haus gekauft, leider aber kein freistehendes, sondern ein Drittel eines Gebäudes, was als Eigentumswohnung deklariert ist. Der direkte Nachbar hat gewechselt und ist nun nicht mehr das liebenswürdige ältere Ehepaar, wie wir selbst eines sind ;), sondern ein arrogantes junges Ehepaar mit zwei Kindern (4 und 1 Jahre alt), welches auch noch Angst vor unserem Hund hat.


    Die Idee, Urlaubsdomizil und ggf. Alterswohnsitz auf einen Mobilheim-Stellplatz zu verlegen, wo es uns gut gefällt, kam uns bei der Unmöglichkeit, das Chalet einer Bekannten mieten zu können, weil ständig ausgebucht. Seither sammeln wir Informationen.


    Unter den aktuellen Bedingungen werden wir wohl zunächst mit einem Wohnmobil verschiedene Gegenden und Plätze erkunden, um ggf. später das Haus gegen ein Mobilheim oder ein Chalet zu tauschen. Das scheint mir jedenfalls der beste Plan zu sein. Wir sind 66 und 62 Jahre alt. Noch sollte das Reisen mit einem Wohnmobil kein Problem für uns sein.


    Gruß vom Utz

  • …. 🤣🤣🤣 das war auch unser Einstieg - ca. 5 Jahre quer durch Deutschland, viel gesehen, viel überlegt und abgewogen und im Endeffekt ist aus heutiger Sicht ein Kompromiss daraus geworden. Unser Womo haben und nutzen wir heute noch😊


    Auf Nachbarschaft hat man wenig bis keinen Einfluss (es sei denn, man findet eine „Baulücke“ in gewachsener Umgebung aber selbst dort ist man vor Überraschungen nicht sicher🙄) und Betreiber versprechen, „selbstverständlich die Sterne vom Himmel zu holen“ ….

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

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