Legionellen

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  • Hallo Marion


    Legionellen sind Bakterien, die sich fast immer im Wasser befinden. Sie sehen aus wie kleine Stäbchen und sind erst dann gefährlich, wenn ihre Konzentration eine bestimmte Grenze überschreitet. Das passiert vor allem bei günstigen Temperaturen. So vermehren sich die unscheinbaren Krankheitserreger am schnellsten in stehendem, 28 bis 48 Grad Celsius warmem Wasser. Ist das Leitungswasser hingegen kälter oder wärmer, sinkt das Risiko einer gefährlichen Vermehrung.

    Eine Infektion mit diesen Bakterien passiert nicht durch das Trinken, sondern durch das Einatmen /Inhalieren , denn immer dann, wenn die Erreger gebunden an feine Wassertröpfchen *Aerosol* in die Atemwege gelangen, können sie das gut behandelbare Pontiacfieber oder die gefährliche Legionärskrankheit auslösen. Möglich ist das zum Beispiel unter der Dusche , Vollbad etc.


    Bis dato ist mir aber kein Fall bekannt das die Wasserversorgung in einem Mobilheim / Chalet mit

    Legionellen belastet war .


    O.T. Aufpassen musst du nur wenn "Legionäre" dich unverhofft besuchen ;):saint:

  • Maßgeblich ist allerdings auch die Herkunft des Wassers.

    Wird das Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz bezogen, dürften die Risiken vergleichsweise gering sein.

    Zumindest, wenn man Bundesdeutsche Standards anlegen kann.


    Stammt das Wasser jedoch aus einem Brunnen, kann das bereits anders aussehen. Auch wenn es eigentlich nicht passieren sollte, aber gänzlich auszuschließen ist es nicht, daß Oberflächenwasser in den Brunnen gelangen kann.


    Je nachdem sollte man dann schon entsprechende Vorkehrungen treffen. Das kann z.B. eine eigene Trinkwasser- Aufbereitungsanlage sein. Wie groß der dann zu betreibende Aufwand ist, lässt sich nur durch ein entsprechendes Gutachten herausfinden.

    Bei fest zu installierenden Anlagen ist diese Analyse Bestandteil des Angebotes, da dadurch die Art und der Umfang der Anlage festgelegt wird.


    Bei mir z.B. genügte ein Ionentauscher, vergleichbar dem in einer Spülmaschine. Da damit jedoch ein kompletter Bauernhof inklusive drei Wohnungen versorgt werden sollte, fiel der entsprechend größer aus.


    Läuft bei Dir die Warmwasserversorgung über einen Boiler, solltest Du den bei 70°C betreiben. Gerade nach längeren Standzeiten ist das sinnvoll. Damit bist Du in jedem Falle auf der sicheren Seite.

    Das gilt sowohl für den Fall, daß die Wasserversorgung über einen Brunnen, als auch aus dem öffentlichen Netzt erfolgt.

  • ich sehe das ähnlich. Wenn man Wasser aus dem öffentlichen Netz bezieht, dann ist dies entsprechend "behandelt". Das gilt für Deutschland, den Niederlanden und ähnlichen Ländern. Boiler sollten immer größer 60Grad betrieben werden, da darüber die Keime absterben.

    Gruß


    Andreas
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    Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit!

  • Da möchte ich Bernhard widersprechen.

    Meiner Meinung nach reicht bis 60°C nicht aus.

    Denn das bedeutet, daß diese Grenze mitunter gar nicht erreicht wird.

    Im ungünstigsten Falle bedeutet das aber, daß hier optimale Bedingungen für das Keimwachstum geschaffen werden.


    Nicht umsonst erwärmt die Lebensmittel- Industrie ihre Produkte über einen längern Zeitraum auf 60+° C, um ihre Produkte keimfrei zu machen.

    Oder auf 120°C kurzzeitig.


    Die 120°C sind bei Wasser wohl unrealistisch, aber 65°C sollten es schon sein. Erst dann ist man auf der sicheren Seite.

  • In unserer Mietwohnung und bei allen anderen Mietern sind kürzlich Elektrodurchlauferhitzer installiert worden, die auch das Wasser nur bis 60 Grad erhitzen können.


    Kann mir jetzt nur schwer vorstellen, dass das gesundheitsgefährdend sein kann.


    Nachdenkliche Grüße Marion ?(

  • Die Böller sollen auf 60Grad eingestellt werden, da ab 55 Grad diese sich nicht mehr vermehren können. Kann man überall nachlesen.

    Gruß


    Andreas
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    Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen zur Kontrolle der Aufmerksamkeit!

  • In einem Durchlauferhitzer bleibt das Wasser nicht stehen, bzw. nur eine sehr kleine Menge.

    Bei Boilern sieht das anders aus.

    Da sind es dann gleich 60, 80 oder gar mehr Liter.


    Auch das ist im Prinzip kein Problem, wenn man am öffentlichen Versorgungsnetz angeschlossen und eine regelmäßige Entnahme gewährleistet ist.


    Nutzt man sein MH als ständigen Wohnsitz, dürften auch da keine Schwierigkeiten auftreten.

    Bei nur gelegentlicher Nutzung, für einige wenige Wochen im Jahr ist der regelmäßige Durchsatz dann nicht mehr gewährleistet.

    Stammt das Wasser dann noch aus einem Brunnen und ist unbehandelt, kann es zu einem Befall mit Bakterien kommen.


    Da wären mir die 60°C dann aus Sicherheitsgründen zu wenig.

  • Ich denke mal das auch bei s.g. Untertischgeräten 5 oder 10 Liter die Gefahr der Verkeimung besteht wenn diese nicht hoch genug eingestellt sind . Wir haben dieses Teil auf ca. 70 Grad stehen denn der Eco-Modus schaltet bei 55 Grad ab.

  • es reicht wenn ein Boiler einmal die Woche auf ca 75 Grad aufgeheizt wird da ich nur Zuhause einen Boiler habe erledigt das meine Heizung einmal die Woche nachts

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • Unsere Heizung mit Boiler heizt sich aus diesem Grund einmal die Woche auf 75Grad hoch. Die CV im Chalet hat aus diesem Grund eine Temperatur für den Durchlauferhitzer von 65 Grad.

    Gruß


    Andreas
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