Dachaufbau Trapezblech

  • Mein derzeitiges Dach besteht aus Holzbalken, auf denen OSB Platten aufgeschraubt sind. Darauf befinden sich direkt Bitumenbahnen, die rissig sind. Die OSB Platte scheint an einer Stelle sogar hervor. Dieses Dach möchte ich zunächst "provisorisch" mit neuen Bitumenbahnen dicht machen und im Anschluss Trapezblech aufschrauben. Für das Vorhaben habe ich folgende Schritte geplant:


    1. Alle alten Bitumenbahnen entfernen

    2. Sichtung der OSB Platten - evtl Austausch

    3. Neue Bitumenbahnen "aufschweissen"

    ----Dach ist provisorisch dicht----

    4. Querlattung auf Bitumenbahnen anbringen 24x48mm Fi/TA

    5. Traufblech anbringen

    6. Trapezblech TP18 0,5mm mit Kalotten auf Querlattung aufschrauben

    7. Pultfirst und Ortgang Bleche anschrauben


    Fragen:

    Passt das so? Oder gibt es Verbesserungsvorschläge?

    Wird eine zusätzliche Folie (Dampfsperre oder -bremse oder...) benötigt?


    Fakten:

    Das Pultdach hat die Maßen 3,8m x 9,3m.

    Das Trapezblech ist 3,8m lang - es entsteht also keine Überlappung in der Laufrichtung des Regens.

    Winkel 1,5°


    Viele Grüße und besten Dank,


    Andy

  • Hört sich doch gut an , was du da vorhast.

    Ich habe nur Bitumen-Schweißbahnen ( 6mm dick) mit Flamme aufgeklebt. Die Dinger sollen 20 Jahre halten ( steht auf der Verpackung.) Ich kann keine Trapezbleche montieren, mein MH steht unter einer riesigen Eiche, wenn dann die Eicheln runterfallen, auf das Blechdach, ist an schlaf nicht mehr zu denken.


    LG

  • Hallo

    Ich finde das etwas doppel gemoppelt ich würde entweder oder machen.

    Auf dei OSB würde ich wenn überhaupt gesandetet Dachpappe aufnageln ( da kann auch nicht anbrennen) und darauf das Tapetzblech mit Konterlattung Traufenblech fertig

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • Nicht nur die Eicheln machen Lärm, auch der Regen.

    Dann mal nachfragen wie die Mindestdachneigung für dieses Profil ist.

    Besser eine G200 S4 mit einer PYE PV 200 drüber dann haste Ruhe.

  • Mit dickeren Bahnen hatte ich schoneinmal das Problem, dass bei der geringen Neigung bei den Überlappungen das Wasser stehen bleibt, da sich dort eine Vertiefung bildet. Daher die Idee mit dem Trapezblech. Da spielt der geringe Neigungswinkel auch keine Rolle, solange es keine Überlappung in Laufrichtung gibt. Am Pultfirst muss halt noch gegen "hoch laufen" abgedichtet werden (Silikon oder Dichtungsband).

  • Das es zu Pfützenbildung an den Überdeckungen kommen kann ist richtig aber nicht schlimm.

    Du hast aber auch Seitenüberdeckungen bei dem Trapezblech, daher die frage nach der Regeldachneigung.

  • Das es zu Pfützenbildung an den Überdeckungen kommen kann ist richtig aber nicht schlimm.

    Du hast aber auch Seitenüberdeckungen bei dem Trapezblech, daher die frage nach der Regeldachneigung.

    Daher überlappe ich immer zwei "Streben". Da dürfte dann rein physikalisch nichts passieren.

  • Pfützenbildung kommt bei mir nicht vor, weil die besandeten Schweißbahnen mit der Schräge verlegt und verschweißt sind. Hat alles ein Fachmann ( Dachdecker ) gemacht. Die sind direkt auf die OSB-Platte geklebt.( Also mit Flamme ) Ich weiß die genaue Bezeichnung der Schweißbahnen nicht, hat der Fachmann mitgebracht. Aber die sind 6mm dick, und er sagte die halten locker 20 Jahre.


    LG Roland

  • Daher überlappe ich immer zwei "Streben". Da dürfte dann rein physikalisch nichts passieren.

    Wenn die Dachneigung "passt" dürfte nix passieren , aber , wenn die nicht stimmt kann sich das Wasser aufstauen und sucht sich seinen Weg ;)

    *Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.*


    Viele Grüße , Bernhard :)

  • Nur mal so zum überlegen:


    Wir haben anstatt Schweißbahnen ein Metalldach auf den Schuppen gebaut. Regengeräusche sind minimal, da die Metallpfannen beschichtet sind und dementsprechend rauh sind.


    Marke Easy-Pan Metallpfannen. Ohne Zuschneiden einfach auflegen und festschrauben.

    Auf der HP gibt es Videos dazu.


    Gerade festgestellt: Ist nur für Dachschrägen >10° -> Vielleicht dann für andere interessant.


    1,5° finde ich aber sehr flach und bei Regen und Wind sehr anfällig. Wenn, dann muss das m.E. schon geschweißt werden. Abdichtungen mit Silikon würde ich gar nicht machen, da Silikon bei den Temperaturen auf einem Dach nicht lange hält.

    Gruß


    Andreas
    -------------------------------------------------------------
    Denken ist wie googeln, nur krasser

    Einmal editiert, zuletzt von Andy ()

  • 1,5° finde ich aber sehr flach und bei Regen und Wind sehr anfällig. Wenn, dann muss das m.E. schon geschweißt werden. Abdichtungen mit Silikon würde ich gar nicht machen, da Silikon bei den Temperaturen auf einem Dach nicht lange hält.

    1,5 Grad Neigung entspricht ja gerade mal 2,6% Gefälle , ist nicht gerade viel :/

    *Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.*


    Viele Grüße , Bernhard :)

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