Gasheizung im Winter laufen lassen

  • Hallo zusammen,


    vermutlich gab es das Thema schon und sehr wahrscheinlich gibt es hierzu auch die unterschiedlichsten Erfahrungen und Meinungen...


    Unser Chalet ist lt. Vorbesitzer winterfest. Die Vorbesitzer haben in der Tat auch ganzjährig dort gewohnt. Die Leitungen unter dem Chalet sind auch alle mit Styropor umwickelt.


    Wir nutzen es im Winter eigentlich gar nicht, weshalb wir das Chalet wie viele andere "richtig winterfest" machen lassen. Also Wasser und Gas abstellen, alle Leitungen auspusten, Boiler auseinander nehmen etc.

    Nun meinte jemand in unserer Camping-Nachbarschaft, dass wir das nicht bräuchten. Es würde reichen wenn wir die Heizung einfach auf 10 Grad durchlaufen lassen. Wir haben allerdings keine Heizung mit Heizkörpern in jedem Raum, sondern im Prinzip einen Gasheizung wie ein Kamin, in dem man schön die Flammen sieht ;-) und der unsere 35m² auch komplett beheizt.

    Allein die Vorstellung, diesen über die Wintermonate laufen zu lassen, wenn wir nicht da sind behagt mir nicht wirklich.


    Wie seht ihr das? Angeblich machen das viele...was ich mir so gar nicht vorstellen kann.

  • Ich würde die Gas-Heizung auch nicht "durchlaufen " lassen.


    Ich mache mein MH "winterfest " so wie du es oben geschrieben hast.


    LG

  • Ich habe eine Gaszentralbrennwertheizung, welche ich übern Winter auf 10° Raumtemperatur durchlaufen lasse im Winter. Schon weil viele Textilien sich im Mobiöheim befinden.

    Mache das schon seit Jahren und keine Probleme bis jetzt gehabt. Sollte die Terme in Störung gehen, dann kann ein Nachbar nachschauen und mir Berichten. Per Videokamera kann ich ihn jederzeit gut Einweisen. Alles per Video und Sensoren überwacht, so das ich innerhalb von Minuten handeln kann.

    Mein Nachbar hat nur eine Kaminheizung mit Luftgebläse auch alles per Video überwacht, aber er lässt diese auch bei ca. 8 ° im Winter durchlaufen. hatte auch noch nie Probleme.

    Unsere Anlagen, da es Mobilheime sind und nur aller 5 bzw. 10 eine Gasprüfung gemacht wird, sind bis jetzt dicht.

    Bei mir wäre es nicht schlimm wenn sie ausfällt, da ich über den Winter wo ich in Spanien bin das Wasser kommplet ablasse vom Trikwasser und die Heizung ist anteilig bis minus 20° mit Frostschutz gefüllt.

    Also keine Probleme bei mir damit.

  • Diese Frage stelle ich mir auch. Unser Mobilheim ist neu und mein Mann und ich sind Mobilheim-Anfänger. Der Verkäufer riet uns dringend, die Heizung in der kalten Jahreszeit nicht auszuschalten. Er meinte, dass man die Gradzahl auf mindestens 5 Grad einstellen sollte. So würde die Temperatur im Mobilheim nicht in den Frostbereich reingehen. Das Mobilheim ist unten herum mit Isolierungsplatten verkleidet.

    Wir wohnen nicht dauerhaft dort. Fahren aber oft hin.

    Aber durch Eure Meinungen bin ich irritiert.

  • Ich denke, es gibt keinen Grund, irritiert zu sein...jeder hat Recht.

    Es kommt natürlich immer drauf an, wie sehr man seiner Therme vertraut und wie schnell man alarmiert und eingreifen kann.

    Das Thema ist zwar bei mir alles andere als aktuell, da ich die meiste Zeit noch im MH lebe, aber irgendwann wird es wohl auch so sein. Ich habe für mich beschlossen, auch die Temperatur auf 10°C zustellen und sie durchlaufen zu lassen, wenn es soweit ist. Das mache ich ja auch, wenn ich momentan für ne Woche heimfahre. Aber ich werde auch Sensoren einrichten, die mich warnen und gleichzeitig dann die Stromzufuhr kappen...dann sollte ich auf der sicheren Seite sein.

  • M.B-Hemisphere

    Gern gebe ich Dir dazu meine Tipps, obwohl auch ich mich natürlich im Bereich Mobilheim noch zu den Anfängern zähle...
    Zunächst verweise ich aber auf meinen "Blog" in der Kategorie "Technik -> Etwas mehr Komfort". Dort beschreibe ich recht ausführlich meine Projekte zum Thema SmartHome. Denn aus diesem Bereich stammt dann auch meine Idee der Warnung für Ausfälle während meiner Abwesenheit.


    Der Grundgedanke ist folgender: Was kann schlimmes passieren, wenn ich nicht da bin? Da kommt mir als erstes der Gedanke an einen Heizungsstörfall, sprich, die Heizung geht aus. Der zweite ist ein Brand. Der dritte Gedanke ist ein mögliches Gasleck.

    Meine angedachten Maßnahmen:

    1. Ich überwache die Temperatur mittels eines Temperatursensors, den ich auch bereits in meinem SmartHome verwende. Da die Temperatur auf ungefähr 10°C gehalten werden soll, möchte ich eine Alarmierung, wenn sie unter 6°C geht. Die 4°C Unterschied nehme ich mal für einen kurzfristigen Stromausfall, der nicht von meiner USV gepuffert wird.

    Für den Fall, dass die 6°C erreicht bzw. unterschritten werden, habe ich dann eine Kamera im "Geräteschrank" installiert. Diese fotografiert, über einen Systembefehl im Netzwerk, das Statusfeld der Therme und das Bild wird mir zugemailt, zusätzlich bekomme ich eine Nachricht auf meinen Messenger. Damit habe ich zumindest schon mal einen ersten Hinweis, was los ist.

    2. Bei einem Brand wird zwar grundsätzlich ein rechtzeitiges Eingreifen durch mich nicht möglich sein, da ich einfach zu weit weg wohne, aber ich kann telefonisch den CP-Betreiber informieren. Hier kommen zwei Sensoren zum Einsatz. Einmal der Rauchmelder, der mit der SmartHome Zentrale verbunden ist und der Temperatursensor. Ich denke, der Rauchmelder schlägt als erstes an. Dann bekomme ich da schon mal eine Meldung und kann die ersten Schritte einleiten. Außerdem wird die Hauptsicherung ausgeschaltet, damit ist dann zunächst mal die Gastherme aus. Ab 100°C Innentemperatur kommt dann die Meldung, dass der Brand in vollem Gang ist. Diese Meldung ist dann lediglich für mich als Update gedacht, wenn ich bereits im Auto in Richtung Holland unterwegs bin.

    3. Die Wahrscheinlichkeit eines Gaslecks halte ich zwar für relativ gering, aber man kann ja nie wissen. Dafür installiere ich einen zusätzlichen Gasmelder. Aktuell kenne ich im Bereich SmartHome nur die Firma Shelly, die sowas im Programm führt. Wenn der auslöst, bekomme ich sofort eine Nachricht auf den Messenger. Außerdem wird die Hauptsicherung und die Stromausgänge der USV abgeschaltet. Ich kann dann nur hoffen, dass die USV keinen Funken auslöst, aber der Rest ist minimiert, die Gastherme ist definitiv aus.

  • Danke für die Info. Ich werde in Ruhe Deinen "Blog" in der Kategorie "Technik -> Etwas mehr Komfort" studieren. Wir haben heute für das Mobilheim einen neuen WLAN-Vertrag abgeschlossen, da auf dem CP kein Wlan angeboten wird. Ich hoffe, dass ich dann ausreichend Datenvolumen habe, um SmartHome nutzen zu können.

  • Auf unserem CP wird überhaupt kein WLAN angeboten. Wir haben einen Huawei E5577Cs WIR Hotspot besorgt, der mit einer Sim-Karte von A. bestückt ist. Das A.-Talk-Paket scheint aber viel zu schwach zu sein. Entweder habe ich etwas WLAN tagsüber oder gar keinen Empfang, Abends ist es gut. Für eine Smart-Home-Überwachung ist es zu schwach. Ich schau mich mal bei anderen Anbietern fürs WLAN um.

    In unserem Zuhause haben wir eine Fritzbox, aber da ist auch WLAN vorhanden. Wie soll das bei einem wlanfreien CP gehen?

    Übrigens habe ich auch das Problem, dass der Huawei in Standby geht und die Batterie leer wird. Vielleicht ist es eine Einstellungssache.

    LG

  • Wenn ich mit dem Laptop/Handy starten, d.h. ins Internet gehen möchte, sehe ich einige Dauer-Camper, die ihr Internet z.b. mit einem Gigacube empfangen. Natürlich für mich gesperrt.

    Telefonieren ist auch nicht der Hit, man muss eher nach draußen gehen. WhatsApp rausschicken oder empfangen geht irgendwann mal. Falls ich Internetempfang habe ist es zwar langsam, aber (fast) akzeptabel.

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