Dämmung vom Mobilheim

  • Guten Tag Mobilheim Gemeinde,

    Ich habe dstück seit Februar ein Willerby Mobilheim. Dies wird ganzjährig bewohnt. Dieses Mobilheim war der erste Berührungspunkt damit.

    Nun möchte ich im Sommer/Herbst die Dämmung verbessern.

    Aktuell ist das einzig gute 2-fach verglaste Fenster.

    Handwerklich bin ich nicht unbegabt und mache vieles selbst. Ich habe mir hier bereits verschiedene Threads durchgelesen.

    Allerdings verstehe ich den Aufbau nicht ganz.


    Was ich machen möchte:

    Dämmung der Außenfassade

    Dämmung des Dachs

    Dämmen des Boden bzw. Raum unterhalb des Mobilheims.

    Ich werde morgen noch Bilder zur Veranschaulichung heraus suchen.


    Meine Bisherigen Planungen:

    Dach:

    Auf das vorhandene Dach Latten aufbringen, dampfsperre, Latten Dämmung, osb Platten und abschließend mit Bitumen Bahnen.

    Außenfassade:

    Ringsherum einen Sockel aus Beton Gießen damit die Fassade direkt bis zum Boden gestaltet werden kann.

    Auch hier Lattung aufbringen. Dampfsperre,Lattung Styroporplatten und das ganze mit Holz verkleiden.

    Macht das so Sinn oder denke ich zu einfach?

    Für unterhalb des Mobilheims habe ich bisher keine Idee. An die Hinterbelüftung wird gedacht.

  • Christian

    Hat den Titel des Themas von „GutenTag,“ zu „Dämmung vom Mobilheim“ geändert.
  • Hallo,


    fast genauso wollen wir das auch machen.


    Nur am Dach und dem Boden machen wir es etwas anders, da der Voreigentümer dort schon Hand angelegt hat.


    Am Dach werden wir nur noch Latten, etwas Dämmung, Dampfsperre und dann diese Bleche in Dachpfannenoptik anbringen.

    Unten herum erfolgt dort wo Wasser, Gas und Abwasser rein und rausführen (in unserem Fall, ziemlich genau die Badezimmer- Maße), eine kleine Mauer drumherum und die wird dann on Top isoliert.

    Es soll ja auch in Zukunft nichts einfrieren.


    Bin gespannt was hier noch für Infos und Tipps dazu kommen.

    Im Leben kommt es nicht auf die ToDo's an, sondern auf die Tadaaaa's :super


    Lieben Gruß Heike

  • Wie Seehase schon geschrieben hat 2 dicke Bretter querlegen damit sie auf mehren Sparren aufliegt und dann 1 vorsichtig betreten und das 2 Brett etwas entfernt legen und dann darauf treten und sich so zum Punkt bewegen wo man arbeiten möchte

    Das mit den Teleskopstützen nützt nur was wenn du weißt wo die Sparren sitzen sonst stürzt du nur die Innendecke ?

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • Darum ging es mir ja gar nicht.

    Ich denke das bekomme ich schon irgendwie hin ohne da Schaden anzurichten :)

    Mir geht es um den prinzipiellen Aufbau:

    folgt an der Fassade/Dach erst die Dampfsperre und dann die Dämmung? oder kommt die Dampfsperre über die Dämmung?

  • Nach einer Meinung würde ich anders machen Latte oder Balken in höhe das Dämmung da zwischen Dämmen darauf Deltamax oder gleichwertig darauf Konterlattung darauf OSB darauf Bitumen

    Den Betonsockel würde ich nicht machen da er die Bewegungen des Wagens nicht mitmacht und du ein Fundament machen musst und von außen würde ich kein Holz nehmen sondern Kunststoff das ist bedeutend pflegeleichter

    Wie immer meine Meinung und nicht in Stein gemeißelt

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • okay ist deltamax eine Art Dampfsperre?


    Ja ganz außen werden wir mal sehen was wir da verbauen :) Holz finde ich einfach schöner, aber ja Kunststoff ist wesentlich pflegeleichter.

    Dann lassen wir den Beton einfach weg.


    Macht es dennb Sinn dann die neu verkleidete Fassade bin zum Boden zu machen?

  • würde ich auch nicht machen da wen du mal mir den Öffnungen die lässt für Gas Wasser und Strom nicht auskommst hast du ein Problem und musst die ganze Hausfassade öffnen wen du es teilst kannst du das untere Teil einfach entfernen.

    deltamax ist der Hersteller ich meine damit eine Diffusionsoffene Folie ( Wasserdicht aber Dampfoffen von innen nach Außen somit keine staunässe in der Dämmung

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • Google mal bei Youtube nach Toms Woodshop/Chaletverkleidung.

    Super Video und detailliert beschrieben. Die Fassade bis unten durchziehen bedeutet, dass beim Setzen des Hauses auch Spannungsschäden auftreten können wenn die untere Abdeckung nicht arbeiten kann. Ich hab mein Chalet untenrum mit Zierer Fassadenplatten ( GFK) in Bruchsteinoptik verkleidet. Gibt es auch in Ziegel, Schiefer usw.

  • Ich hole das Thema nochmal hoch.

    Habe jetzt auch ohne Ende Mobilheime besichtigt und es gibt, überwiegend scheinbar aus dem Vereinigten Königreich viele Mobilheime, die von innen und preislich super attraktiv sind.

    Willerby, ABI, Carnaby, Pemberton.

    Wie ist denn eure relle Erfahrung in Sachen Isolierung und Wintertauglichkeit?
    Leider gibt es dort sehr wenige Informationen seitens der Hersteller und wenn, dann müssen diese förmlich aus der Nase gezogen werden.

    Beispiel Carnaby:

    - Wände 50mm Fibreglass (also Glaswolle)

    - Dach 100-120mm Glaswolle

    - Fenster doppelt verglast

    - Boden doppelte Folie (und zusätzlich hinzufügbar 25mm Glaswolle)


    In Übergangszeiten hat man damit sicherlich keinerlei Probleme.

    Aber in richtig kalten Wintern (wie letztes Jahr, wo es auch mal unter -20°C ging) oder in richtig heißen Sommern, wird sich wahrscheinlich die Klimaanlage bzw. Heizungstherme einen Ast abarbeiten oder? Dass es kalt wird, glaube ich mal gar nicht (bei den großen Thermen mit über 20KW Leistung), aber dass es teuer wird, schon.

    Habt ihr mal Vergleichsgrößen, wie hoch eure Heizkosten (oder Verbräuche) so im Schnitt mit diesen "sparsam" isolierten Mobilheimen sind? Was habt ihr so im Jahr durchgejagt bei Dauerbewohnung (an Gasflaschen / KwH / Euros)?
    Der U-Wert Rechner verheißt nichts gutes, gerade im Vergleich zu den polnischen Bauten mit 100-150mm Steinwolle oder gar PUR Schaum in den Wänden.

  • Hallo, ich denke, wir reden hier, wenn wir die Engländer mit den Polen oder sonstigen vergleichen, von unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Engländer haben ein super Feeling, einen excellenten passgenauen Möbelbau, vertreiben die Mobilheime sehr komplett, mit allen Vorhângen, Kissen sowie Bettwäsche etc. Die Mh,s sind echt endmöbliert. Die Wandstärken sind eher untergeordnet. Wir haben uns für ein ABI in RS entschieden, weil uns das Feeling total begeistert hat, und sind auch noch nach 2 Jahren Dauerwohnen sehr zufrieden. Durch die RS Klassifizierung haben wir 100 mm Isolierung und sind angenehm überrascht, auch bei minus 17 Grad hatten wir nie das Gefühl, das es kalte Stellen gibt, die Heizung überfordert Ist oder so. Unsere Energiekosten Gas liegen unter 50 Euro pro Monat. Wir kommen aus einem Holztafelhaus mit 160 mm Wand und 220 mm Deckendämmung und hatten echt Angst vor zu schlechter Dämmung, absolut unbegründet.

    wir hatten uns damals 10 Hersteller angeschaut und auch ein Objekt uns gemietet, entscheidend war für uns das Feeling und der Händler (ladet nl).

  • Wir haben ein älteres Cosalt Bj 2005 3,70mx11m. Winterfest angepriesen. Haben dort 2 Winter ohne zusätzliche Isolierung drin gewohnt und es im Winter auch schön warm gehabt. Vom Gasverbrauch spreche ich lieber nicht (ca. 300 € im Monat an 11 kg Gasflaschen, in den 6 Monaten des Heizungsbetriebes 76 Flaschen ) Boden war 10cm (ich glaube Styrodur als Dämmung) Wände 5cm Styrodur und im Dach nur Luftpolsterfolie, welche eine Alufolienauflage hatte. Zentralheizung war vorhanden und Doppelverglasung. Alle Leitungen haben den Winter dank dicker Isolation gut überstanden, uns ist nichts eingefroren. Also drin wohnen kann man, aber man sollte die Folgekosten nicht außer Acht lassen.

    Wiebke und Reinhard
    Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :sonnen

  • Danke schonmal für eure Infos.

    Heidjer
    Genau, das spricht mich bei deren Mobilheimen auch an.
    Die Qualität der Baumaterialien an sich ist glaube ich nicht das gelbe vom Ei. Sehr viel Plastik, teilweise auch nur Kunststoffscheiben, die Armaturen im Bad sind auch nicht mein Fall. Aber von den Bildern her, man schaut es sich an und denkt sich einfach nur: Gemütlich, aber nicht überladen (sprich, kein Kitsch, wie ausladende Bordüren, Vertäfelungen etc.). Sonst echt alles aufeinander abgestimmt und einfach nur wohnlich.
    Aber nach den RS Modellen werde ich dann nochmal Ausschau halten, die sind mir bis jetzt als "Winterkategorie" noch gar nicht zwischen die Finger gekommen. 10cm wären ja schon eine Ansage bei den englischen Modellen, die meisten (die ich bis jetzt auch angefragt hatte) vermeldeten zwischen 3 und 7cm Wandstärke - wohlgemerkt mit Außenbeplankung, der Verkleidung innen etc. Ladet scheint übrigens vom Markt verschwunden zu sein, Domain ist zu verkaufen. ;)

    Und da kommt man dann wahrscheinlich auf das Ergebnis, wie Falterfan
    300€ Heizkosten und die Heiztherme feuert nonstop durch. Gerade, wenn im Boden echt null Dämmung, sondern nur doppelte Folie und solche Scherze sind.
    Und für mich ist es keine Option nachzudämmen, gerade wenn schon eine Neuanschaffung ins Haus steht und man noch die Wahl hat (und das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist).

    Ich halte mal nach den RS Modellen Ausschau (oder welchen, wo explizit die Dämmstärken stehen sollten...aber die wird leider sehr häufig zurückgehalten). Sonst wird es eben doch Letniskovo, Kuschl, Tobs oder dgl. und dann direkt mit 15-18cm Dämmung!

  • Hallo newmobile,


    Ja, jeder Hersteller hat zu Recht seine Präferenzen und seine Vor-und Nachteile. Es muss einfach passen, für uns wären es einige englische Hersteller, die uns stark beeindruckten. Es gibt bei den Engländern eine neue Norm, die eine Ganzjahres-wohnmoeglickeit gewährleisten sollen: BS 3632 von 2015, dies wurde per Zertifikat uns bestätigt.

  • Hallo newmobile,


    Ja, jeder Hersteller hat zu Recht seine Präferenzen und seine Vor-und Nachteile. Es muss einfach passen, für uns wären es einige englische Hersteller, die uns stark beeindruckten. Es gibt bei den Engländern eine neue Norm, die eine Ganzjahres-wohnmoeglickeit gewährleisten sollen: BS 3632 von 2015, dies wurde per Zertifikat uns bestätigt.

    Genau nach der suche ich derzeit auch.
    Aber extrem selten zu finden, bislang nur in UK selbst fündig geworden, in "Europa" (einfacherer Import wegen des Brexits) noch nicht gefunden.

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