Gibt es Probleme mit einer englischen Gas-Kombitherme?

  • hallo,


    ich hoffe es kann mir jemad vielleicht helfen.


    ich beabsichtige mir ein mobilheim zum permaneten wohnen zu kaufen.


    ich habe auch schon eins im auge.


    nur weiß ich nicht ob ich die therme umgerüstet und auch in deutschland vom Heizungsbauer genehmigt bekomme.



    es ist ein englisches model aber mit CE.


    ich hoffe es kennt sich jemand damit aus und könnte mir tips dazu geben.


    vielen dank

    Screenshot_20200817-005159.png

  • Guten Morgen DF1,


    wir wohnen auch in einem englischen MH und hatten eine englische Therme verbaut,die mittlerweile ersetzt wurde,da der Lebenszyklus erreicht war.Weder der Installateur der die regelmäßige Gasprüfung macht und das System auch seinerzeit in Betrieb nahm,noch der Schorni haben Streß gemacht.Hast Du eine Deutsche Betriebsanleitung?Wenn nicht,könnte es evt. scheitern.Auch hatten wir eine Baumuster geprüfte EU Zulassung,ganz wichtig.Erkundige Dich vorab bei Deinem Heizungsbauer,der kennt auch den Schorni und weiß diesen einzuschätzen.

  • An Deinem Gasanschluß,am MH gibt es ein Typenschild,wo die Gasart und der benötigte Gasdruck draufsteht. Dies ist auch an den Gasgeräten angegeben. Schau mal nach.Am einfachsten am Backofen, wenn dieser auf Gas läuft (Klappe aufmachen, dann sollte ein Aufkleber sichtbar sein).Dann weißt Du schonmal, auf welche Gassart das MH ausgelegt ist.

    Ansonsten siehe den Beitrag von Holländer

  • Hallo Arthur ,

    danke für den Tip.

    Ist alles etwas problematig weil MH in Tschechien beim Händler steht.

    Will eigentlich nur 1 mal hinfahren .Muss dann dort alles klären.

    Soll ja schließlich Erstwohnsitz werden.Mal sehen ob ich über Mail solche

    und noch viele andere Fragen klären kann.


    Karsten

  • Es soll aber auch "Druckregler" geben, die vor das MH geschaltet bzw montiert werden, so dass der benötigte Gasdruck erreicht werden kann, ohne das ganze MH umrüsten zu müssen.

    So hab ich mir sagen lassen

    Auch wenn die Gasart stimmt, kann man nicht einfach ein 30mbar gerät an 50mbar betreiben. Deshalb haben wir bei uns auf Propangas die Heizung auf 50mbar über Ringgasleitung und Herd und Boiler 30mbar über Flasche betrieben.

    Wiebke und Reinhard
    Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :sonnen

  • Mein Problem ist da anders gelagert.

    An meinem Grundstück (kein Campingplatz)liegt die Erdgasleitung.

    Entweder Anschluss an Erdgasleitung(was ich möchte) oder Behälter

    für Flüssigas (Flaschen auf keinen Fall)

    Meinen Wohnwagen habe ich von Gas auf Elektro umgestellt.

    Traue ich mir aber im MH nicht zu.


    VG Karsten

  • Hallo Karsten,


    frag‘ doch einfach bei den Gaslieferanten, die auch den Hausanschluss herstellen. Dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. An die Leitung, die bis zu deinem Grundstück geht, lässt man dann eh nicht dran.

    Haben auch sehr gute Erfahrungen mit Anbietern von Flüssiggas gemacht, die sehr engagiert waren. Sind oft überregional tätig.

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

    Einmal editiert, zuletzt von Zugvogel ()

  • Dann müssen alle Geräte auf Erdgas umgestellt oder schon als sollche eingebaut werden. In den meisten MH sind die Geräte für Propan/Butan ausgelegt.


    Meine Aufgabenliste wird immer länger. Aber das schreckt mich nicht ab.

    :wohnwagen


    VG Karsten

    Wenn man das Projekt angeht, dürfen einen solche Dinge nicht abschrecken, sonst bleibt es ein Traum und man kann seinen Traum nicht leben ;)

    Wiebke und Reinhard
    Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen :sonnen

  • Das hört sich alles erstmal komplizierter an, als es eigentlich ist. Das Du Erdgas liegen hast,ist ja schonmal nicht schlecht.Aber wie Falterfan schon schrieb,sind in MH in der Regel alle Geräte auf Propan/Butan,also Flüssiggas,eingebaut.

    Oben schrieb ich,Du solltest mal den Backofen öffnen.Ich gehe davon aus,das einer verbaut ist.Der Aufkleber sagt Dir,für welche Gasart er ausgelegt ist. G30,G31 ist Flüssiggas,also kein Erdgas.Wenn dem so ist,Gasanbieter suchen,Infrastruktur durch einen kleinen Bauunternehmer oder Gartengestalter herstellen lassen,Tank aufstellen (vom Gasanbieter) und die Sache ist erledigt

  • Danke Arthur ,

    ja das wäre Plan B,den ich eigentlich nicht bevorzuge.

    Ja,ein Gasherd ist verbaut.Ich hoffe das ich ohne große Mühe die Anlage

    und alle Gasgeräte umrüsten lassen kann.

    Wahrscheinlich wird die Nutzung des Erdgasanschlusses auch als Auflage der Bauvoranfrage verlangt werden.


    VG Karsten

  • anhand des Ce - Zeichen an der Kombitherme kann der Gasfachmann überprüfen ob das Gerät hier in Deutschland betrieben werden darf. Wir mussten ein neue Kombitherme instalieren

  • Das CE reicht nicht alleine aus !


    Die Zeiten, in denen man nur darauf achten musste, dass ein Gasgerät das DVGW-Prüfkennzeichen hatte und allein damit alles klar war, sind vorbei. Das CE-Kennzeichen ist heute angesagt. Die CE-Kennung eines Gerätes bedeutet aber noch lange nicht, dass man es in Deutschland auch betreiben darf.


    Bereits seit Januar 1996 werden Gasgeräte auf ihre Übereinstimmung mit den Anforderungen der europäischen Gasgeräterichtlinie geprüft. Es handelt sich dabei um Mindestanforderungen an die technische Sicherheit, auf die sich alle europäischen Mitgliedsstaaten geeinigt haben. Erfüllen die Geräte diese Anforderungen, werden sie mit dem CE-Kennzeichen versehen. Es bescheinigt die Konformität des Gerätes mit den Anforderungen der Richtlinie. Man nennt dieses Zeichen deshalb auch Konformitätszeichen.


    Der Hersteller eines Gasgerätes kann die Konformitätsstelle, die sein Gerät prüfen soll, frei wählen. So ist es durchaus möglich, dass z. B. ein Gerät, das in Deutschland eingebaut werden soll, in Portugal geprüft wurde. Wo geprüft wurde, darüber gibt die Kennziffer Auskunft, die dem CE-Kennzeichen zugeordnet wird. CE-0085 weist zum Beispiel auf die deutsche Konformitätsprüfstelle hin, Österreich kennzeichnet mit CE-0433. CE-Kennzeichen und Nummer der Prüfstelle zählen zu den Pflichtangaben auf dem Typenschild. Ebenfalls zwingend erforderlich sind auf dem Gerätetypenschild die folgenden Angaben:

    - Name und Kennzeichen des Herstellers
    - Handelsbezeichnung
    - Art der Stromversorgung
    - Jahreszahl des Inverkehrbringens
    - Gasgerätekategorie und Gasgeräteart
    - Prüfgasart und Gasdruck

    .

    Zwingend gefordert wird, Name und Kennzeichen des Herstellers auf dem Gerätetypenschild . Schließlich muss der Installateur wissen, an wen er sich bei Fragen oder Problemen wenden muss. Damit bei solchen Fragen keine Missverständnisse entstehen, wird z.B. die Angabe der Handelsbezeichnung verlangt. Sie ist eine herstellerspezifische Benennung des Gerätes, wie zum Beispiel ZWR 24 oder VCW 194. ;)

    *Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.*


    Viele Grüße , Bernhard :)

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