Rohrbegleitheizung

  • Ich habe eine Frage an die Fachleute ....


    Muss eine Rohrbegleitheizung beim Frischwasserzulauf zwingend 80 cm tief an der Leitung entlang verlegt werden? Wo finde ich entsprechende rechtlich verbindliche Hinweise? Installation war Bestandteil des Auftrages ohne weitere Ausführungsbeschreibung🤔😏


    Renate

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Im Boden selber (80cm tief) braucht gar keine Heizung sein, da frostfrei.

    Gruß


    Andreas
    -------------------------------------------------------------
    Denken ist wie googeln, nur krasser.


    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Andy das ist nicht ganz richtig das was 80 cm im Boden ist frostfrei das Aufsteigende Stück zum Wagen ist aber nicht mehr 80 cm im Boden müsste dann verkleidet werden

    Hat aber wahrscheinlich keiner,bei mir beginnt die Zusatzheizung ca 10 cm in der Erde um zu verhindern das sich am Übergang ein Eispfropfen bildet

    Holländer


    nur ein Schreiner weiß was Frauen glücklich macht, ein Glück das es Schreiner gibt :thumbup::thumbup:

  • Wo soll den Stehen das das zwingend ist das ist Sonderwunsch und auch nur sinnvoll wen du dauerhaft wohnst oder auch im Winter dein MH benutzen möchtest

    Hallo Holländer,


    der Reihe nach:

    bewohnt wird unser MH ständig, Sommer und Winter. Ohne Corona stände es im deutschen Winter bei eingeschalteter Heizung leer. Sonderwunsch war es keiner, gehörte standardmässig zur Ausstattung.


    wo soll es stehen?

    Da in Deutschland ja alles irgendwie und irgendwo geregelt ist, war das genau meine Frage. Gibt es eine Art technisches Beiblatt wie der Einbau zu erfolgen hat? Friert die Leitung ein und es kommt zum Rechtsstreit stellt sich garantiert die Frage: wurde „das Ding“ vorschriftsmässig eingebaut oder nicht...🤔😏

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Zugvogel

    Standarmäßig verbauen die meisten Chaletproduzenten das System von Raychem und die wissen auch, was da zu tun ist. Diese Heizung wird auch in der Großindustrie verbaut. Habe die auch seit 2016 störungsfrei im Betrieb. Zusätzlich ist die Leitung noch mit PU Schlauch isoliert. Worst Case wäre ein Stromausfall über längere Zeit bei Extremfrost im unbewohnten Haus. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Da ja die Heizung als Frostwächter läuft (leider auch nicht bei Stromausfall) wird innen und an der Heizungsanlage (mit Frostschutz befüllt) eher kaum ein Schaden entstehen. Und bei längerer Abwesenheit kann man ja Ruck Zuck den Zulauf entleeren, um ganz auf Nummer sicher zu gehen.

  • Andy das ist nicht ganz richtig das was 80 cm im Boden ist frostfrei das Aufsteigende Stück zum Wagen ist aber nicht mehr 80 cm im Boden müsste dann verkleidet werden

    Hallo Holländer,

    das habe ich ja auch gar nicht geschrieben.

    Gruß


    Andreas
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    Denken ist wie googeln, nur krasser.


    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Zugvogel

    Standarmäßig verbauen die meisten Chaletproduzenten das System von Raychem und die wissen auch, was da zu tun ist. Diese Heizung wird auch in der Großindustrie verbaut. Habe die auch seit 2016 störungsfrei im Betrieb. Zusätzlich ist die Leitung noch mit PU Schlauch isoliert. Worst Case wäre ein Stromausfall über längere Zeit bei Extremfrost im unbewohnten Haus. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Da ja die Heizung als Frostwächter läuft (leider auch nicht bei Stromausfall) wird innen und an der Heizungsanlage (mit Frostschutz befüllt) eher kaum ein Schaden entstehen. Und bei längerer Abwesenheit kann man ja Ruck Zuck den Zulauf entleeren, um ganz auf Nummer sicher zu gehen.

    Seehase,

    vielen Dank für die Antwort - das habe ich verstanden nur ist meine Frage damit nicht beantwortet.

    Das der Hersteller des MH weiss, wie es geht (gehen sollte) ist mir klar. Aber, hat er das auch getan? Bei uns scheint „dieses Ding“ nur im sichtbaren Bereich angebracht zu sein. Daher meine Frage „muss die Rohrbegleitheizung ins Erdreich verlegt werden und wenn ja wie tief.“

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

    Einmal editiert, zuletzt von Zugvogel ()

  • Zugvogel

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte aber irgendwie habe ich keine Benachrichtigung über deinen letzten Beitrag gesehen.

    Du hast doch ein Top Chalet von BCC gekauft. Das die da an einer, gemessen am Hauspreis, Lapalie sparen kann und will ich nicht annehmen. Lässt sich aber doch bestimmt per Mailanfrage klären.

    Natürlich sollte das Heizband bis in die in unseren Breitengraden übliche Frosttiefe von 80cm verlegt sein. So tief ist bei uns in NL aber noch nicht einmal die Wasserleitung des Platzes verlegt.

  • Zugvogel

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte aber irgendwie habe ich keine Benachrichtigung über deinen letzten Beitrag gesehen.

    Du hast doch ein Top Chalet von BCC gekauft. Das die da an einer, gemessen am Hauspreis, Lapalie sparen kann und will ich nicht annehmen. Lässt sich aber doch bestimmt per Mailanfrage klären.

    Natürlich sollte das Heizband bis in die in unseren Breitengraden übliche Frosttiefe von 80cm verlegt sein. So tief ist bei uns in NL aber noch nicht einmal die Wasserleitung des Platzes verlegt.

    Guten Morgen Seehase,

    .... alles gut und danke für Deine Antwort. Da „dieses Ding“ bei uns erst verspätet und nur oberflächlich verlegt ist, ergab sich für mich die Frage nach Sinn und Zweck.


    Belastbare Informationen hatte ich im Internet nicht gefunden und die Frage an denjenigen, der diese installiert hat, kann ich mir sparen, gibt nur Diskussionen und 1000 Gründe warum so richtig ist wie es ist ....


    Hatte die Hoffnung, dass es, ähnlich wie beim Hausbau auch, irgendwelche DIN-Vorschriften oder TAs bezüglich des Einbaus gibt. Sollte es irgendwelche Frostschäden geben, die auf einen fehlerhaften Einbau zurückzuführen wären, müsste man sich ja auf irgendetwas berufen können ...


    Nun bleibt auf jeden Fall mal das Prinzip „Hoffnung“ .....

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Ichbesitze da leider auch nur gefährliches Halbwissen, stelle mir aber einfach mal die Frage, was ist bis jetzt bekannt?

    - Eine Begleitheizung ist normalerweise optionales Zubehör. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass es dafür Vorschriften gibt. Wenn überhaupt, gäbe es Vorschriften, die den Einsatz unter bestimmten Gesichtspunkten verbietet (so ähnlich wie Anbauteile am Auto oder Motorrad)
    - Da die Beauftragung ohne Ausführungsbeschreibung erfolgte, macht das der Hersteller nach bestem Wissen und Gewissen. Ich denke mal, bei so einem versierten Hersteller muss man einfach mal abwarten, was sich ergibt

    - Aus meiner Erfahrung (zwei Winter) war die Begleitheizung absolut ausreichend bei Rohren, die deutlich weniger als 80cm tief verlegt sind. Ich glaube, mein Wasseranschluss liegt maximal 8cm unter der Erde und es kam zu keinen Erfrierungen. Lediglich beim Nachbarn fror mal der Wasserhahn draußen ein. Aber das deckt auch keine Begleitheizung ab.

    - Sollte die Begleitheizung einen Schaden verursachen, so kannst Du der Versicherung (so Du sie denn benötigst) ganz klar nachweisen, dass der Einbau durch den Hersteller/Verkäufer erfolgt ist. Von daher sollte es also auch keine Probleme geben...außer natürlich den üblichen, weil Versicherer immer ungern zahlen...beim Geldeinnehmen sind sie eher selten zickig :grins


    Das waren jetzt mal meine 5 Cents an Gedanken und hoffentlich ein bisschen hilfreich....

  • Wenn man wie wir das ganze Jahr eh durchheizt (12-15Grad im Winter wenn wir nicht da sind), braucht man gar keine Begleitheizung, da unter dem Chalet, wenn es rundherum verschlossen ist, kein Frost entstehen kann.

    Gruß


    Andreas
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    Zitat Albert Einstein:

    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  • Andy

    Da muss ich dir widersprechen, Andreas. Unser Chalet ist ja auch komplett eingeschürzt. Vor 2 Jahren gab es eine längere Frostperiode. Da hab ich mich gewundert, warum das Wasser im Handwaschbecken nicht ablaufen wollte. Der Grund: Die Ausdehnungsleitung der Therme lässt ja beständig Wasser ab. Durch die geringe Menge konnte dieses nicht schnell genug abfließen und führte zu einem dicken Eispropfen in der 50'er Abwasserleitung. Diese habe ich allerdings auch nicht isoliert. Also bei extremen Minusgraden kann es sehr wohl weit unter 0° unter dem Chalet werden.

  • Andy

    Da muss ich dir widersprechen, Andreas. Unser Chalet ist ja auch komplett eingeschürzt. Vor 2 Jahren gab es eine längere Frostperiode. Da hab ich mich gewundert, warum das Wasser im Handwaschbecken nicht ablaufen wollte. Der Grund: Die Ausdehnungsleitung der Therme lässt ja beständig Wasser ab. Durch die geringe Menge konnte dieses nicht schnell genug abfließen und führte zu einem dicken Eispropfen in der 50'er Abwasserleitung. Diese habe ich allerdings auch nicht isoliert. Also bei extremen Minusgraden kann es sehr wohl weit unter 0° unter dem Chalet werden.

    Ich verstehe dann nicht, warum alle Chalets auf unserem Platz so aufgebaut sind und es noch nie bei denen Probleme aufgetaucht sind. Mein Chalet steht seit 6 Jahren auf dem Platz und wir mussten vor einiger Zeit die Innenraumtemperatur von 12 auf 15 Grad erhöhen bei einer Außentemperatur von -15° über längere Zeit.

    Ansonsten haben wir noch nie Probleme gehabt. Und wir haben ein sehr gut gedämmtes Chalet.


    Wenn da dann noch Probleme irgendwo herrschen, dann ist bei der Isolierung wohl etwas nicht richtig gelaufen;).


    Wir, sowie der gesamte Cp haben keine Begleitheizung verbaut und alles ist gut. Komisch. :/

    Gruß


    Andreas
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    Zitat Albert Einstein:

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    2 Mal editiert, zuletzt von Andy ()

  • Andy

    Es geht doch um den unbeheizten Luftraum zwischen Chalet und Erdboden. Was hat denn die Isolierung oder die Innentemperatur damit zu tun? Meine Wasserzuleitung ist zusätzlich mit einer PE Schaumschale isoliert. Frischwasser ist auch noch nie eingefroren. Es gab ja nur den Eispropfen in der Abwasserleitung. Dieses Problem hab ich für mich ganz einfach behoben, indem ich das Wasser der Schlabberleitung einfach unters Chalet tropfen lasse. Ist ja egal, da ja sauberes Trinkwasser. Deine grundsätzliche Aussage, dass die Temperatur im "Keller" nicht unter den Gefrierpunkt fallen kann ist aber nicht korrekt.

  • Ich hab keine Rohrbegleitheizung verbaut.

    Werdewohl aber dieser Tage eine Aquarien Bodenheizung bekommen, die im gleichen Prinzip funktioniert.

    Die Leitungen habe ich mit Isolierung eingepackt, habe das MH unten rum nochmals isoliert und mit Sandwichplatten rundherum verkleidet mit Quer Lüftung.

    Also dreimal eingepackt.

    Ich hoffe die Temperaturen sinken nicht zu tief.

    Zumal ich mir ja immer noch Sorgen mache, ob die Heizleistung und die Isolierung der Wände ausreichend sind. 🤦‍♀️

    Ich mach mir halt zu viele Gedanken. Ansonsten werde ich das Widerstandskabel verbauen.

  • Die Hersteller werben ja gerne mit Extra Winterisolierung usw. Natürlich sind dickere Wände an sich schon deutlich energieeffizienter. Wird aber die Dampfbremsfolie nicht ordentlich an den Überlappungen verklebt, die Durchbrüche für Leitungen, Kamin, Abluft, Fenster und Türen nicht abgedichtet, dann zieht das hier wie bei einer Zwangsbelüftung. Sogar aus den Steckdosen kommt ein leichter Hauch Zugluft. An solchen "Kleinigkeiten" bemerkt man dann den Unterschied zwischen einem Chalet und z. B. Niedrigenergie Fertighaus. Darum bekommt man eben auch keine Baugenehmigung oder nur mit großen Schwierigkeiten.

  • Seehase ,


    Ein Chalet, welches unten herum zu ist und innen geheizt wird, wird auch Wärme nach unten abstrahlen. Somit wird es unter dem Chalet warm und nichts kann einfrieren.

    Wenn also meine Aussage nicht korrekt sein sollte, dann überzeuge mal alle Chalets auf unserem CP, die genau so aufgebaut sind und noch nie zugefroren sind, dass sie was falsch machen. Und das sind geschätzt 300 Stück auf unserem Platz.

    Gruß


    Andreas
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    Zitat Albert Einstein:

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  • Andy

    Ich schätze dich sehr und habe überhaupt kein Interesse daran mich mit dir zu streiten. Aber erkläre mir bitte, wie es physikalisch möglich sein soll das Wärme, die immer hochsteigt, durch einen mit 200mm dick isolierten Fußboden einen Luftraum von (10x4x0,5) 20m3 so erwärmen soll, dass dieser frostfrei bleibt? Im besten Fall ist die Isolierung so gut, dass überhaupt keine Wärme verloren geht wie im Passivhaus. Im Allgemeinen frieren Rohrleitungen unter dem Chalet nicht ein, wenn der Luftraum zugfrei geschlossen ist und frei liegende Leitungen mit Rohrisolierung versehen sind.

    Das war jetzt aber mein Wort zum Sonntag und ich schreibe da nix mehr zu. Beim nächsten Aufenthalt in NL werde ich mein Außentermometer mal von der Hundedusche unten in den Keller hängen. Dann werde ich die Temperaturen mal notieren. Da ja der Lockdown vermutlich noch länged als 10.1.21 dauern wird habe ich genug Zeit dazu. Bleibt nur die Frage wie sich das Wetter entwickelt.

    Liebe Grüße

    Peter Marko

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