Wasserschaden - Hilfe

  • Hallo Zusammen,


    Ich habe ich meinem Mobilheim nach Erwerb einen riesigen Wasserschaden entdecken müssen. Ich muss den ganzen morschen Boden neu machen.

    WIr sind gerade dabei den nassen kram rauszuhauen, in allen Räumen. Darunter habe ich ein Eisengestände etwa einen halben Meter über der Erde (reine Erde) gepaart mit Holzbalken, auf der der Boden Lag wie folgt (unten nach oben):

    -Dünne Plastikfolie

    -Dämmwolle

    -OSB-Platten (glaube ich)


    Die Feuchtigkeit entstand offenbar durch ein kaputtes Abwasserrohr sowie einer Regentonne, aus der das Wasser schön unter den Wagen lief. Die Plastikfolie war wieso auch immer an einigen Stellen löchrig.


    Meine Idee für Neuaufbau (unten nach oben):

    1. Siebdruckplatten

    2. Dämmwolle

    3. OSB-Platten


    Wie seht Ihr das und könnt ihr mir bei den Materialien genaue Bezeichnung und Dicke empfehlen ?


    Weitere Fragen:

    Was ist mit Dampfsperre ? Wenn ja wo und was genau ?

    Was benutze ich genau für die Ecken und zwischen den Siebdruckplatten, um wirklich nach unten abzudichten ?

    Weitere Tipps oder Gegenfragen ?


    Viele Gruße aus Bonn

    Achim


    :schwitzen

  • Hi Achim,


    das klingt schlimm - Feuchtigkeit ist ein Mist für Mobilheime. Hast Du eigentlich schon mal hier im Forum gesucht? Dein Post klingt genau wie der Anfangs-Post eines anderen Threads, wo es um den Bodenaufbau ging.


    Also z. B. hier: https://www.forum-mobilheim.de/thread/3998-bodenaufbau-1-oder-2-folien/?postID=55732&highlight=Dampfsperre#post55732


    oder hier: https://www.forum-mobilheim.de/thread/4026-zus%C3%A4tzliche-d%C3%A4mmung-am-boden/?postID=56813&highlight=Dampfsperre#post56813


    Vielleicht helfen Dir die schon weiter und Du kannst dann die "Rest-Fragen" etwas genauer stellen?


    Viel Erfolg!

  • Nach erwerb von privat oder gewerblich?

    In solch einem massiven Fall würde ich wahrscheinlich zuerst die Wandlung anstreben / Rückgabe....Denn gerade mit dem Boden hängt unglaublich viel Arbeit zusammen.

    Sonst auch gerne ein paar Bilder einstellen, dann kann man eher was dazu sagen.

  • hi achim, wir haben einen anbau gemacht....

    1. lage osb.platte 22 mm

    da kommen noch glaswolle mit aluschicht und folie drüber....dachlatten drauf und nochmal osb-platten, aber 25 mm....es muss schon stabil sein, weil da kommen backofen, 2. gefrierschrank und regale für Kanister und waschmittel und getränkekisten rein....in der saison haben wir baustopp...aber ab 20.9. dürfen wir wieder loslegen und weiterbauen

  • Nach erwerb von privat oder gewerblich?

    In solch einem massiven Fall würde ich wahrscheinlich zuerst die Wandlung anstreben / Rückgabe....Denn gerade mit dem Boden hängt unglaublich viel Arbeit zusammen.

    Sonst auch gerne ein paar Bilder einstellen, dann kann man eher was dazu sagen.

    …. auch meine Meinung. Das grenzt an Betrug 😡.

    Wer garantiert, dass man nach Herausreissen des Bodens nicht feststellen muss, dass Feuchtigkeit oder Schimmel bereits in die Wände „gekrochen“ ist. Lässt sich hervorragend kaschieren … Dann aber erst auf Wandlung drängen, dürfte mehr als schwierig werden - man hat ja „in den Ursprungszustand massiv eingegriffen“ ….

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Erstmal Danke für die Posts ! :-)


    AnneSee: Die bestehenden Posts passen nicht zu meinen Voraussetzungen (Bodenbeschaffenheit, daher neuer Threat).

    NewMobile: Das haben wir versäumt, spät festgestellt und wir hätten das nicht belegen können (Privat-Kauf).

    Zugvogel: An Wandschimmel habe ich noch nicht gedacht, sieht aber nicht aus aus.


    Marlen / alle:

    Von der Architektur her wäre es nicht besser unten mit Siebdruckplatten statt OSB zu kommen, um Feuchtigkeit vorzubeugen ? Das Mehrgeld ist es mir dann wert. Das ganze liegt ja auch etwas über der puren Erde und auf Betonplatten und da kommt ja immer Feuchtigkeit rein, denke ich. Auch ein neuer Wasserschaden (Abwasser) kann immer mal auftreten

    ???


    Dass mit den Dachlatten unter der oberen OSB-Schicht ist ein neuer Aspekt (Bodenfestigkeit).


    Gruß

    Achim

  • moin achim,

    unser mobilheim ist 53 cm über die erde, den anbau haben wir mit pflanzsteinen erhöht, darauf 7x7 balken und darauf 22 ger osb platten....da wir mit dem bauen aufhören mussten haben wir vorübergehend einen messeteppich 5 mal 2 meter für 30 euro gekauft und drüber gelegt.


    du hast recht mit den siebdruckplatten..aber auch siebdruckplatten sollte man an den kanten gegen feuchtigkeit behandeln....du verhinderst damit schon die feuchtigkeit von unten, aber kommt feuchtigkeit von oben, rohrbruch z.b. oder waschmaschine läuft aus....oder der feudeleimer kippt um....wo soll das wasser hin? viele wasserschäden bleiben jahrelang unbemerkt....deshalb ist auch immer eine unterlüftung zum abtrocknen wichtig.


    unsere 3 schuppen stehen seit 4 jahren auf betonplatten....darauf balken dann die latten und dann osb-platten oder holzdielen....bisher kam keine feuchtigkeit in die schuppen rein.


    lg marlen

  • Danke Marlen. Ich meinte natürlich, dass wir keine Betonplatten drunter haben.ja für Ecken uns kanten müssen wir uns was einfallen lassen. Das war auch eine Frage. Das weiß i h noch nicht.

    Und ja. Das Ding muss lüften können.gegen alles kann man sich wohl nicht schützen. Wir wollten Linoleum (wasserdicht) oben auflegen erstmal

  • hallo achim,

    im mobilheim haben wir auch linolium....im vorbau hader ich noch mit mir....wir werden wohl erstmal auch linoleum nehmen (ist ja auch immer eine kostenfrage)....aber mein traum ist schon behandelter korkboden....da ist der boden wärmer....am eingang eine wasserundurchlässige breite matte...da haben wir ja auch das schuhbrett stehen.

    bei linoleumböden ist immer der nachteil, wenn der nass wird, kommt man schnell ins rutschen....und wenn man älter wird heilen die knochen langsamer ;-) es gibt immer wieder neues zu bedenken....auch eines der gründe mit, warum die alten hasen in diesem bereich eigentlich nie wirklich fertig werden. das einzige was wir richtig gemacht haben....wenig türen und die wenigen türen extrabreit, damit man mit rollstuhl und rollator ungehindert überall hin kann.

    trotzdem, hätte ich das nötige kleingeld, würde ich mir ein neues mobilheim komplett anders bauen lassen....und glaub mir....irgendwann macht man auch da was anders....

    also mach dein ding so wie du kannst und willst...denn wirklich perfekt nach allen eventualitäten klappt nie ;-)

    in den 4 jahren haben wir alleine die wohnstube schon 5 mal umgestellt und neue möbel rein...man ist ne weile stolz und hat ruhe....bis einem wieder was anderes einfällt....ich brauche zu meinem mann nur sagen.....schatz, ich hab da mal eine idee.....und schon verdreht er die augen ;-)

    auch beim anbau ist es nicht anders. mit der erneuerung deines bodens ist es genauso....da kommt es auch auf die bodenbeschaffenheit an. normal ist es unterm haus trocken, so das wenig passieren kann....aber läuft wasser unter deinem mobilheim...oder kommt grundwasser hoch....dann nutzt dir die beste bodenplatte nichts. auch beim nächsten wasserschaden hilft nichts....und abdichten tun die meisten rundherum mit wasserfesten silikon.

    lg marlen

  • So, der Boden ist bald raus und mein Daddy plädiert zu folgender Architektur, veranschaulicht:


    -------------------------------------------

    A: 22 oder 25 mm (?) OSB

    --------------------------------------------

    B: 8-10 cm Dämmwolle

    ---------------------------------------------

    C: ??? Luftdurchlässige Tragefläche für Dämmwolle (z.B. Dünne Holzlatten mit Lücken ca. 10 cm breit, Gitter aus Eisen, Plastik oder Sonstiges, was trägt).

    ---------------------------------------------------

    D: 5-15 cm (unterschiedlich weil Hanglage) nichts (luftiger Abstand zum Erdreich)

    ---------------------------------------------------------

    E: Erdreich



    Was haltet Ihr davon ? Mein Daddy meint, es soll lieber atmen können. Wegen Hanglage wird sich darunter niemals ein See bilden können.


    Gruß

    Achim

  • moin achim,

    ne einschätzung ist immer schwierig, da jeder andere erfahrungen gesammelt hat...

    auf youtube gibt es viele filme wie man selbst einen boden aufbaut....andersrum, du hast den feuchten boden ja selbst rausgenommen...wie war das denn aufgebaut?


    A: bei osb wie bei jeder anderen platte auch...je dicker, desto höher die tragfähigkeit.

    B: Bei Dämmwolle ist nicht immer, je dicker desto wärmer. beim boden nehmen die meisten hersteller styropor.

    C: oft wird nur luftiges gewebe angetackert.

    D: auch bei Hanglage kann feuchtigkeit entstehen.

    E: 5 - 15 cm abstand zum erdreich ist nicht viel


    lg marlen

  • hallo Achim,


    hast Du die „Suchfunktion“ schon genutzt - Vorschläge gibt es, wie „Sand am Meer“ und ist auch eine Frage „welchen Effekt ich erzielen möchte“ …. Fängt bei „bewohnbar im Sommer“ an und hört bei „warmen Füssen im Bereich des Fernsehsessels“ auf ….

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • ---------------------------------------------------

    D: 5-15 cm (unterschiedlich weil Hanglage) nichts (luftiger Abstand zum Erdreich)

    ---------------------------------------------------------

    Wegen Hanglage wird sich darunter niemals ein See bilden können.

    Hallo Achim,


    aus Bau-Sicht kann ich Dir nichts schreiben, aber aus der Erfahrung und Ansicht in Mobilheim-Parks und aus reiner Logik: Wenn die "Belüftungslücke" zwischen Erdreich und unterster Bodenschicht zwischen 5-15 cm schwankt, heißt das ja, dass die "Hanglage" ein sehr kleines Gefälle hat.


    Angesichts von Starkregen, der auch ohne Fluss in der Nähe einen Boden flächig durchtränken kann, würde ich den Abstand größer halten. (Dass sich kein See bilden kann, scheint mir bei dem kleinen Gefälle nicht sicher, aber davon unabhängig.) Ein Mobilheim ist ja nicht klein - die kleinsten sind ca. 30 qm. Wenn es regnet, durchfeuchtet der Boden komplett unter dem MH. Weil das MH auf dem Erdreich steht, kommt da keine Sonne hin - sprich: das trocknet langsam ab, egal ob Wasser drauf steht oder nicht.


    So viel, wie ich hier schon von Muffeligkeiten gelesen hab und selbst erfahren habe, würde ich Wert drauf legen, dass es unterm MH gut durchlüftet ist. Lieber etwas mehr von außen verschalen und an den verdeckten Seiten Verschalung weglassen.


    Und: Im Bodenaufbau auf keinen Fall die Durchlüftungen in allen Räumen, ggf. mehrfach, vergessen (wie im Original-Boden ja auch) und die würde ich eher reichlich ansetzen ....


    Edit: Unser Mobilheim steht sicher 30 cm hoch, hat eine luftige Verschalung, aber bei dem Regen in der letzten Zeit und dem Ablauf der Regenrinne an allen 4 Ecken ist es darunter nie trocken. Schau Dir mal die Treppen an, die jedes MH hat.

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