Wasser-/Abwasseranschluss

  • HI! Hoffe, hier Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Okay könnte auch den Campingplatzbetreiber fragen (mach ich auch noch ) aber da ich derzeit in Andalusien bin, will ich hier schon mal ein wenig recherchieren. Der Plan: Minimierung, d. h. großes Haus verkaufen und mit meiner Frau auf einen Campingplatz ziehen (Erstwohnsitz - geht lt. Betreiber problemlos). Mobilheim (muss wohl mit Kran auf die Parzelle gestellt werden weil Zugang mit Sattelschlepper nicht möglich - hat da jemand Tipps?) suchen wir im Frühjahr aus, jetzt aber das Problem. Lt. Betreiber hat die Parzelle keinen Wasser-/Abwasseranschluss. Okay, Wasseranschluss lässt sich sehr wahrscheinlich vom nächsten Anschluss aus herstellen aber Abwasser geht nicht. Da in Europa mittlerweile 2 bzw. 3Kammerkläranlagen Pflicht sind, müsste ich dann eine solche auf dem Gelände einbuddeln?! Anders werden wir das Problem mit dem Abwasser nicht lösen können denke ich. Ich kann problemlos die Duschen auf dem Platz benutzen aber man will nicht wegen Pippi ständig dorthin rennen. Tja, schönes ruhiges Plätzchen gefunden aber ganz so einfach ist der Traum vom kostengünstigen, deutlich einfacherem Leben leider nicht. Danke schon mal für Eure Tipps! LG Manni

  • Hallo Manni


    Befindet sich euer Auserwählter Campingplatz in Deutschland oder im Ausland ? Du sagst ja das der Platzbetreiber sagt "Erstwohnsitz Problemlos möglich" , und da kommen mir schon Zweifel ob das die Gemeinde / Stadt / Landkreis auch so sieht wenn nicht einmal die Infrastruktur dort gegeben ist , sprich keine Abwasserkanalisation und keinen Frischwasseranschluss . Wie schaut es dort mit der Stromversorgung aus und mit wie viel Ampere ist dieser auf den Parzellen abgesichert ?

    *Wer nie eine Ansicht zurücknimmt, liebt sich mehr als die Wahrheit.*


    Viele Grüße , Bernhard :)

  • Ich kann problemlos die Duschen auf dem Platz benutzen aber man will nicht wegen Pippi ständig dorthin rennen.

    Hi, ich hätte dieselben Bedenken wie Bernhard. Persönlich hätte ich auch, ehrlich gesagt, keine Lust, irgendwo dauerhaft zu wohnen ohne Abwasser-Anschluss. Wenn Du tatsächlich Spülen und Duschen komplett am Camping machen willst, dann könntest Du als WC mal Trenntoilette bzw. Trockentoilette googlen. Die sollen für dauerhaftes Wohnen extrem gut funktionieren. Wird gern in Wohnmobilen eingebaut oder auch in Tiny Houses.


    Ich schreib jetzt nicht das ganze Prinzip, da findet man alles online, auch Selbstbau-Anleitungen, einfach googlen. Im Betrieb ist sowas deutlich günstiger und angenehmer als ein Chemie-WC und auch das Entleeren ist offenbar entspannt und muss man auch nicht so oft. Letzlich entleert man quasi Kompost.


    Aber wie gesagt: Ich würde erstmal prüfen, ob das wirklich so easy alles ist, und tja - für mich wär's nix, ein Mobilheim ohne Abwasser. Aber geht sicher ....

  • Morgen Ann!

    Morgen Manni !

    Zur Trockentoilette: Wir haben mal einige Tage Urlaub in einem Baumhaus gemacht,(keine Demonstration)!!
    Dort hatten wir so eine Trockentoilette . Das Gefühl beim ersten Mal ist gewöhnungsbedürftig ,

    In der Toil. Ist sowas wie Spähne,was auch immer du da machst,wenn du das erledigt hast,eine Hand

    Spähne, oder auch zwei drüber . Erstaunt war ich über die geruchslosigkeit. Trotzdem geht nichts über

    mein eigenes Lokus ,da sind unsere Luxushintern dran gewöhnt. Übrigens eine der größten Erfindungen,habe ich letztlich im Radio gehört !!! Für uns Camper natürlich der Kabelbinder!!


    in diesem Sinne ,ich muss mal wohin!!!

    Gruß Rüdiger;);)

  • Ne Trenntoilette hätt ich jetzt auch als erstes empfohlen.

    Nur was machst du dann mit dem Spülwasser, Waschmaschine und so? Dann müsstest du doch zum Waschhaus laufen und Abqasser entsorgen.


    Und wenn das gute Stück mit nem Kean auf die Parzelle gehoben werden muß, gäbe es hier ein Problem, da es ja nicht mehr "mobil" wäre. Somit würde da dann das Bauamt auf der Matte stehen.

  • Ne Trenntoilette hätt ich jetzt auch als erstes empfohlen.

    Nur was machst du dann mit dem Spülwasser, Waschmaschine und so? Dann müsstest du doch zum Waschhaus laufen und Abqasser entsorgen.


    Und wenn das gute Stück mit nem Kean auf die Parzelle gehoben werden muß, gäbe es hier ein Problem, da es ja nicht mehr "mobil" wäre. Somit würde da dann das Bauamt auf der Matte stehen.

    …. alles gute Argumente


    Sehe aber auch die „rollenden Augen“ von Betreiber und anderen „Anlieger“ - je nachdem welche Einstellung vorherrscht. Die „Sch…“ im Müll oder auf dem Kompost 😳 - technisch möglich, gibt Tiny Häuser, da wird auf dem „grünen Dach“ entsorgt ….


    Was man nicht kennt …. Auf der anderen Seie, ist das natürlich auch ein Leben auf Kosten derer, die „brav“ ihre Nebenkosten zahlen.

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • …Auf der anderen Seie, ist das natürlich auch ein Leben auf Kosten derer, die „brav“ ihre Nebenkosten zahlen.

    Denke, über Trenntoiletten kann man aufklären - das Prinzip ist gut, wenn man über den Äh-Ih-Faktor weg ist, besser als die Chemie-Klos und deutlich autarker. Das mit den grünen Dächern ist aber (meiner Meinung nach) falsch verstanden: Da werden in einigen Tiny Houses nicht die Reste der Trenntoiletten entsorgt ;), sondern das Grauwasser - und das macht Sinn. Ist aber auch meinerseits nur eine graue Erinnerung, also ohne Gewähr.


    Was Du dann noch schreibst, siehe Zitat, verstehe ich nicht. Wenn man kein Abwasser angeboten bekommt und keins nutzen KANN, dann lebt man doch nicht auf Kosten anderer? Für Campingplatz-Einrichtungen zahlt man in der Regel mit, wenn es sie gibt, ob man sie nutzt oder nicht. Ich hätte auf unserem Platz auch die Waschhäuser nutzen dürfen als Chaletplatz-Pächterin. Das ist immer drin. Oder was verstehe ich falsch?


    Wie gesagt: Die Konstruktion scheint mir verwunderlich für Erstwohnsitz, aber wer's mag, ist doch ok.

  • Was Du dann noch schreibst, siehe Zitat, verstehe ich nicht. Wenn man kein Abwasser angeboten bekommt und keins nutzen KANN, dann lebt man doch nicht auf Kosten anderer? Für Campingplatz-Einrichtungen zahlt man in der Regel mit, wenn es sie gibt, ob man sie nutzt oder nicht. Ich hätte auf unserem Platz auch die Waschhäuser nutzen dürfen als Chaletplatz-Pächterin. Das ist immer drin. Oder was verstehe ich falsch?


    Wie gesagt: Die Konstruktion scheint mir verwunderlich für Erstwohnsitz, aber wer's mag, ist doch ok.

    Selbstverständlich, jeder so wie er es mag ….


    Was die Kosten angeht ist das doch logisch: auf einem Platz der „vernünftig“ angelegt ist und die Nebenkosten nach Verbrauch über Einzelzähler abgerechnet werden, zahlt derjenige, der seine eigenen Einrichtungen nutzt, seinen von ihm genutzten Strom, sein Wasser bzw. die damit verbundenen Abwasserkosten und die anfallenden Kosten zur Herstellung des warmen Wassers selbst.


    Die „Sparer“ oder „Nutzniesser“ der Gemeinschaftsanlagen werden über genau diese „bequemen“ oder man könnte auch sagen „verantwortungsbewussten“ (was ich selbst verbrauche, zahle ich auch selbst) Pächter mitfinanziert, da die Nebenkosten der gesamten Anlage auf alle Pächter einer Parzelle in den meisten Fällen umgelegt werden….

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Zugvogel : Ich glaube, das kann man einfach nicht verallgemeinern. Theoretisch gab es auf unserem Campingplatz auch Einzelabrechnungen für Wasser und Strom. Die Zähler waren aber alle an der Rezeption und mit ablesen durfte man nicht. Es gab auf unserem Platz auch sehr, sehr viele Chalet-Besitzer, die mit Waschbeutel in die Waschhäuser gegangen sind.


    Das Wichtigste dabei: Das war auch erlaubt, war also einkalkuliert. Du schreibst "vernünftig angelegt". Das sind dann sicher nicht alle Campingplätze. Oder halt doch - es ist eben anders kalkuliert. Es würde mich wundern, wenn es Campingplätze - mit Campingbetrieb! - gibt, wo jemand am Waschhaus kontrolliert, ob auch ein Chalet-Besitzer duschen kommt ;). Ich hoffe, dass ich das nie erlebe ....

  • Zugvogel : Ich glaube, das kann man einfach nicht verallgemeinern. Theoretisch gab es auf unserem Campingplatz auch Einzelabrechnungen für Wasser und Strom. Die Zähler waren aber alle an der Rezeption und mit ablesen durfte man nicht. Es gab auf unserem Platz auch sehr, sehr viele Chalet-Besitzer, die mit Waschbeutel in die Waschhäuser gegangen sind.


    Das Wichtigste dabei: Das war auch erlaubt, war also einkalkuliert. Du schreibst "vernünftig angelegt". Das sind dann sicher nicht alle Campingplätze. Oder halt doch - es ist eben anders kalkuliert. Es würde mich wundern, wenn es Campingplätze - mit Campingbetrieb! - gibt, wo jemand am Waschhaus kontrolliert, ob auch ein Chalet-Besitzer duschen kommt ;). Ich hoffe, dass ich das nie erlebe ....

    …. erleben möchte ich das auch nicht😜.


    Du selbst schreibst: einkalkuliert - aber ist es auch „gerecht“?


    Aber es es passt zur deutschen Mentalität: kostet (zunächst) mir persönlich nichts und am Ende zahlen alle ….. Genau das ist aber mein Gedankengang, entweder ich besitze, nutze und zahle für mein autarkes Mobilheim oder ich mache Camping und nutze und zahle über die Nebenkosten alle nutzbaren Einrichtungen. Auch betriebswirtschaftlich würde diese Trennung Sinn machen und könnte für viele „umgewandelte“ bzw. an grosse Betreiber (die über ein entsprechendes Controlling verfügen) verkaufte Plätze, ein Grund für die Veräusserung sein …

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • Aber es es passt zur deutschen Mentalität: kostet (zunächst) mir persönlich nichts und am Ende zahlen alle

    Zugvogel : Das macht hier in diesem Thread einfach gar keinen Sinn. Manni schreibt: "Es gibt kein Abwasser - gibt es andere Möglichkeiten für ein WC".


    Jetzt sind wir bei der deutschen Mentalität :super ... Wäre sicher auch eine interessante Diskussion, aber nicht hier und nicht ich gerade :schwitzen:)

  • Zugvogel : Das macht hier in diesem Thread einfach gar keinen Sinn. Manni schreibt: "Es gibt kein Abwasser - gibt es andere Möglichkeiten für ein WC".


    Jetzt sind wir bei der deutschen Mentalität :super ... Wäre sicher auch eine interessante Diskussion, aber nicht hier und nicht ich gerade :schwitzen:)

    …. wo Du Recht hast, hast Du recht - habe mich verdaddelt😜

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

  • renate, bei den toilettengesprächen fehlt ein smilie, was so ins klo gehört ;-)

    wenn du jetzt immer noch nicht weißt...kann ich dir nicht helfen....jedenfalls nehme ich es nicht in den mund

    :D:D:D:saint:8)

    …. alles gut - der war gemeint 💩🥵. Der „Dutt“ war für mich bis vorhin nur „Omas Hararknoten im Nacken“ 🤣🤣🤣

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    Renate

  • @ Marlen,

    … nein, bis jetzt noch nicht🤣🤣


    Waren schon Zugezogene, Neubürger, Auswärtige, Neigmeckte, Reingeschmeckte, „die, aus dem Kohlenpott“ ….


    aber, „dieses Ding“ ist uns nicht begegnet…😳🤔🤣

    Was Du nicht willst, das man Dir tu - das füg' auch keinem anderen zu ....


    Renate

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