Grundsteuer und Zweitwohnungssteuer

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    • Der CP-Besitzer hat es nicht von sich aus umgelegt, um es loszuwerden, sondern das Besteuerungsverfahren wurde halt geändert. Das wurde in der Satzung der Gemeinde Heringsdorf so verankert. Die Zweitwohnungssteuer war der zweite Schritt, nachdem die Erhebungsbögen für die Grundsteuer ausgefüllt werden mussten. Läuft bei uns alles über Amt Oldenburg i.H.

      Zweitwohnungssteuer fällt jährlich an. Die Touristenabgabe (welche nur rund ein Drittel davon betragen hatte) ist dafür weggefallen. Sonstige Kurtaxe oder so gibt es auch nicht.

      Erstwohnsitz können wir aber auf dem Campingplatz nicht anmelden.
      Birgit
      (nebst Anhang, zwei- u. vierbeinig)

      "Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub" - auch als Mobilheimbesitzer wollen wir was von der Welt sehen!
      :wohnwagen
    • Moin,

      jetzt frage ich mich gerade, wenn du dich nicht dort als Erst-Wohnsitz anmelden kannst, würde daraus resultieren, dass du dich auch nicht als Zweit-Wohnsitz anmelden kannst und somit würde es keine Zweit-Wohnsitzsteuer ergeben.
      Liege ich da falsch? Ich glaube, dass wäre evtl. mal ein Ansatz das zu klären. ;)

      Gruß
      Andi
      :sonnen
      Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts!!!! :runter
    • würgel schrieb:

      Habt ihr Jahresverträge für euren Platz ??
      Wir haben einen 10-Jahresvertrag unterschrieben; danach ist jährliche Kündigung möglich.



      Andi_HH schrieb:

      würde daraus resultieren, dass du dich auch nicht als Zweit-Wohnsitz anmelden kannst und somit würde es keine Zweit-Wohnsitzsteuer ergeben.
      Liege ich da falsch?
      Lange vor dem Bescheid über Zweitwohnungssteuer als Dauercamper hat bereits der Platzbetreiber über das Prozedere Auskunft gegeben. Zuerst hat man nämlich ihn kontaktiert und danach gefragt, wer als Dauercamper dort registriert ist. Als diese Liste vorlag, wurden dann alle Dauercamper mit einem Fragebogen genervt, in dem man Angaben machen sollte, von wann bis wann man auf dem Platz ist. Damit es zu keinen unwahren Angaben kommt, hat der Platzbetreiber vorher eindringlich davor gewarnt, zu schummeln. Seine Liste lag ja bereits beim Amt und jede Schummelei wäre aufgefallen.

      Wir haben zwei Jahre die Zweitwohnungssteuer gezahlt und dann den WW verkauft. War schnell weg, weil beliebtes Feriengebiet an der dt. Küste.

      Gruß
      Alien, der heute bei strahlendem Sonnenschein zum ersten Mal in diesem Jahr draußen sein Mittagessen genossen hat :super
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super
    • Ich wurde sogar dazu aufgefordert, dort den Zweitwohnsitz anzumelden. Erstwohnsitz aber natürlich nicht, da es ja ein Campingplatz ist und kein Wohngebiet.

      Die Zweitwohnungssteuer ist eher eine Art Luxussteuer... so wird es wohl begründet. Ich hatte mich nicht so intensiv damit befasst....mein Mann hatte den Widerspruch damals verfasst. Wurde aber ausführlich widerlegt. Und gegen den Beschluss in der Gemeindesatzung kannst du nur eins machen: wegziehen!
      Birgit
      (nebst Anhang, zwei- u. vierbeinig)

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    • Moin Birgit,

      ich habe mal gegoogelt und es ist tatsächlich so, dass die einen Zweit-Wohnsitzsteuer verlangen können, auch in einem Feriengebiet, wo es untersagt ist, diesen als Erst-Wohnsitz zu nutzen.
      Jetzt kommt ein großes Aber! Wenn der Campingplatzbetreiber den Platz nur für ein halbes Jahr oder anders gesagt, nicht das ganze Jahr geöffnet hat, darf nicht über den ganzen Zeitraum von einen Jahr eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben werden. Wenn es von Nöten ist, kann ich noch mal danach suchen und dir den Link nennen. ;)

      Ich kann nur sagen, mein Kollege hat einen Dauerplatz in Großenbrode und er zahlt keine Grundsteuer. Dieser ist in den Wintermonaten geschlossen.

      Gruß
      Andi
      :sonnen
      Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts!!!! :runter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andi_HH ()

    • Hallo Freunde des Mobilheimes,

      ich hatte ja versprochen, mich zu melden bzgl. Grunderwerbsteuer.
      Ich kann euch nur raten, sich nicht alles gefallen zu lassen.
      Auch bei mir kam das Finanzamt an und wollte den Kaufpreis erfahren um daraus die Grunderwerbsteuer zu berechnen.
      Darauf habe ich argumentiert, dass es sich um ein Gebäude auf fremden Grund und Boden befindet, welches nicht fest mit Grund und Boden verbunden ist, da es auf Räder und Stützen steht.
      Daraufhin kam ein weiteres schreiben, wo die sich darauf berufen haben, dass es ja schon länger als 6 Jahre steht und somit quasi fest mit dem Grund verbunden ist, ansonsten möge ich Beweise liefern, dass die Lichtanlage, Bremsen funktionieren bzw. einen Fahrzeugschein vorlegen um die Mobilität darzulegen. :vogelzeig :vogelzeig
      Daraufhin habe ich einen Anwalt eingeschaltet (Rechtschutzversicherung zahlt ja so etwas).
      Seitdem (dreimal auf Holz geklopft) nichts mehr gehört... :super :D

      Also, denkt immer daran, auch das Finanzamt unterliegt Gesetzen und hat nicht immer Recht :sonnen
      Viele Grüße
      Andi
      :sonnen
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    • Andi_HH schrieb:

      Seitdem (dreimal auf Holz geklopft) nichts mehr gehört...

      Also, denkt immer daran, auch das Finanzamt unterliegt Gesetzen und hat nicht immer Recht
      Schön für dich! Ich drück die Daumen, dass deine Akte irgendwo vergammelt. :D
      Aber ich wüsste gerne, wie dein Anwalt argumentiert hat? Juristisch gesehen, ist die Gesetzeslage nämlich eindeutig.
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super
    • Moin Alien,

      in wie fern ist die Gesetzeslage eindeutig? Worauf stützt du dich?
      Das würde mich echt mal interessieren, weil es nämlich nicht eindeutig ist.
      Andernfalls müsste ich sonst zahlen, oder? :D

      Ich müsste das Schreiben mal raussuchen, dann kann ich es genau sagen...
      VG
      Andi
      :sonnen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andi_HH ()

    • Andi_HH schrieb:

      Moin Alien,

      in wie fern ist die Gesetzeslage eindeutig? Worauf stützt du dich?
      Ergibt sich aus dem Bescheid des Finanzamtes mit den darin enthaltenden §§.
      Den habe ich anwaltlich prüfen lassen. Aber man muss natürlich auch immer den Einzelfall sehen. Pauschalieren geht nicht.

      Dafür bekommt das Finanzamt keinen Steuer-Cent von meiner Rente. :P :super
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super
    • Alien schrieb:

      Andi_HH schrieb:

      Moin Alien,

      in wie fern ist die Gesetzeslage eindeutig? Worauf stützt du dich?
      Ergibt sich aus dem Bescheid des Finanzamtes mit den darin enthaltenden §§.Den habe ich anwaltlich prüfen lassen. Aber man muss natürlich auch immer den Einzelfall sehen. Pauschalieren geht nicht.

      Moin Alien,

      generell hat du recht, dass es nicht zu pauschalisieren ist, dennoch muss ich dir widersprechen.
      Die Sachlage ist doch eigentlich bei allen hier gleich: wir alle (zumindest die meisten) haben ein Pachtgrundstück auf fremden Grund und Boden und ein Mobilheim, welches nicht mit dem Boden fest verbunden ist, da sonst in der Regel eine Baugenehmigung von Nöten ist.
      Auch bei uns kamen die mit §§ hier und §§ da. Ich sage nur dazu, nicht von den §§ beirren lassen, diese müssen nicht Rechtens sein. Schon gar nicht unbedingt, wenn diese vom Finanzamt kommen.
      Wer von uns, der mit den Paragraphen sonst nichts am Hut hat, versteht dieses und das Amtsdeutsch? Diese Unsicherheit und Unwissenheit lässt sich doch gut ausnutzen, oder? ;)

      Hoffen wir, dass es mit deiner Rente so bleibt....

      VG
      Andi
      :sonnen
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    • Andi_HH schrieb:

      Wer von uns, der mit den Paragraphen sonst nichts am Hut hat, versteht dieses und das Amtsdeutsch? Diese Unsicherheit und Unwissenheit lässt sich doch gut ausnutzen, oder?
      Ok, so ganz ohne §§-Verständnis bin ich nicht. Ich kann sie wenigstens lesen UND verstehen. Trotzdem sollte man bei Unsicherheiten immer einen versierten Anwalt einschalten. Da ich über diesen Begriff "Pachtgrundstück" gestolpert bin und bezweifelte, dass man dann trotzdem >Grunderwerbssteuer< zahlen soll, habe ich den Fuffi geopfert und Anwalt befragt.
      Na ja, ich finde, so ganz nutzlos war die Begleichung der Rechnung gar nicht, denn so kann ich wenigstens beweisen, dass unser MH den Status eines Einfamilienhauses erworben hat. Wer weiß, wofür das mal gut sein wird?

      Ich hab auch nichts gegen das Finanzamt. Unser Steuerberater kann schon viel in die richtige Richtung bringen. :super
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super
    • Moin

      Ich habe noch kein mobilheim, plane eines in Niedersachsen zu kaufen. Zum Thema:

      GrundERWERBsteuer plane ich mit ein, lässt sich wohl nicht ändern. Es sei denn, ich kaufe eines beim Händler und zahle MwSt.

      Die laufende jährliche Grundsteuer wiederum zahlt tatsächlich jeder Wohnungsmieter über die Nebenkosten Abrechnung, war bei mir in den letzten 20 Jahren so und der Vermieter darf das.

      So könnte ich mir vorstellen dass auch der Eigentümer des campingplatzes die Grundsteuer umlegen darf. Wobei das unbebaute Grundstück ohne mobilheim ja kaum Wert hat. Ist also nicht so wichtig.

      Gruß Martina Stirnal aus Hamburg
    • martinschn schrieb:

      Die laufende jährliche Grundsteuer wiederum zahlt tatsächlich jeder Wohnungsmieter über die Nebenkosten Abrechnung, war bei mir in den letzten 20 Jahren so und der Vermieter darf das.

      So könnte ich mir vorstellen dass auch der Eigentümer des campingplatzes die Grundsteuer umlegen darf.
      Genau! Mieter zahlen Grundsteuer mit den Nebenkosten. Wie die Grundsteuer auf anderen CP erhoben wird, weiß ich natürlich nicht. Wir bekommen einmal im Jahr einen Brief vom Finanzamt. Wie inzwischen eigentlich überall (KfZ-Steuer, Hundesteuer etc) wird bei uns auch diese Steuer automatisch vom Konto abgebucht.
      Im Weltall gibt es noch keine Kriege. :super

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