Beiträge von Falterfan

    Ich habe das zwar auch nicht so verstanden, wie dass bei euch gehandhabt ist. Wir haben einen Wasseranschluss vom Platz, in einem Schacht, mit Wasseruhr. Und dann den Anschluss mit Absperrhahn unter dem MH. Bei uns ist das so geregelt, dass alles was vor der Wasseruhr passiert, Sache des Verpächters ist. Anschluss ab der Wasseruhr, Rohre zum MH hin sind unsere Sache.

    Dem oben geschriebenen muss ich recht geben,

    aber trotzdem gebt euren Wunsch nicht zu früh auf, denn wenn ihr das o.a. befolgt, und es euch gefällt, dann steht dem Leben im Mobilheim bestimmt nichts entgegen.


    Wir hatten das Glück, das wir auf genau dem Platz und der Parzelle, wo jetzt unser MH steht, unseren Dauerplatz mit Wohnwagen hatten. Als dieser undicht wurde und wir uns überlegen mussten, was wir nun machen und zum gleichen Zeitpunkt hier auf dem Platz es gestattet wurde zu wohnen, war für uns eigentlich gleich klar, das wir im MH unser Leben weiter führen wollen. Und wir haben es nicht bereut. Wohnen hier jetzt fast 5 Jahre.

    Wir haben ein älteres Cosalt Bj 2005 3,70mx11m. Winterfest angepriesen. Haben dort 2 Winter ohne zusätzliche Isolierung drin gewohnt und es im Winter auch schön warm gehabt. Vom Gasverbrauch spreche ich lieber nicht (ca. 300 € im Monat an 11 kg Gasflaschen, in den 6 Monaten des Heizungsbetriebes 76 Flaschen ) Boden war 10cm (ich glaube Styrodur als Dämmung) Wände 5cm Styrodur und im Dach nur Luftpolsterfolie, welche eine Alufolienauflage hatte. Zentralheizung war vorhanden und Doppelverglasung. Alle Leitungen haben den Winter dank dicker Isolation gut überstanden, uns ist nichts eingefroren. Also drin wohnen kann man, aber man sollte die Folgekosten nicht außer Acht lassen.

    Jetzt muss ich mal nachfragen, was brennt denn da? Wir haben bei uns auf dem Platz ja die 2,5 m Abstandsregel. Sind also zum nächsten Wohnmobil 5 m Abstand. Bei uns sind Holzzäune verboten, macht auch Sinn. Aber eine Hecke, ist voll

    hast du schon mal eine Lebensbaumhecke brennen sehen? Ist wie ein trockener Weihnachtsbaum. Lebensbäume enthalten sehr viele "öle" und die treiben das Feuer an.

    Man möge mich eines Besseren belehren, aber allein die Wanddicke (oder -dünnheit) steht einer Unterputzdose im Wege.

    Richtige Unterputzsteckdosen kann man wirklich nicht verbauen, abei bei den vorhandenen englischen Mobilheim "Unterputzsteckdosen" kann man die Oberteile, englisch nach deutsch, tauschen. Die original "Unterputzsteckdosen" sind nur ca. 2-3 cm tief in der Wand und die Aufsätze 2cm dick. Normale Schuko-Aufputzsteckdosen sind ja mindestens 4cm auftragend.

    Wir haben unsere Steckdosen auch getauscht. Es gibt im Internet bei Mobilheimersatzteilverkäufern Austauschprodukte. Leider darf ich hier ja keinen Link einsetzen, aber auf dem Bild siehst du, wie die Austauschaufsätze aussehen.

    Das Problem ist, wie oben schon geschrieben, die fehlende Zündsicherung. 30mbar ist nicht der ausschlaggebende Punkt. 30mbar haben wir auch.


    Sieh doch mal unter Belling im Internet nach, da gibt es auch Retroherde die es hier zu kaufen gibt.

    Speziel bei der Grav Insel weiß ich nicht, aber wir haben Internet und Festnetztelefonie über Satelit über SkyDSL. Wir haben 50000 er "Leitung" Sind zufrieden, außer bei den Turbolenzen in der Athmosphäre bei Gewitter, ist immer guter Empfang vorhanden. Bei Gewitter fällt dann aber schon mal alles aus.

    Also die Wasser/Abwasserleitungen und Gasrohre liefen bei uns unter dem MH längs und dann durch Löcher im Fußboden zu den entsprechenden Entnahmestellen. Stromleitungen sind bei uns in den Wänden.

    Bei uns könnte man bis auf 2 Wände, die wohl als Stütze dienen, alle raus nehmen. Haben eine Wand entfernt, die stand nur unten auf dem Boden auf und war hinten an der Außenwand befestigt. Diese Wandbewegte sich schon, wenn man gegendrückte. Die 2 Stützwände dazu bewegen sich keinen mm. Sie sind auch genau in der Mitte des MH. Da würde ich mir schon überlegen die rauszureißen.

    Es gibt im Internet einen Infrarotbedarfsrechner, damit kannst du die Watt für das Zimmer ausrechnen. Ich denke mal, ob Konvektor oder Infrarot wird da in der Wattzahl nicht ein so großer Unterschied sein und da würde ich mich dann doch für Infrarot entscheiden. Für zb. 5qm brauchst du an Infrarot bei schlecht isoliert und 3 Außenwänden, 2,10m Höhe ca. 450 W. Habe das mal für unser MH ausgerechnet.

    Wir haben in unserem MH und und in unserem Außenbad jeweils die Cointra mit 10 l Durchlauf. Ist wohl fast baugleich mit Ttulpe. (Cointra gibt es wohl in D nicht mehr) Wir sind eigentlich zufrieden, aber bei den Temperaturen unter Null Grad, wo das ankommende Wasser doch sehr kalt ist, muss man sie schon auf volle Pulle laufen lassen, damit man Duschen kann. Würde nächstest mal lieber die mit 14l nehmen.

    Wir haben eine Thermona Brennwerttherme. Günstig und wir sind mit ihr sehr zufrieden, Haben allerdings keine Kombitherme.

    So haben wir das auch gemacht. Brennwerttherme beim Fachhändler gekauft, alles andere über Ebay und Kleinanzeigen zusammengekauft. Als alles fertig montiert war, kam der Händler, wo wir gekauft haben und hat die Therme eingerichtet und abgenommen. 1 Woche später kam dann der Schornsteinfeger und hat Feuerstättenschau gemacht und alles paletti. Rameha war nicht mehr in unserem Preisrahmen, die sollte knapp 4000€ kosten, allein die Therme. Jetzt haben wir für alles etwa 2500€ bezahlt.

    Wann das Katasteramt auf dem Platz steht, wird sich zeigen.

    Das Katasteramt war doch schon da 2019, wir haben dafür 200€ abdrücken dürfen.

    Wir fühlen uns hier schon wohl, aber die Veränderungen der letzten Jahre tun dem Platz für unseren Geschmack nicht gut.

    Genauso geht es uns auch, der Zusammenhalt gerade hier bei uns in der Ecke war vor 9 Jahren viel besser.

    Wir haben die Originalküche entfernt und eine Standard Küche vom schwedischen Möbelhaus eingebaut. Ohne Probleme. Haben sogar den Englischen Gasherd integrieren können.

    Bei uns war das genau so, wie Ann schreibt mit den Möbeln, alle von außen getackert. Einzig die Schränke im Schlafzimmer waren normal innen mit Winkeln an der Wand verschraubt, aber hatten z.T keine Rück bzw. Seitenwände, dort wo sie direkt an der Wand standen.

    Nabend


    Die Ami´s haben doch an ihren Häusern "Doppeltüren" , eine normale und eine Insektenschutztüre , wäre das nicht eine pragmatische Lösung ?

    Das Problem ist halt, dass die Terrassentür nach außen aufgeht und wir von innen keine Tür davor machen können, diese würde innen dann im Weg stehen, bzw. gar nicht richtig aufzumachen gehen.

    Wir haben auch eins gekauft, erstmal für die Küche zum Ausprobieren. Hat gut funktioniert, dass die nächsten Fenster auch damit nachgerüstet werden.

    Nur für die Tür fehlt mir noch eine Lösung.