Beiträge von Rainer

    Hallo,


    ich glaube nicht das die Statik eines MH für eine Solaranlage auf dem Dach ausgelegt ist. Die Leistung der PV-Anlage ist stark von Ausrichtung, Neigung und Verschattung abhängig. Google mal nach pvgis , das ist eine Seite der EU wo man den zu erwartenden Ertrag berechnen kann. Eine Speicherlösung rechnet sich in den wenigsten fällen und bei direktverbrauch musst du den Strom dann verbrauchen wenn er entsteht. Das ist mit einer Heizung über Strom schwierig da wenn du die Heizung brauchst die PV-Anlage den wenigsten liefert. Diese "Balkonkraftwerke" haben eine Leistung bis zu 600 Wp und bringen je nach Standort um die 500 kWh/Jahr da noch ein Speicher bringt nichts zu den Kosten. Und dort Finger weg von den China Wechselrichtern mit Batterie ohne Zulassung.


    Grüße Rainer

    Die Mischung verschiedener Materialien ist totaler Blödsinn. Finde heraus welche Folie das ist und schweiße einen Streifen davon drüber.

    Auf dem Bild kann ich nicht erkennen was das ist. Dem Aussehen könnte es eine ECB Bahn sein.

    Steckerfertige PV-Anlagen


    In der VDE-AR-N 4105:2018-11 sind steckerfertige PV-Anlagen unter ganz bestimmten Voraussetzungen zulässig.


    Mit der im Mai 2018 veröffentlichten Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 (VDE V 0100-551-1) wurde in Deutschland die Möglichkeit geschaffen, PV-Anlagen auch in einen vorhandenen Endstromkreis einzubinden. Der Anschluss darf aber ausschließlich über einen speziellen Stecker oder eine feste Installation erfolgen.


    In der VDE-AR-N 4105:2018-11, Abschnitt 5.5.3; Stecker-PVA heiß es:


    Für steckerfertige Erzeugungsanlagen gilt - neben den in der VDE AR N 4105:2018-11 formulierten Anforderungen - die DIN VDE V 0100-551-1.


    Wird eine steckerfertige EZA über eine vorhandene, spezielle Energiesteckdose (z.B. nach VDE V 0628-1) angeschlossen und ist ein Zweirichtungszähler auf dem zentralen Zählerplatz vorhanden, dürfen im Inbetriebsetzungsprotokoll E.8 die Unterschrift des Anlagenerrichters und die Angaben zum Anlagenerrichter entfallen. Ein Lageplan ist in diesem Fall nicht notwendig. Dies gilt nur bis zu einem SAmax ≤ 600 VA je Anschlussnutzeranlage.


    Laut DIN VDE V 0100-551-1:2018-05 darf eine Stromerzeugungseinrichtung, die als zusätzliche Stromquelle im Parallelbetrieb mit einer anderen Stromquelle vorgesehen ist, nur errichtet werden, wenn:


    - sie auf der Versorgungsseite aller Schutzeinrichtungen für die Endstromkreise der Anlage entweder fest oder über eine spezielle Energiesteckvorrichtung; z. B. nach DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1), angeschlossen ist, oder


    - sie auf der Lastseite aller Schutzeinrichtungen eines Endstromkreises der Anlage angeschlossen ist.



    Das heißt : diese Anlagen sind erlaubt müssen aber alle Anforderungen der 4105 wie "normale" Anlagen erfüllen.

    Allerdings nur eine Anlage je Netzanschluss.



    Deswegen hatte ich genau das schon in #6

    erwähnt.:)

    Spielt bei mir aber kein Rollo, die Betreiberin ist schon mit auf den Zug aufgesprungen. Mit meinem Seniorverpächter wäre das auch nichts geworden, die Tochter ist da schon deutlich innovativer.:)

    deine Betreiberin des Platzes ist nicht der Netzbetreiber sondern der, der das netz an dem der Platz hängt betreibt.

    Bei den Wechselrichtern und beim Anschluss an das Netz, gibt es einige gesetzliche Regeln zu beachten.

    Ich habe gehört das es Netzbetreiber geben soll, die diese Micro Anlagen genehmigen. Mir ist allerdings keiner bekannt.

    Sollte deine Anlage irgendwo Schäden im Netz oder Personenschäden verursachen, wird's teuer.

    Der richtige Weg wäre: der Grundstückseigentümer muss beim Netzbetreiber eine Anfrage zum Anschluss einer Netzgekoppelten PV-Anlage stellen. Dort muß schon aufgeführt sein welche Komponenten verwendet werden sollen mit allen Zulassungen und einem Stromlaufplan.

    Ich gehe davon aus das das Projekt an diesem Punkt schon scheitern wird.

    Zumal wenn einer anfängt andere das auch machen, dann wird's richtig kompliziert.

    An Kondenswasser kann ich nicht so ganz glauben. Ein Schuppen der nicht beheizt ist, der nicht Luftdicht verschlossen ist

    und bei den aktuellen Außentemperaturen, da kann nicht soviel Kondenswasser entstehen das Wassertropfen an der Decke hängen. Ich glaube ehr das irgendwo was undicht ist.

    Ich weiss nicht wie es da ist, bei uns muss im Gartenhaus von innen die Seite zum Nachbarn feuergehemmt sein ( die wollten da nur eine Gipskartonplatte). Und dieses nur wenn Strom in der Hütte ist.

    Ich habe einfach an Wand und Dach von innen Fermacel geschraubt und gut war.


    Bodenplatte aus Beton ist nicht nötig, meins steht auf breiteren Randsteinen und der Boden ist aus normalen Betongehwegplatten. Je nach Größe kannst du dir das auch selber zusammen schrauben.

    naja Silint hat recht, wer fühlt sich schon gerne über den Tisch gezogen.


    An deiner Stelle würde ich mir im MH einen geeichten Hutschienen Zähler montieren um zu sehen wie gross der Unterschied ist. Beachten muss man jedoch die Leitungsverluste die abhängig von der Länge und dem Querschnitt des Kabels sind.

    Je nach Differenz kannste dich dann immer noch beschweren und hast auch einen Nachweis durch den Zähler.