Beiträge von un_owen

    Warum macht man sich eigentlich keine Gedanken über die thermische Solarnutzung?


    Das wäre doch nun wirklich eine gangbare Alternative für die WW- Bereitung und zumindest die Unterstützung der Heizung.

    Zur Not kann man die Kollektoren auch selber bauen.

    Nur ist dann der Wirkungsgrad nicht ganz so hoch, wie bei modernen Vakuum- Röhren.


    Das einzige Argument, eas gegen die thermische Solarnutzung spricht, ist aus meiner Sicht der Platzbedarf für den Wörmespeicher.

    Aber dafür wird sich sicherlich eine Lösung finden lassen.

    Generell sind sog. Außenwandgeräte als Wärmequellen in Wohngebäuden nicht mehr zulässig.

    Dies hat im Wesentlichen zwei Gründe:

    Zum einen haben die Außenwandgeräte eine relativ schlechte Energiebilanz. Mit modernen, wassergeführten Zentralheizungen können diese Heizgeräte nicht mithalten, was den Verbrauch an Brennstoff betrifft.


    Zum anderen liegen Bauartbedingt das Abgasrohr und die Luftansaugung sehr eng beeinander. Unter ungünstigen Bedingungen kann es dazu kommen, daß die Abgase wieder angesaugt werden und so für eine unvollständige Verbrennung sorgen. Das wiederum sorgt dafür, daß das hochgiftige Kohlenmonoxyd (CO) entsteht. Bei den modernen Gasthermen sind aber Luftansaugung und Abgasführung deutlich von einander getrennt.


    Vom Prinzip her ist eine Truma mit einem Außenwandgerät vergleichbar.

    Daraus resultiert der Entzug der Betruebserlaubnis in Wohngebäuden.

    Auch in solchen, die nur zu Freizetzwecken genutzt werden.

    Das beruht einmal auf dem Gedanken, Brennstoofe möglichst effizient ei zusetzen und möglichst wennig CO2 freizusetzen.

    Zum anderen aber auch an erhöhten Sicherheitsstandards.

    @AN:


    Ich befürchte, wir reden an einander vorbei.

    Mit Bauschaum werden heutzutage die Fensterrahmen zum Mauerwerk hin abgedichtet.


    Mit Fensterkitt werden und wurden klassisch die Glasscheiben im Fensterrahmen befestigt.


    Bei modernen Isolierverglasungen übernehmen diese Aufgabe spezielle Gummi- Profile in Kombination mit speziellen, auf das Rahmenprofil angepasste Klemmleisten.

    Diese sorgen dann für einen festen Sitz der Isolierverglasung sowie für die Abdichtung.


    Deswegen hatte ich ja gefragt, ob Du wirklich von Fensterkitt gesprochen hast. Der war nämlich eigentlich nur bei Einfachverglasung in Verbindung mit Holzfenstern üblich. Ohne diesen Kitt können die Scheiben aus dem Rahmen heraus fallen.


    Was Du jetzt beschreibst, ist eine völlig andere Variante.

    Entweder die Scheiben sitzen in einem Gummiprofil, das die Scheibe in den Rahmen presst.

    Oder aber die Scheibe ist mit einem dauerelastischen Kleber in den Rahmen eingeklebt.


    Es ist letztlich aber egal, welche Einbautechnik verwendet wurde, das spröde Material wird vollständig entfernt werden müssen, bevor die Verglasung neu abgedichtet wird.


    Das gilt für die Isoluerverglasung mit ihren "Glasleisten" genau so, wie für die geklebte Variante. Ob nun mit Kitt oder auf Kunststoff- Basis.

    Anders bekomnst Du das betreffende Fenster nämlich nicht dicht.

    Es mag sein, daß ich nicht mehr völlig auf dem Laufenden bin, aber ...


    Sprechen wir hier jetzt wirklich von Fensterkitt?

    Vom klassischen Fensterkitt und nicht von irgendeinem Kunststoff- Derivat?


    Aber sei's drum.

    Soweit es mir in Erinnerung geblieben ist, muss der Fensterkitt komplett entfernt werden.

    Der neue Kitt ist nicht in der Kage, in die Risse einzudringen und diese zu verschließen. Es besteht zum einen die Gefahr, daß Feuchtigkeit eindringt.

    Was das im Winter zu bedeuten hat, brauche ich wohl nicht zu erklären.


    Ein weiterer Fakt, der dagegen spricht, neuen Kitt über den alten, rissigen und spröden zu legen, liegt darin begründet, das so keine wirkliche Verbindung zum Untergrund geschaffen werden kann.

    Der spröde gewordene Kitt wird ja nicht nur rissig.

    Er verliert auch seine Bindung sowohl an die Glasscheibe als auch an den Fensterrahmen.

    Heißt, der neue Kitt kann heraus fallen.

    Wenn es blöde kommt, die Glasscheibe gleich mit.

    Ich würde jetzt nicht vorschnell handeln.


    Bei der Be- und Entlüftung von Räumen bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten:


    ZwangsBElüftung mittels Überdruck.

    Und

    ZwangsENTlüftung mittels Unterdruck.


    Welches System zum Einsatz kommt, ist von der jeweiligen Situation abhängig.


    In Küche und Bad/Toilette empfiehlt es sich, mit Unterdruck zu Entlüften.

    So wird verhindert, dass sich die Gerüche in allen anderen Räumen verteilen.


    Bei den anderen Räumen empfiehlt sich daher eine Zwangsbelüftung mit Überdruck.


    Hier wäre es somit erst einmal sinnvoll zu ergründen, wo der muffige Geruch seine Ursache findet.

    Die Zwangsentlüftung über das Dach und durch den Ventilator verstärkt, kann dazu führen, daß vermehrt geruchsbelastete Luft von außen angesaugt wird. Zum Beispiel durch Lufteinlässe im Boden. Was die Situation dann noch verschlechtert.


    Dann wäre es besser, die Frischluft von der Seite oder gar von oben anzusaugen und dann per Ventilator ins MH zu blasen.

    Ob dann aber ein Solarlüfter ausreichend sein wird, ist fraglich.

    Zumindest, wenn die Luftzufuhr über längere Kanäle erfolgen soll oder muss, kommt es zu Strömungswiderständen, die der Ventilator überwinden muss.

    gerdkon:


    Ich würde Dich gerne an eine englische Seite verweisen:

    Caravanfinder dot co dot uk.


    Hier werden zwar vorrangig Wohnwagen angeboten.

    Aber vielleicht findest Du in den Beschreibungen den gesuchten Ofen.


    Mobilheime findet man dort übrigens auch.

    Außerdem sind die 1°C bis 2°C etwas knapp kalkuliert.

    Als aller niedrigster Einschaltwert sollte der sog. Tripelpunkt des Wassers gewählt werden. Der aber liegt bei ca 3°C, beser wäre jedoch 4°C.


    Ob die 120 Watt jedoch ausreichen, um das gesamte Luftvolumen unter einem MH auf die Wunschtemperatur bringen zu können, darf durchhaus bezweifelt werden.


    Da gibt es simplere Methoden, die unter dem Strich wirkungsvoller sind und vermutlich auch nicht teurer werden:

    Das Wasser einfach ein ganz klein wenig laufen lassen.


    Auch das verhindert das Einfrieren von Wasserleitungen zuverlässig.

    Dazu noch ohne den Einsatz irgend einer Energiequelle.


    Geht natürlich nur, wenn man auch da ist und bei Bedarf einen Wasserhahn einfach aufdrehen kann.

    Abgesehen davon, meine letzte Beobachtung bezog sich auf die Einreise IN die Niederlande und auf den Grenzübergang Elten.


    Es mag sein, daß das nicht verallgemeinert werden kann.

    Auch ist die Lage dort gänzlich anders, als z.B. in Venlo.

    Aber, drei Kontrollen bei drei (geschäftlichen) Fahrten in die Niederlande, empfinde ich schon als relativ viel. Vor allem, wenn diese Kontrollen alle innerhalb nur einer Woche erfolgt sind.


    Zusätzlich fällt auf, daß ich mit Ausnahme von LKW keine weiteren Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen ausmachen konnte. Es mag zwar sein, daß auch diese Beobachtung nicht verallgemeinert werden kann, da sie nur eine Momentaufnahme darstellt.

    Aber, man ist sensibilisiert.

    Und auch der Verkehr zwischen dem Grenzübergang und Arnheim ist bei weitem nicht so dicht, wie sonst üblich.

    Vor allem, weil die PKW fehlen.

    Sowohl bei der Ein- , als auch bei der Ausreise.


    Auch auf den Hinweistafeln an den Autobahnen wird immer wieder eingeblendet, man möge doch bitte Zuhause bleiben.

    Heute war ich erneut in den Niederlanden.

    Die selbe Route, wie schon dreimal zuvor.


    Fakt ist, an der Grenze selber wird nicht kontrolliert.

    Aber ...

    ...

    wirklich offen war die Grenze nicht.

    Jedenfalls nicht in Elten.

    Der Schwerlastverkehr konnte ungehindert durchfahren.

    Aber auf den ersten zwei Kilometern nach der Grenze waren insgesamt drei Streifenwagen postiert, um private PKW aus den "Nicht- Niederlanden" abzufangen.


    Auch gab es eine Geschwindigkeitsbegrenzung.

    Eine "offene Grenze" sieht m.M.n. anders aus.

    un_owen

    Irgendwie verstehe ich deinen Humor nicht......

    Weil es nicht verboten ist und die Grenzen weiterhin offen bleiben (müssen), bleibt ja nur die Stichprobenkontrolle, die der Entmutigung unnötiger Einreisen und Hinweisung auf die Quarantänepflicht dient.

    Humor?

    Welcher Humor?


    Ich mache hier keine Spässe.

    Ich fahre einen 40- Tonner.

    Damit liefere ich so ± 21to Zuschlagstoffe für die Bauindustrie in die Niederlande.


    Natürlich fahre ich den nicht leer zurück.

    Was ich dann auf dem Wagen habe, erfahre ich i.d.R. erst, nachdem der LKW entladen wurde.


    Das könnten z.B. auch Kanister mit Petroleum sein.

    Die darf ich transportieren, weil ich die entsprechende Ausbildung habe.

    Aber, ich darf halt keinen Tankwagen fahren.

    Dies ist aber nur eine Anmerkung, um wenigstens halbwegs beim eigentlichen Thema zu bleiben.


    Du sagst doch selber, daß die Grenzen offen bleiben sollen, damit der Güterverkehr nicht behindert wird.

    Nun, ich gehöre halt zu denjenigen, die den Güterverkehr aufrecht erhalten.

    Wenn es nicht verboten ist, dann stellt sich mir die Frage, warum derzeit in NL soviel kontrolliert wird?


    Ich war ja jetzt nicht das erste Mal in den Niederlanden.

    Aber soviele Kontrollen, wie bei den letzten beiden Fahrten habe ich noch nicht erlebt.


    Jetzt fahre ich morgen wieder oder am Freitag in die NL.

    Das richtet sich danach, wie schnell ich morgen entladen werde und ob ich für morgen eine Rückfracht erhalte.

    Sonst fahre ich am Freitag.


    Mein Vorteil:

    Ich habe dann so 21to Baustoffe im "Kofferraum".

    Die Wirtschaft soll ja weiter laufen.


    Was ich IN die NL bringe, ist klar.

    Nur zurück, das ist halt wie 'ne Wundertüte.


    Wenn eine entsprechend große Bestellung eingeht, kann ich ja mal mit dem Chef reden.

    Ich darf ja auch Gefahrgut.

    Nur nicht Tank.

    Aber, Petroleum in Kanistern, das geht.

    Nein Grenzen sind offen , NL und von NL nach Belgien Masseik

    Es ist schon richtig, daß die Grenzen offen sind.

    Kontrolliert wird aber trotzdem.

    Ich war heute erneut in den Niederlanden.

    Auch wieder mit dem LKW.


    Auf der Rückfahrt konnte ich dann beobachten, daß ein PKW mit deutschem Kenzeichen kurz vor der Grenze (wenige 100m) von einer Zivilstreife rausgezogen wurde.


    Durch eine besondere Fahrweise auffällig geworden ist der nicht.

    Er hat mich noch nicht einmal überholt.


    Ich war jetzt zweimal in den Niederlanden.

    Beide Male konnte ich beobachten, daß kontrolliert wird.

    Einmal mit einem normalen Streifenwagen, an einer Autobahn- Tankstelle.

    Und einmal im fließenden Verkehr und mit einem Zivilfahrzeug.


    Von daher würde ich es mir reiflich überlegen, ob ich mit meinem privaten PKW in die Niederlande eunreusen würde.

    Ich war zuletzt am vergangenen Donnerstag in den Niederlanden.

    Allerdings beruflich und mit knapp 40to Gesamtgewicht.


    An der Grenze (Elten) selbst wurde nicht kontrolliert.

    Nicht bei der Einreise und auch nicht bei der Ausreise.

    Allerdings konnte ich im Vorbeifahren beobachten, daß wohl auf den Rasthöfen/Tankstellen an der Autobahn kontrolliert wird.

    Wenn vielleicht auch nur stichprobenhaft.

    Wohnt kneipenjaeger in einer Immobilie oder in einer Mobilie.

    Diese Spitzfindigkeit könnte entscheidend für so manche Dinge sein,oder ?

    Da kann man noch so spitzfindig sein.

    Fakt ist, daß eine Truma nicht mehr im MH eingebaut werden darf.

    Von der Funktion her ist eine Truma durchaus mit einem Außenwandgerät zu vergleichen.

    Nur weil da jetzt ein anderer Hersteller- Name angegeben wird, heißt das noch lange nicht, daß der Einbau jetzt zulässig ist.

    Das letzte Wort hat ohnehin der Bezirksschornsteinfeger.


    Abgesehen davon, was spricht dagegen, gleich eine Therme einbauen zu lassen?

    Die bringt den Vorteil, daß neben der Heizung auch gleich das Brauchwasser mit erwärmt wird.


    Klar, das ist auch eine Kostenfrage.

    Das Geld dafür muß man erst einmal haben.

    Auch muß man die Heizkörper irgendwo montieren.

    Das ist halt Aufwand.


    Aber mittel- bis langfristig wird sich der finanzielle Aufwand lohnen.

    Vom Komfortgewinn ganz zu schweigen.


    Auch ist die Frage offen, ob die 7kW überhaupt ausreichen, um das MH komplett zu erwärmen?

    Soweit mir bekannt ist, verfügt die Oranier nicht über ein Gebläse, daß die Warmluft über Kanäle an die anderen Räume leitet.

    Nochmals:

    Der Einbau von Außenwandgeräten ist in Immobilien nicht mehr zulässig.

    Das aber bereits seit etlichen Jahren.


    Ob das auch für MH gilt, müsste erfragt werden.

    Der entsprechende Ansprechpartner ist (in D) der Bezirksschornsteinfeger- Meister.

    Guten Abend, man hat mir die oben genannte Aussenwandheizung angeboten für mein Mobilheim. Kann ich die ohne weiteres Installieren lassen?

    Die Installation von Außenwandgeräten ist baurechtlich nicht mehr zulässig.

    Aus verschiedenen Gründen:

    Zum einen arbeiten die nicht besonders wirtschaftlich.

    Es ist mit relativ hohen Wärmeverlusten zu rechnen.


    Was jedoch schwerer wiegt:

    Unter ungünstigen Bedingungen können die Verbrennungsabgase wieder angesaugt werden. Das verursacht eine unvollständige Verbrennung und zum Austritt von Kohlenmonoxid im Inneren des betreffenden Wohnraumes.


    Altgeräte fallen unter den Bestandschutz.

    Aber ein Austausch gegen Neugeräte ist nicht zulässig.

    Bei einem Defekt eines Außenwandgerätes muß dieses durch eine neue Heizanlage ersetzt werden.


    Diese Auflagen gelten für feste Bauwerke, also herkömmliche Häuser

    Ob die in ihrer Gültigkeit auf MH übertragen werden, entzieht sich meiner Kenntniss.


    Auf der anderen Seite ist aber der Einbau der sog. "Trumas" in MH nicht mehr zulässig. Diese funktionieren aber im Prinzip genau so, wie ein Außenwandgerät.


    Von daher ist davon auszugehen, daß der entsprechende Einbau nicht nur technische Schwierigkeiten verursachen wird.

    Man muß auch davon Ausgehen, daß der Einbau schlichtweg nicht zulässig ist.

    600.- Euro Warm, jede 2-Zimmer Wohnung ist teurer.

    Da möchte ich dezent widersprechen.

    Denn allgemeingültig ist diese Aussage nicht.


    Bei meiner letzte Wohnung, immerhin 50m², betrug die Warmmiete €500,- inklusive ALLER Nebenkosten.

    In der Region, wo ich jetzt lebe, findet man ähnliche Angebote, die inklusive aller Nebenkosten zwischen €600,- und €700,- liegen.

    Teilweise Innenstadt- Lage, teilweise daran angrenzend, teilweise im Außenbereich.

    Heißwasser geht bis auf 52 Grad.Sollte reichen,oder?

    An der Zapfstelle?

    Oder im Boiler/ Therme?


    Aus hygienischen Gründen (Keimbildung) sollte das Wasser auf mindestens 60°C erhitzt werden. Vor allem aber, wenn ein Boiler verwendet wird.


    Eine maximale Temperatur von ±50°C an der Zapfstelle verhindert Verbrühungen

    Ich stelle mir gerade die Frage, ob die Ursache nicht an ganz anderer Stelle zu suchen ist:

    Im Bodenbereich.


    Für mich hört sich das so an, als würde die ganze Konstruktion bewegen.

    Ausgelöst durch die normale Belastung, wenn man sich im MH bewegt.


    Meine erste Maßnahme bestünde also in der Überprüfung der Stützen. Ob alle gleichmäßig stark belastet sind.

    Des Weiteren wäre zu überlegen, ob die Anzahl an Stützen ausreichend ist. Oder ob zusätzliche Stützen in stark belasteten Bereichen notwendig sein könnten.