Beiträge von un_owen

    Es dürfen mit dem ADR- Schein Basis (das ist wichtig!) bis zu 1000 Liter transportiert werden.

    Ohne ADR- Schein ist die Freimenge bedeutend geringer.

    Da gilt die sog. 1000- Punkte- Regel.


    Das heißt aber noch lange nicht, daß Du überall her fahren darfst.

    Es gibt Durchfahrtverbote für Fahrzeuge, die ein Gefahrgut transportieren. Dies greifen, wenn eine gewisse Menge überschritten wird. In dem von mir genannten Beispiel wären das 20 Liter.


    (Zitat)

    "Zeichen 269: Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung. Das Zeichen wurde in dieser Ausführung am 14. Juni 1988 verkündet und im Verkehrsblatt 1988, S. 500, veröffentlicht. Es löste das Vorgängerzeichen ab, das 1971 eingeführt worden war. Ab 1. September 2009 erhielt es die Bedeutung: Verbot für Fahrzeuge mit mehr als 20 l wassergefährdender Ladung."

    (Zitat Ende)


    ... und das Petroleum als gewässergefährdend einzustufen ist, dürfte zweifelsfrei feststehen.



    1200px-Zeichen_269_-_Verbot_für_Fahrzeuge_mit_wassergefährdender_Ladung,_StVO_1988.svg.png

    Dann will ich doch mal ein Bisschen klugscheixxen:


    Entzündliche und leicht entzündliche Flüssigkeiten sind sehr wohl Gefahrstoffe.

    Damit darf man - in Abhängigkeit von der Menge - nicht überall durchfahren.

    20 Liter im Kanister dürften i.d.R. kein Problem darstellen.

    Bei mehr als 20 Litern könnten aber bereits gewisse Straßen tabu sein:


    Verkehrsschild mit orange- farbenen Tank und doppelter Schlangenlinie darunter (Verkehrzeichen 269 StVO).

    Da ist bei 20 Litern Petroleum Schluß.

    Allerdings auch mit Benzin oder Diesel, sofern im Kanister transportiert.

    Dann gilt übrigens die Gesamtmenge.

    Also NICHT 20 Liter Petroleum und x Liter Benzin oder Diesel (in Kanistern).



    Auch aufpassen, wenn man Kunststoff- Kanister verwendet.

    Die sind mit einem Ablaufdatum versehen.

    Danach dürfen die nicht weiter verwendet werden.

    Sollte dann etwas austreten und das Erdreich verschmutzen, kann es richtig teuer werden.


    Ein paar Kleinigkeiten sollte man also schon beachten

    Ausgehend von den Bildern möchte ich fast davon ausgehen, daß der Wasseranschluß draußen die Ursache für den Wasserschaden ist.


    Das gilt auch, wenn die Wand darüber feucht ist.

    Je nach verwendetem Material kann der Schaden durch Kapillarwirkung verursacht sein.


    Ob Deine Herangehensweise bei der Beseitigung des Wasserschadens geeignet ist, kann anhand der Bilder nur schlecht beurteilt werden.

    Leider ist der Unterbau sowohl von der Wand als auch vom Boden nicht wirklich gut erkennbar.


    Ob eine Stückelung der Bodenplatte ratsam ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auf jeden Fall aber wird die neue Platte so eingepasst werden müssen, daß diese auf einem gemeinsamen festen Auflager (Träger) zu liegen kommt, wie der alte Boden.

    Ist ein solcher Träger nicht vorhanden, muss die entstehende Stoßkante zwischen den beiden Platten zumindest versteift werden.


    Im Allgemeinen sind Siebdruckplatten ausreichend gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Deswegen finden sie ja im Fahrzeugbau als Ladefläche bei u.a. offenen Pritschen Verwendung finden.


    Von daher wird bei einer Siebdruckplatte auf eine zusätzliche Feuchtigkeitssperre verzichtet werden können.

    Wird allerdings gestückelt, ist es ratsam die Feuchtigkeitssperre zumindest überlappend zu verlegen.

    Auch sollte der entstehende Spalt versiegelt werden.

    Manchmal ist es auch keine schlechte Idee, sich bewusst für einen anderen Farbton zu entscheiden und so Akzente zu setzen.

    Bei Fensterrahmen, Fensterbänken und Türrahmen zum Beispiel.


    Aber, das sollte man dann auch nur sparsam einsetzen.

    Nicht daß das Ganze dann zu bunt wirkt.

    Oder scheckig.

    Ob Du genau den Farbton treffen wirst, ist ohnehin fraglich.

    Das gilt auch für RAL- Farben.

    Denn auch Farben sind der Alterung unterworfen und können ausbleichen.

    Das führt dann zu mehr oder minder großen Farbabweichungen.

    Hallo Andrea,

    der Vertrag der Verpächter ist akribisch durchzulesen (sollte man ja generell), aber hier ist es so, dass man diesen vor Ort lesen muss und nicht mit nach Hause nehmen darf.

    'tschuldigung!


    Aber was ist das für ein Geschäftsgebaren?


    Gemeinhin gilt ein Vertrag als gegenseitige Willenserklärung.

    Da ist es nur natürlich, daß alle Vertragspartner ein Exemplar ausgehändigt bekommen und dieses auch überprüfen können.

    Im Zweifelsfalle auch mit anwaltlicher Hilfe.


    Dazu aber muß man den Vertragsentwurf - nicht unterschrieben ist es zunächst nichts anderes - mitnehmen können. Denn u.U. sind ja noch Veränderungen und/oder Zusätze notwendig.


    Wird der Vertrag dann unterzeichnet, dann erhält jeder Vertragspartner ein Exemplar.

    Nur so kann sichergestellt werden, daß nachträglich keine Veränderungen erfolgen.


    Weicht der Verpächter von dieser Praxis ab, würde ich schnellstmöglich die Stelle suchen, wo der Maurer das Loch gelassen hat und nur noch eine Staubwolke hinterlassen.

    nennt sich Globalisierung || ;)

    Lasse es mich mal so sagen:


    Zumindest die Elektronik hat süditalienische Wurzeln und ist zudem gewerkschaftlich organisiert.

    Allerdings wohl mehr in der "Vor- Thatcher- Aera" ....

    'tschuldigung, aber das muß jetzt sein:


    Du hast Probleme ....


    Ich fahre ein italienisches Auto, fabriziert für den englischen Markt.

    ... und die Freisprechanlage kommuniziert auf Spanisch mit mir!


    Mit der englischen Betriebsanleitung komme ich ja noch halbwegs klar.

    Außerdem erweitert die den Wortschatz gewaltig.


    Aber .... ,

    der Rest?

    thomas


    Unsere Kleinanzeigen im Forum sind ja auch nicht von Gewerblicher Art sondern von Mitgliedern des Mobilheim-Forum:)

    Mal am Rande erwähnt .....dort ist jedenfalls mehr los als bei deinen Beiträgen hier , 4 Beiträge von dir in 8 Jahren sind auch nicht "Rekordverdächtig" ;)

    Das kannst Du so jetzt aber nicht sagen ....


    4 Beiträge in 8 Jahren stellen in meinen Augen schon einen Rekord dar.

    Ich will dieeustung und das Können von Holländer keinesfalls schmälern.


    Aber er ist hier aber nicht der einzige Fachmann.

    So möchte ich daran erinnern, daß ich mal zumindest artverwandt studiert habe:

    Maschinenbau und- in dem Falle wesentlich wichtiger - Versorgungstechnik, Schwerpunkt techn. Gebäudeausstattung.

    Oder kurz: Gas, Wasser Scheixxe ...


    Da war dann auch so ein ganz klein wenig Statik mit dabei.


    Was die Wandstärken betrifft, dazu hatte ich doch gar nichts geschrieben.

    Ich hatte lediglich ein Maß von 10cm für jeweils den Fußboden und die Dachkonstruktion angenommen.


    Auch bezogen sich die 4m nicht auf die Breite, sondern auf die Höhe.

    Daß auch die Innenwände eine statische Rolle spielen und die ganze Konstruktion aussteifen, habe ich mit keiner Silbe verneint.


    Ich hatte ursprünglich nur angegeben, daß es sich bei einem MH im Prinzip um eine Holzständer- Konstruktion handelt.

    Was ja verneint wurde.

    Obwohl die Hersteller selber von dieser Bauweise sprechen (siehe Zitat).


    Auch wurde verneint, daß man eine zweite Ebene einziehen könne. Was aber bei einem Verzicht auf eine Stehhöhe von 2,60 oder "nur" 2,35m problemlos möglich ist. Um zum Beispiel einen Schlafplatz zu schaffen.

    Daß hier dann keine Stehhöhe mehr erreicht wird, ist selbstredend. Vor allem dann, wenn man an eine Bauhöhe von maximal 4m gebunden ist.


    Ich hatte due Tiny Houses nur angeführt, weil es hier nicht unüblich ist, eine Zwischendecke einzuziehen.

    Ich will jetzt wirklich keine Haare spalten, aber habe ich irgendwo von einer Raumhöhe von 2,60m gesprochen?


    Zumal die noch nicht einmal im Massivbau üblich sind.

    Da gilt gemeinhin ein Maß für Oberkante Fertigfußboden bis Oberkante FFB von 2,5m.

    Zieht man die Geschoßdecke ab, bleibt ein lichtes Maß für die Raumhöhe von max. 2,35m.


    Bleiben wir bei Deinen Angaben:

    4m Gesamthöhe abzüglich Fahrgestell 0,55m.

    Bleibt ein Maß von 3,45.

    Ziehen wir noch zweimal 10cm ab, für Fußboden und Dach, bleiben 3,25m

    Gibt man sich in Teilbereichen mit einer Raumhöhe von 2m zufrieden, zum Beispiel im Bad, verbleiben ca. 1,20m in der zweiten Ebene. Für einen Schlafplatz sollte das reichen.

    Das entspräche also im Prinzip einem fest eingebauten Hochbett.


    So zu sehen in diversen Bauplänen von Tiny Houses.


    Auch hatte ich ja davon geschrieben, daß man u.U. nicht an diese 4m- Grenze gebunden ist. Zum Beispiel, wenn das MH an Ort und Stelle errichtet wird und somit nicht im Bereich der StVO bewegt werden muß.


    Wenn es die Platzregeln zulassen, wäre dann auch eine Gesamthöhe von deutlich über 4m möglich.


    ... und erzähle mir jetzt bitte nicht, daß es solche Plätze nicht gäbe.

    Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, verschiedene Baubeschreibungen diverser Hersteller durchzulesen.


    Der Wandaufbau ist bei allen ähnlich, wird aber nicht immer so detailliert beschrieben, wie von BCC:


    (Ich zitiere:)


    "Wand

    Unsere Wände bestehen aus einer 90 mm starken Holz-Ständerkonstruktion, mit einem Ständerabstand von 26 cm.

    Die Isolierung aus Mineralwolle ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von Außen mittels einer dampfdiffusionsoffenen Nylonbahn an der Außenseite geschützt."


    (Quelle Text: BCC)


    Meine Aussage ist also völlig falsch ....

    Im Grunde genommen ist ein MH nichts anderes, als ein "Holzständer- Bauwerk".

    Dabei richten sich die Abstände der senkrechten Stützbalken nach dem Abstand der Streben des Chassis.


    Hat man diese Maße, kann man die Seitenwände auf dem Boden liegend zusammen bauen.

    Allerdings benötigt man dann einen Kran oder einen größeren Stapler, um die Wände aufzurichten und in Position zu bringen.


    Wird das MH zudem nicht bewegt, kann man auch von der Firsthöhe < 4m absehen.

    Das bedeutet, daß man u.U. eine zweite Ebene einziehen könnte.

    Die hat dann zwar keine Stehhöhe. Aber für den Schlafbereich könnte es reichen.

    Wenn die bisherige Konstruktion 40 Jahre gehalten hat, wird sie wohl über eine ausreichende Stabilität verfügt haben.


    Zu Deinen Bildern kann ich nur sagen, daß man darauf sehr wenig sieht. Zumindest wenn es um den Zusammenhang zu Deiner Frage geht.

    Außer, daß die Spanplatte halt sehr angegammelt aussieht.


    Daß die Querträger auf den Seitenwänden aufliegen, ist normal.

    Wo sollten due denn sonst aufliegen?

    Du wirst aber davon ausgehen können, daß an diesen Stellen auch die Stützbalken der Seitenwände zu finden sind. Damit ist dann gewährleistet, daß die senkrecht wirkenden Kräfte auf den Rahmen abgeleitet werden.


    Die eventuell seitlich einwirkenden Kräfte werden von den Innenwänden aufgenommen. Unter Umständen aber auch zum Teil vom Mobiliar. Letzteres gilt vor allem dann, wenn dieses von außen her fest verschraubt ist.

    Wenn man die Schrauben irgendwann wieder lösen möchte, sollte man das Gewinde mit Graphitöl einstreichen.

    Dann hat man zumindest eine Chance, die auch nach Jahr(zehnt)en wieder los zu bekommen.