Beiträge von un_owen

    Heißwasser geht bis auf 52 Grad.Sollte reichen,oder?

    An der Zapfstelle?

    Oder im Boiler/ Therme?


    Aus hygienischen Gründen (Keimbildung) sollte das Wasser auf mindestens 60°C erhitzt werden. Vor allem aber, wenn ein Boiler verwendet wird.


    Eine maximale Temperatur von ±50°C an der Zapfstelle verhindert Verbrühungen

    Ich stelle mir gerade die Frage, ob die Ursache nicht an ganz anderer Stelle zu suchen ist:

    Im Bodenbereich.


    Für mich hört sich das so an, als würde die ganze Konstruktion bewegen.

    Ausgelöst durch die normale Belastung, wenn man sich im MH bewegt.


    Meine erste Maßnahme bestünde also in der Überprüfung der Stützen. Ob alle gleichmäßig stark belastet sind.

    Des Weiteren wäre zu überlegen, ob die Anzahl an Stützen ausreichend ist. Oder ob zusätzliche Stützen in stark belasteten Bereichen notwendig sein könnten.

    Ich werd's einfach probieren - brauche etwas mehr freundliche Farbe im Raum und muss die Tacker-Löcher irgendwie zumachen :)

    Feinspachtel und Sperrgrund.

    Vor dem eigentlichen Anstrich bzw. Tapezieren

    Das sollte verhindern, daß sich Fost durchdrückt.


    Ansonsten müsste man auf Heftklammern aus Edelstahl zurück greifen.

    Da allerdings weiß ich nicht, ob es sowas gibt.

    Laut Gasprüfer muss die Gastherme einen Abstand zum Fenster 1,5 Meter betragen und das bekomme ich da, wo die sitzt nicht hin. Daher hat der Wassergyser bestandschutz

    Ich glaube, bei den 1,5m Abstand hat der gute Mann etwas mißverstanden.

    Der Abstand gilt wohl nicht für Thermen.


    Ansonsten scheint da das Komma um ein paar Stellen verrutscht zu sein.

    Ist ja nicht so schlimm. Kann ja mal passieren.

    Wenn Deine Beschreibung den Aufbau von außen nach innen entspricht, würde ich es gefühlsmäßig genau umgekehrt machen:


    die Siebdruckplatten nach außen.


    Denn diese Platten sind durch ihre Phenolharz- Bindung bereits Wasser- abweisend.


    In der Regel dürfte der Untergrund unter einem MH nicht versiegelt sein, sodaß hier mit einem erhöhten Aufkommen an Feuchtigkeit zu rechnen ist.


    Bei der Auswahl des Isoliermaterials im Fußbodenbereiches musst Du darauf achten, daß die Dämmschicht druck- bzw. trittfest ist.

    Das dürfte bei den handelsüblich zu findenden Styropor- Platten nicht immer der Fall sein.

    Geschäumte Materialien sind da oftmals die bessere Wahl.

    Mal eine andere Frage:


    Wieso kann/darf keine Gastherme verbaut werden?

    Natürlich ist dann einiger Aufwand zu betreiben. Für die Verrohrung und die Montage der Heizkörper.

    Aber komfortabel wäre es schon.


    Und für die Abgasführung gibt es entsprechende Lösungen, die auch für Holzhäuser geeignet sind.

    Ob von innen nach außen ausgeblasen wird oder in umgekehrter Richtung, hängt davon ab, ob Rückschlagventile eingebaut sind.


    Dann kommt es allerdings noch darauf an, wo dieses Ventil verbaut ist:

    Sinniger Weise läge der optimale Einbauort vor dem Entleerungshahn.

    In Fließrichtung gesehen.

    Das ist aber nicht immer der Fall.

    Ist das Rückschlagventil- in Fließrichtung gesehen- hinter dem Entleerungshahn verbaut, können die Leitungen nur von außen nach innen ausgeblasen werden.


    Die Rückschlagventile sorgen dafür, daß möglicherweise Keim- belastetes Wasser zurück in das Leitungsnetz gesaugt wird. Das könnte z.B. im Falle eines Rohrbruches in der Hauptwasserleitung passieren.

    Aber auch auf CP, die über große topographische Niveau- Unterschiede verfügen, kann der Einbau von solchen Rückschlagventilen angeraten, wenn nicht sogar vorgeschrieben sein.


    Ein Rückschlagventil lässt Wasser nur in das MH hinein gelangen. Nicht aber wieder hinaus in das bestehende Versorgungsnetz des Campingplatzes.

    Ich glaube (Glauben heißt "Nicht Wissen" :saint:) nicht, daß Du Dir wegen des WCs allzu große Gedanken machen musst, daß da etwas anderes engedrungen sein könnte, als Wasser.

    Das nämlich würde man riechen können ...


    Da würde ich auf die Befestigungsschrauben als Übeltäter für die Undichtigkeit tippen. Denn diese werden ja auch den PVC- Boden durchdringen.

    Damit ist aber eindringendem Wasser Tür und Tor geöffnet.

    Vor allem dann, sollte es sich bei den Vorbesitzern um besonders "putzwütige" Exemplare gehandelt haben.


    Für die endgültige Beseitigung der Feuchtigkeit im Eingangsbereiches solltest Du auch über einen Austausch der Eingangstüre(n) nachdenken.

    Nicht nur, daß der Aluminium- Rahmen undicht geworden sein könnte.

    Er bildet vermutlich auch eine sog. "Kältebrücke", die dafür sorgt, daß die Luftfeuchtigkeit kondensiert und so in den Boden gelangt.

    Gleiches gilt übrigens auch für die Fensterrahmen, sollten die ebenfalls aus Alu- Profilen bestehen.

    Es dürfen mit dem ADR- Schein Basis (das ist wichtig!) bis zu 1000 Liter transportiert werden.

    Ohne ADR- Schein ist die Freimenge bedeutend geringer.

    Da gilt die sog. 1000- Punkte- Regel.


    Das heißt aber noch lange nicht, daß Du überall her fahren darfst.

    Es gibt Durchfahrtverbote für Fahrzeuge, die ein Gefahrgut transportieren. Dies greifen, wenn eine gewisse Menge überschritten wird. In dem von mir genannten Beispiel wären das 20 Liter.


    (Zitat)

    "Zeichen 269: Verbot für Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung. Das Zeichen wurde in dieser Ausführung am 14. Juni 1988 verkündet und im Verkehrsblatt 1988, S. 500, veröffentlicht. Es löste das Vorgängerzeichen ab, das 1971 eingeführt worden war. Ab 1. September 2009 erhielt es die Bedeutung: Verbot für Fahrzeuge mit mehr als 20 l wassergefährdender Ladung."

    (Zitat Ende)


    ... und das Petroleum als gewässergefährdend einzustufen ist, dürfte zweifelsfrei feststehen.



    1200px-Zeichen_269_-_Verbot_für_Fahrzeuge_mit_wassergefährdender_Ladung,_StVO_1988.svg.png

    Dann will ich doch mal ein Bisschen klugscheixxen:


    Entzündliche und leicht entzündliche Flüssigkeiten sind sehr wohl Gefahrstoffe.

    Damit darf man - in Abhängigkeit von der Menge - nicht überall durchfahren.

    20 Liter im Kanister dürften i.d.R. kein Problem darstellen.

    Bei mehr als 20 Litern könnten aber bereits gewisse Straßen tabu sein:


    Verkehrsschild mit orange- farbenen Tank und doppelter Schlangenlinie darunter (Verkehrzeichen 269 StVO).

    Da ist bei 20 Litern Petroleum Schluß.

    Allerdings auch mit Benzin oder Diesel, sofern im Kanister transportiert.

    Dann gilt übrigens die Gesamtmenge.

    Also NICHT 20 Liter Petroleum und x Liter Benzin oder Diesel (in Kanistern).



    Auch aufpassen, wenn man Kunststoff- Kanister verwendet.

    Die sind mit einem Ablaufdatum versehen.

    Danach dürfen die nicht weiter verwendet werden.

    Sollte dann etwas austreten und das Erdreich verschmutzen, kann es richtig teuer werden.


    Ein paar Kleinigkeiten sollte man also schon beachten

    Ausgehend von den Bildern möchte ich fast davon ausgehen, daß der Wasseranschluß draußen die Ursache für den Wasserschaden ist.


    Das gilt auch, wenn die Wand darüber feucht ist.

    Je nach verwendetem Material kann der Schaden durch Kapillarwirkung verursacht sein.


    Ob Deine Herangehensweise bei der Beseitigung des Wasserschadens geeignet ist, kann anhand der Bilder nur schlecht beurteilt werden.

    Leider ist der Unterbau sowohl von der Wand als auch vom Boden nicht wirklich gut erkennbar.


    Ob eine Stückelung der Bodenplatte ratsam ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auf jeden Fall aber wird die neue Platte so eingepasst werden müssen, daß diese auf einem gemeinsamen festen Auflager (Träger) zu liegen kommt, wie der alte Boden.

    Ist ein solcher Träger nicht vorhanden, muss die entstehende Stoßkante zwischen den beiden Platten zumindest versteift werden.


    Im Allgemeinen sind Siebdruckplatten ausreichend gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Deswegen finden sie ja im Fahrzeugbau als Ladefläche bei u.a. offenen Pritschen Verwendung finden.


    Von daher wird bei einer Siebdruckplatte auf eine zusätzliche Feuchtigkeitssperre verzichtet werden können.

    Wird allerdings gestückelt, ist es ratsam die Feuchtigkeitssperre zumindest überlappend zu verlegen.

    Auch sollte der entstehende Spalt versiegelt werden.

    Manchmal ist es auch keine schlechte Idee, sich bewusst für einen anderen Farbton zu entscheiden und so Akzente zu setzen.

    Bei Fensterrahmen, Fensterbänken und Türrahmen zum Beispiel.


    Aber, das sollte man dann auch nur sparsam einsetzen.

    Nicht daß das Ganze dann zu bunt wirkt.

    Oder scheckig.

    Ob Du genau den Farbton treffen wirst, ist ohnehin fraglich.

    Das gilt auch für RAL- Farben.

    Denn auch Farben sind der Alterung unterworfen und können ausbleichen.

    Das führt dann zu mehr oder minder großen Farbabweichungen.

    Hallo Andrea,

    der Vertrag der Verpächter ist akribisch durchzulesen (sollte man ja generell), aber hier ist es so, dass man diesen vor Ort lesen muss und nicht mit nach Hause nehmen darf.

    'tschuldigung!


    Aber was ist das für ein Geschäftsgebaren?


    Gemeinhin gilt ein Vertrag als gegenseitige Willenserklärung.

    Da ist es nur natürlich, daß alle Vertragspartner ein Exemplar ausgehändigt bekommen und dieses auch überprüfen können.

    Im Zweifelsfalle auch mit anwaltlicher Hilfe.


    Dazu aber muß man den Vertragsentwurf - nicht unterschrieben ist es zunächst nichts anderes - mitnehmen können. Denn u.U. sind ja noch Veränderungen und/oder Zusätze notwendig.


    Wird der Vertrag dann unterzeichnet, dann erhält jeder Vertragspartner ein Exemplar.

    Nur so kann sichergestellt werden, daß nachträglich keine Veränderungen erfolgen.


    Weicht der Verpächter von dieser Praxis ab, würde ich schnellstmöglich die Stelle suchen, wo der Maurer das Loch gelassen hat und nur noch eine Staubwolke hinterlassen.