Beiträge von Kamelhaarsuppe

    Das können wir noch tagelang weiter so machen, bringt aber keinem was.;)


    Wie ich in Post 6 schon schrieb, war mein Weg über die Verpächterin.

    Geht ja auch nicht anders, ich habe keinen Zähler an der Liefergrenze

    zum Netzbetreiber.

    In Post 14 habe ich dann erwähnt, das meine Verpächterin "Auf den Zug

    aufgesprungen ist", heisst im Klartext sie betreibt mittlerweile selber eine erheblich

    grössere PV-Anlage mit Netzeinspeisung und einem Zweirichtungszähler,

    wobei es wohl auf Grund des Platzes und einem grossen Gastronomiebetieb nicht zur

    Einspeisung kommen wird.

    Das ganze liegt mittlerweile in den Händen eines mir persönlich bekanntem

    Elektromeisters, ich selber komme ja aus der Lüftungs.- Klima.- und Wärmepumpen

    Ecke.;)


    Ich weiss aber auch, dass Veränderungen immer skeptisch gesehen werden,

    solange man noch was verbrennen kann, aber mittlerweile tut sich da

    gewaltig was.;)

    Ich habe gehört das es Netzbetreiber geben soll, die diese Micro Anlagen genehmigen. Mir ist allerdings keiner bekannt.

    Der Aktuelle Stand der Dinge sieht im Moment so aus:


    Zitat: PV-Magazine


    "Als „nächsten Fortschritt für Sonnenenergie vom eigenen Balkon“ werten die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Greenpeace Energy die Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt. Diese Norm ermöglicht es Verbrauchern, ihre Steckdosen-Solargeräte zur privaten Stromerzeugung bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt rechtssicher selbst beim Netzbetreiber anmelden, statt wie bisher über einen Elektroinstallateur.

    An dem Normierungsverfahren des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) war die DGS beteiligt. Deren Ziel ist es, „die dezentrale Energieproduktion auch für Mieter und Kleingärtner voranzubringen, die bisher keine eigene Sonnenenergie nutzen konnten“, so DGS-Präsident Bernhard Weyres-Borchert. Für alle Fälle, in denen der zuständige Netzbetreiber die neue Regelung nicht in eigene Meldeformulare übersetzt habe, stelle die DGS online ein konformes Meldeformular bereit.

    In ihrer gemeinsamen Pressemitteilung weisen GDS und Greenpeace Energy darauf hin, dass sich beim Betrieb von Steckdosen-Solargeräten der Stromzähler nicht rückwärts drehen dürfe. Dafür sorge beispielsweise ein Stromzähler mit Rücklaufsperre. Die Umrüstung sei bisher jedoch häufig an der mangelnden Kooperation seitens der Netzbetreiber gescheitert, da nur ein Verfahren für die Anmeldung von Stromerzeugungsanlagen über Elektriker existierte. Mit der neuen Norm würden nun auch in Deutschland EU-Vorgaben umgesetzt, die in Portugal, Österreich, Luxemburg und der Schweiz längst gängige Praxis seien.

    DGS und Greenpeace Energy schätzen, dass europaweit mindestens 200.000 Balkonmodule im Einsatz sind, in Deutschland sollen es demnach etwa 40.000 sein. Nächstes Ziel der DGS-Arbeitsgruppe „Pvplug“ sei eine Regelung für Balkon-Solaranlagen wie in Luxemburg. Dort seien solche Anlagen bis zu einer Leistung von 800 Watt von jeder Anmeldepflicht befreit."


    Zitat Ende

    Deswegen hatte ich genau das schon in #6

    erwähnt.:)

    Spielt bei mir aber kein Rollo, die Betreiberin ist schon mit auf den Zug aufgesprungen. Mit meinem Seniorverpächter wäre das auch nichts geworden, die Tochter ist da schon deutlich innovativer.:)

    Ich sag mal so, den Strom vom Dach einzuspeisen bedarf auf jeden Fall Kenntnisse über E-Verteilungen, ich werde hier sicher keine Anschlussanleitung für liefern, da gibt es ja einige Spezialisten für,

    glaube aber nicht, dass sich da einer groß aus dem Fenster hängt.

    Klar gibt es Speicher, ich würde welche von Tesla bevorzugen, dann muss das Fachwissen noch deutlich gesteigert werden,

    dabei wird man dann sehr schnell feststellen, dass sich das bei der erreichten Ausbeute nichtmal in einem Zeitfenster von 300 Jahren rechnet.

    Also lieber back to Earth, ich hatte ja geschrieben, wenn es mit dem Platzbetreiber vereinbart ist, eine Winwinsituation für beide Parteien.

    Also, so oft wie möglich Dasein und den generierten Strom selber verbraten.:)


    Ich schätze aber mal, dass die geistigen Kompetenzen der meisten Platzbetreiber da noch in den Kinderschuhen liegen.;)

    Hallo Mark,


    Ich wohne so 50 / 50 % in meinem Mobilheim, meine bessere

    Hälfte ist noch öfter da. In so fern verbraten wir den generierten

    Strom.

    Während der Abwesenheit speise ich in das CP-Platznetz ein.

    Eine Vereinbahrung mit meiner Verpächterin, quasi ein

    sogenannte Win - Winsituation.


    Eine Absprache mit dem Platzbetreiber sehe ich als zwingend notwendig.


    Wie sieht es mit Sicherungen aus?

    In DE sollen auf jeden Fall 16 A Sicherungsautomaten vorhanden sein,

    mit Schraubsicherungen ist es nicht zulässig einzuspeisen.

    Auch ein entsprechender Zähler mit Rückwärtslausperre ist von Nöten,

    oder eben die Absprache mit dem Verpächter.

    Die Anlage soll auch beim Stromversorger angemeldet werden.

    Dies kann in den meissten Fällen auch nur der Verpächter, ausser man

    hat mit dem Versorger einen direkten Kontrakt.

    Hallo,


    ich habe neben vielen Renovierungen nun auch wieder mal technisch

    investiert.:)

    Um die Stromkosten etwas einzudampfen ist es ein sogenanntes

    Balkonkraftwerk geworden. Genau gesagt eine 550 Watt Photovolltaikanlage

    zur Einspeisung / Eigenverbrauch mit zwei TrinaSolarmodulen und einem

    einphasigem YC600 Microwechselrichter.

    Laut meinen Berechnungen liegt die Einsparung in etwa bei 40 % meines

    Strombedarfs. Gerade im Sommer, Klimaanlage und Poolpumpe haut

    immer gerne mal ins Kontor.

    Investition, 460,00 € incl. Mwst.


    Bevor Fragen aufkommen, diese Aktion ist mit meiner Verpächterin abgestimmt.

    Wenn schon jemand Erfahrungen mit so einer Anlage hat, immer gerne her damit.:)

    Ich sehe das ganze relativ. Wir hatten auf etwas mehr Fläche Anfangs

    einen 7 kW Seppelfricke Gasofen. Was mich von Anfang an ankotzte,

    unter der Decke 48 Grad, am Boden 10 Grad, bei ca. -10 Grad Aussen.

    Die -10 Grad waren aber vor langer Zeit.

    Ich habe das ganze schon damals auf Luft/Luftwärmepumpe umgestellt.

    Liegt preislich auf jeden Fall gleich auf mit Verbrennungssystemen.

    Bei der strömischen Anschlussleistung müsste man dann mal kucken

    was geht.

    Ich weiss auch, dass bei einigen jetzt wieder die Nackenhaare hochgehen:schwitzen,

    aber so ein System der neusten Generation ist auch nicht teurer als

    alle Gasverbrenner.:)

    Aber 5 kW scheinen mir da auch extrem dürftig, da bedarf es sicher

    Zusatzlösungen.

    Unabhängig was die kW Stunde kostet, ich brauch nicht mal im

    Kühlbetrieb bei 30°C Aussen und 23°C Innen 2,4 kW in 24 Stunden.:/

    Das beim Kühlen entfeuchtet wird mal aussen vor.:)

    Ich bin da allerdings etwas ängstlicher, schalte bei

    jeder Abreise den Strom ab.

    einige Schüsseln mit Salz aufgestellt. Reichte völlig. Tipp kam von anderen Campern.

    Kann ich so bestätigen, die Schüssel mit Salz hat meine bessere Hälfte

    so nicht akzeptiert. Deswegen steht in jedem Raum so ein Entfeuchtungsgestell

    vom Baumarkt mit einem Salzsack drinnen.:)

    Grundsätzlich gesehen, nicht gleich hauen, entsteht aber meines Erachtens

    erst Kondensat sowie ein Temperaturunterschied zwischen der Innen.- und

    Aussentemperatur herrscht.

    Gehe einfach mal davon aus, dass das nur passiert, wenn während der längeren

    Abwesenheit zwangsbeheizt wird?

    Wir besitzen einen Eigenbau mit Kaltdach, die Dachhinterlüftung hat jeweils

    vorne und hinten über die Länge ein kleines Gitter in den Wohnraum, ausserdem ein

    kompletter Holzbau, da diffundiert es immer etwas. Hatte da noch nie ein Problem.


    Wenn wir für länger abreisen, alle Schranktüren auf, so das überall gleiche

    Temperaturverhältnisse herrschen.

    Wenn wir dann wieder kommen, z. B. -2 Grad, bleiben die Schranktüren mindestens

    bis zum nächsten Tag auf. Das diskutiere ich nicht mehr mit meiner Chefin.8o

    So erwärmt sich alles gleichmässig, Feuchtigkeit, Spak oder sonstwas hatte ich

    noch nie innen.:)

    Gleichmässiges Aufheizen oben/unten hinten/vorne überall gradgleich ist bei mir

    gewährleistet. Wie, steht in dem Thread Wärmepumpe, das diskutiere ich hier

    aber nicht mehr.:)

    Ich halte nicht viel von diffunsionsdichten Räumen, die Nachteile sehe ich täglich

    im konventionellen Wohnungsbau.:runter

    Moin Kamelhaarsuppe


    Mich würde interessieren woher du diese "Rechtliche" Information hast , könntest du mich / uns hier im Forum darüber aufklären ? :danke

    Hallo Berhard,


    hat sich nun ja weitestgehendst aufgeklärt, wobei ein CP ja in der Lärmschutzfibel

    mit 40 dB(A) Max-Wert ab 22:00 gelistet ist.

    Geht dann bei dem "Dachs" noch um 1 dB, werde aber jetzt keine Korinthenkackerei

    vom Zaun brechen.:)

    Ich weiss aber sehr wohl um die Zunahme des Schallpegels bescheid,

    Jegliches Rauschen der Blätter in der Botanik ist lauter.


    Was die Schalldruckpegelmessung betrifft, ich kenne es aus meiner Erfahrung so,

    das an der Anliegergrenze gemessen wird und nicht direkt an der Schallquelle.


    Am Ende auch egal, ich habe da mit meinem Platz ein Los gezogen,

    wo ein friedliches Nebeneinander auch mit Fortschritt gegeben ist. Das ganze wird

    auch 2 mal pro Jahr mit der Betreiberin in geselliger Runde disskutiert.


    Wir haben auch keine Schranke, sicherlich gewisse Regeln. Was meine Inverterwärmepumpe

    betrifft, steht sie an der Homerückseite am Feldrand, der (Schall) entwickelt sich in

    Richtung Feld, so auch bei meinen Nachbarn.:)


    Was unser von mir angedeutetes Photovoltaikprojekt auf dem Scheunendach betrifft,

    wird wenn eine Gemeinschaftsanlage zwischen den Pächtern und der Betreiberin.

    Könnte dann eine meiner 3 Phasen speisen.

    Ist aber Zukunftsmusik.


    Aber vielleicht auch mal tollerieren, das es auch andere Gedankenansätze, Grundsituationen

    und Lösungsansätze gibt. Muss ja sowieso jeder auf seinem Platz dann machen.


    Achso, heisse übrigens Jörg, auch wenn es schon etwas her ist, habe mich auch vorgestellt.;)

    Unabhängig von allem ist ein Campingplatz niemals als reines Wohngebiet klassifiziert.

    Ich sehe hier im Forum aber auch eine tendenzielle Abneigung etwas mal anders zu

    machen, als man es schon 100 Jahre macht. Alles etwas verkrustet.

    Ich heize nun seit 10 Jahren mit einer Wärmepumpe, auf meinem Platz gab es da

    nie ein Problem mit. Habe mittlerweile schon diverse Nachahmer.:super

    Auch so ein "Dachs" wäre bei uns kein Problem.

    Wir diskutieren mit unserer Platzinhaberin, die Scheunenflächen mit Photovoltaik

    auszustatten um Kosten zu sparen. Bei 40 Beteiligten schon eine Alternative

    zu "ich habe schon immer mit Gas geheizt und Strom kommt teuer aus der Steckdose".


    Den Horizont erweitern ist der erste Schritt zu Veränderungen.:)

    Ich weiß nicht, wie du umrechnest, aber zwischen beiden Größen liegen Welten.

    Das habe ich eigentlich in #1 sehr genau beschrieben, Berechnungsgrundlage

    ist Flaschengas.

    1m3 Gas / Erdgas / Stadtgas hat rund 12,5 kWh Energieinhalt (Brennwert)
    1m3 Flüssiggas (Propan) hat rund 28,1 kWh Energieinhalt (Brennwert)

    Da kann ich nichts zu sagen aber fragen, wieviel kW Stunden Heizleistung kommen

    dabei rum?


    Eigentlich auch egal, kann nicht kühlen.


    Ich habe von letzten Donnerstag bis Montag insgesamt 12 kW elektrische Energie zugeführt,

    24 Stunden rund um die Uhr, 23°C Raumtemperatur bei meisst 30°C aussen.

    Man muss mit so einer Anlage auch wirtschaftlich umgehen können.


    Und was auch bestimmt interessant ist, wie geht man auch mit dem permanenten Luftzug um.


    Ich habe noch keine Klimaanlage erlebt, die ohne Ventilator ausgekommen ist. Und je stärker die Anlage kühlen muss, desto schneller läuft der Ventilator. Ich habe schon Hunderte von Klimageräten aufgebaut, selbst in großen Leitzentralen und es gab noch keinen, der ein Klimagerät auf Dauer als angenehm empfunden hat.

    Und diese Anlagen haben so viel gekostet, wie ein komplettes Chalet und von Sachverständigen abgenommen.

    Siehst Du, dass unterscheidet uns, ich baue Klimaanlagen in Penthäuser jenseits

    der 700.000 € ein. Was glaubst Du was mein Klientel für Ansprüche an so eine

    Anlage stellt, die schlafen bei laufender Anlage. Die Aussengeräte stehen auf der

    Dachterrasse, da ist der Nachbar auch nicht weit.

    Die kleinste Monosplitanlage dieser Art liegt da natürlich bei 3.000 € zzgl. Einbau.


    Ich habe von Bauhausanlagen ausdrücklich abgeraten, da kriegt man nur rote

    Augen von, erst im Kopf und dann am Stromzähler.:)

    Es gibt gute Gründe unabhängig von Gas zu bleiben, und das ist ja die Frage.

    Abhängigkeit ist so eine Sache. Mit Gas war ich autark, nur Flaschengas, keine zentrale Versorgung.


    Ich musste im Februar einmal Freitags wieder abreisen wegen Stromausfall,

    ein mal in zehn Jahren, überschaubar.:)

    Ich werde mir deshalb kein Stromaggregat besorgen.


    Ich lebe vom Bau komplexer Klima.- und Wärmepumpensystem, warum sollte

    ich die Technik nicht selbst nutzen.


    Abraten kann ich nur von den diversen Baumarktprodukten.


    Ich sehe es halt als innovativ auch mal andere Wege zu beschreiten, das hat schon

    der Mann aus der Höhle gemacht, als er es leid war den nächsten Blitzeinschlag für

    sein Feuer zu nutzen. Irgendwann hatte er einen Stein gefunden, mit dem man Funken

    produzieren konnte usw. usw.............:)






    Bei z.B. 6 kW Heizleistung einer modernen Inverterklimaanlage (markenübergreifend)

    liegt die Leistungsaufnahme bei ca. 1,3 kW bei -10°.

    Den Anlaufstrom kann man vernachlässigen liegt unter 1 A, da macht jede

    Kaffeemaschine mehr Kopfschmerzen.


    Es ist richtig, dass der Strom auf Campingplätzen kostet, ich bezahle 50 Cent/kW,

    bin da bei Heizen und Kühlen immer noch erheblich günstiger als bei Flüssiggas.

    Bei ca. 85 Cent liege ich dann gleich auf mit den Kosten einer Gasheizung,

    doof nur, die kann nicht kühlen.


    Man darf vor allem nicht vergessen, das Kühlen hat immer mehr Gewicht,

    nächste Woche sind 40° angekündigt. Ich habe keine Lust im eigenen Saft zu

    schlafen.


    Ab nächster Saison wird bei mir dann das Brauchwasser als Abfallprodukt des

    Kühlens nebenbei erhitzt, dann lade ich einen Speicher.