Beiträge von UweRussel

    Habe davon gerade kein Foto zur Hand. Der Flexschlauch ist jedoch mit einem normalen Schraubverschluss an der Zuleitung angeschlossen.

    Dann fehlt die Durchflussregulierung. Das hat dann auch Einfluss auf die Einstellungen im Gesamten. Ich hab das Teil bei uns auch nachgerüstet. Der Vorbesitzer hatte das immer an dem Ventil bei der Wasseruhr versucht zu regeln. Die Therme läuft seit dem Einstellen aller Komponenten ohne Probleme.

    Hallo Ann,

    das deutet auf die Zündelektronik hin. Der Zündzeitpunkt stimmt nicht mit dem Gasfluss überein. Bedeutet: Es strömt zu viel Gas in den Brennraum bevor dieses entzündet wird. Dadurch kommt auch der Effekt mit dem Öffnen der Tür zustande. Das ist so eine Art Verpuffungseffekt wegen der hohen Gasmenge die sich ansammelt. Der Durchflussregler der Kaltwasserzuleitung spielt auch noch eine Rolle und sollte ebenfalls mal geprüft werden. Durch die unterschiedlichen Entfernungen der Verbraucher zur Therme variert der Zündzeitpunkt auch etwas da das System etwas träge reagiert. Die Einstellungen der Regler sind daher immer etwas "frickelig". :-D

    Mal eine Frage zu genau dem Thema, also "Aufploppen der Flammen": Bei uns muss man den Heißwasserhahn komplett aufdrehen, damit der Boiler das merkt. Dann kommt es offenbar zu einem heftigen "Flammenstart" - oft klappt sogar kurz die Tür vor dem Boilerschrank auf, weil der "Rückstoß" so groß ist.


    Der Boiler (ein klassischer "Morco", ca. 8 Jahre alt) wurde im Oktober 2020 gewartet. Deswegen bin ich bisher davon ausgegangen, das ist normal bei diesen MH-Boiler. Das Wasser wird schnell heiß, der Boiler scheint aber die Heißwasser-Produktion zwischendurch auch schnell wieder zu beenden, bis ich wieder stärker heiß aufdrehe - dann kommt oft nochmal der Plopp. Wenn ich an der Spüle heiß aufdrehe, springt der Boiler auch an, aber ohne Türenklappen.


    Ist das bei den Boilern normal, z. B. gerade bei dem etwas längeren Weg ins Bad?

    Hallo Ann,

    habt ihr eine Mischarmatur?

    Denke bei dem Fehlerbild auch das der Duchflussbegrenzer für das Wasser entweder falsch eingestellt ist, defekt ist oder garnicht vorhanden. Einige Geräte haben den integriert, bei anderen wird der in die Kaltwasserzuleitung eingebaut. Der Hauptwasserdruck auf einigen Campingplätzen kann variieren. Das liegt teilweise an der komplexen Verlegung der einzelnen Zuleitungen zu den Parzellen. Einige Durchflussbegrenzer reagieren hier schon sehr "sensibel" auf Unterschiede im Wasserdruck. Ich mutmaße mal das hier in dem Fall der Wasserdruck im Zulauf zu hoch ist.

    Hallo Uwe.

    Also das mit Usover Akustik darf ich so verstehen, dass dieses Material in die Innenwände verbaut wird?

    Damit der Zimmernachbar nicht alles mitbekommt z. B.?

    Hallo Martina,

    diese wird in Innenwände verbaut da der Materialaufbau etwas dichter ist im Gegensatz zu "normaler" Dämmung. Wir erzielen mit 50mm + 60mm-Stärken schon ganz gute Ergebnisse was die Geräuschkulisse der Nebenräume angeht. Da viele Innenwände nur 40 - 45mm stark sind und man nicht aufdoppeln will, kann man auch die 40mm Stärke einbauen. Hier wird auch schon eine Schall- u. Akustikreduzierung erzielt. Man sollte aber darauf achten nicht stärker zu dämmen als Hohlraum vorhanden ist. Zusammenpressen der Akusticdämmung veringert die Wirkung.

    Hallo Rita,

    für die Akustikdämmung der Innenwände könntest Du z.B. ISOVER Akustic TP1 nehmen.

    Die Dämmung der Außenwände erfordert hier eine genaue Planung des Aufbaues. Hier benötigst Du eine entsprechende Unterkonstruktion die systhematisch nach den Gegebenheiten geplant werden muss. Die Planung "Winterfest" fängt mal mindestens bei 100mm an. ;-)


    Gruß Uwe


    Ps.: Akusticdämmung nimmt man nur für Innenwände. ;-)

    ok....

    Mit Armaflex und Kork erzielst Du aber keine Isoliereigenschaften die Winterfest und Schalldicht hergeben. Schall- bzw. Akustikdämmung hat mindestens mal eine Stärke von 50mm. Für Winterfest liegt die Stärke des Isolieraufbaues nochmals deutlich höher. Deine Wünsche ein Atlas Albino umzurüsten ist mit erheblichen Aufwand verbunden. Die Isolierung für Boden, Dach und Außenwände sollte von den Werten her identisch sein. Die Akustikdämmung für die Innenwände ist durch eine minimale Aufdopplung auf Materialstärke durchaus machbar.

    Die Kombination der beiden Materialien ergibt bei einem Atlas Albino keinen Sinn. Es wäre hilfreich zu wissen, welcher Effekt mit der Neuisolierung erzielt werden soll.

    Auf der Rückseite gibts eine Abdeckung (siehe Beschreibung Nr. 8 ) für den Ventilatorfilter. Diese kann man öffnen und den Filter reinigen. Hier sammelt sich hin und wieder Staub der sich auch auf der Lüfterwelle ablagert. Dadurch geht die Schmierung verloren und der Lüfter fängt an zu quietschen. Wir benutzen hier immer ein Schmiermittel von Nigrin das auch Temperaturbeständig ist. Seitdem weder quietschen noch sonstige unangenehme Geräusche.

    Moien,

    also nochmal kurz erklärt:

    - OSB-Platten sind eine zugelassene Dampfbremse (Stöße müssen aber hierbei verklebt sein um eine geschlossene Fläche zu ergeben)

    - OSB-Platten werden nicht zum Erdreich hin eingebaut sondern Raumseitig

    - zwischen Erdreich und Sparren baut man z.B. ein atmungsaktives Vlies ein um aufsteigende Bodenfeuchte in die Konstruktion zu minimieren. Dadurch verringert man auch den Befall von Insekten und Kleingetier in die Konstruktion.


    Dann baut ihr die Styrodurdämmung mittig in die Sparrenkonstruktin ein. Jetzt die OSB-Platten einbauen wie beschrieben. Zwischen den OSB-Platten und dem Styrodur mindestens 20mm Luft lassen.


    Von wie viel Putzwasser sprechen wir hier das in die Bodenkonstruktion sickern könnte?
    Ihr baut einen Holzboden und hier wird nebelfeucht geputzt. Das gleiche gilt für Laminat. Ein PVC-Belag wird zu den Wandseiten hin eh mit einer Silikonfuge (Hohlkehle) abgedichtet.

    Moien Leute,

    noch keine kurze Info: Wenn OSB-Platten verlegt werden ist keine Dampfbremsfolie mehr erforderlich. Die OSB-Platten müssen dann nur in Nut-/Feder mit speziellem Leim verklebt werden. Eine zusätzliche Verklebung der Stöße mit Dichtband ist auch möglich. Wichtig: Die Böden "schwimmend" verlegen.

    Entscheidend bei all diesen "Dampfbremsarbeiten" ist die richtige Hinter-/Querlüftung. Wenn die nicht gegeben ist nutzt die beste Dampfsperre nichts.

    Wir bauen gerade in einem Holzhaus die Holzfußböden zurück. Der Besitzer ist mit der Bodendämmung übers Ziel hinaus geschossen. Aufbau: Sparren 120mm, Dämmung 140mm WLG 035, OSB-Platten, Dampfbremsfolie, Trittschall 3mm und 6mm Laminat. Hinter-/Querlüftung magelhaft. Die aufsteigende Bodenfeuchte ist durch die Dämmung, dann über die Verschraubung der OSB-Platten unter die Dampfbremsfolie gezogen. Letztendlich hat sich die Feuchtigkeit dann, in einem Zeitraum von 15 Monaten, über die Wände rundum ihren Weg gesucht.

    Sikaflex war hier jetzt nicht so eine gute Idee. Besser wäre ein verschweißen bzw. verkleben von einer z.B. 2mm dicken Teichfolie gewesen. Noch besser ist Alwitra-Folie (Evalon Dichtungsbahn), an die kommt man in Kleinmenge leider nur schlecht rann.

    Ob man sich bei so einem "betagten" Mobiheim noch so viel Arbeit machen sollte?


    Siebdruckplatten dienen meistens für einen statischen Zweck. Man will damit z.B. Längs-/Querverwindungen stabilisieren.

    OSB dient meistens für Ausbauzwecke, weil preisgünstiger. Eine gewisse Stabilität ist hier aber auch vorhanden. Für den Boden würde ich aber mind. 22mm Materialstärke empfehlen.

    @Stephan, ich habe mich mal daran versucht und meinen Adapter angepaßt (siehe Anhang), aber ohne Gewähr ;)

    Ich stehe erst am Anfang und versuche mir irgendwie zu helfen, bei mir hat es geklappt bzw. mir reicht das so.


    Ich musst meine auch zweimal drucken (den ersten), weil die Drucker nicht sehr genau sind in meiner Preisklasse oder aber weil ich nicht genau Zeichnen kann. Man kann das Material aber einfach bearbeiten. Ein Versuch für kleines Geld beim Kumpel oder ... zu drucken ist es, so denke ich immer Wert.

    Moien,

    da haste Dir aber viel Arbeit gemacht. ;-)

    Nur, die Rohrmuffe sollte doch nach unten zeigen wenn der Adapter seitlich angeflanscht wird. Das Infill hätteste auch nicht gebraucht. ;-)

    Hallo Uwe


    Habt ihr einen eigenen 3D Drucker und wenn was hat der "Spaß" gekostet ?

    Hallo Bernhard,

    wir haben mehrere 3D-Drucker. Gute Drucker fangen bei ca. 275,- € an. Damit kann man schon ordentlich, z.B. Ersatzteile, drucken. Spaß ist das allerdings keiner da sehr viele Einstellungen berücksichtigt werden müssen. Material gibts auch in sehr unterschiedlichen Qualitäten. Die Methode "Stecker rein und los" wird nicht funktionieren. ;-)

    Noch schnell ein paar Handgriffe mit Durchschraubung gedruckt. IMG_20200605_100251.jpg