Beiträge von UweRussel

    Bei einem Kaminofen hat man ja auch diese Speicherwärme, aber Du willst die ja hinter einen Heizkörper stellen. Die Wärmestrahlung ist hier aber so niedrig.......

    Na, ich dachte , dass man so die Nachtabsenkung der Heizanlage ein 'Stündchen'

    vorverlegen könnte, weil dann die Platten noch ein Weilchen Wärme abstrahlen.


    Speckstein wäre natürlich sehr viel effizienter, aber auch viel teurer

    Schamottplatten, die hinter Heizkörper gestellt werden speichern keine Wärme. Die Wärmespeicherung erfolgt z.B. direkt in Brennräumen.

    Klares NEIN!

    Für eine merkbare Einsparung sind noch ganz andere Maßnahmen erforderlich.

    Du schließt die Anlage ja an Dein Netz des MHs an, was dann wieder an die Anlage des CPs angeschlossen ist. Somit ist es mit das Problem der Verpächters.


    Wenn alle Anlagen über einen gewissen Prozentsatz dann erzeugen, muss der Betreiber des Platzes einen Obolus an den Netzbetreiber zahlen. Wie dies in NL so aussieht, weiß ich nicht.

    Moien,

    warum sollte man die PV-Anlage ans MH-Netz anschliessen wenn man diese autark betreiben kann?
    Die Beleuchtung und Ladestationen kann man schon mal über PV laufen lassen. Alles andere lässt sich, je nach Budget, anpassen bzw. umrüsten.
    Viele Platzbetreiber im In- u. Ausland beschäftigen sich auch schon eine geraume Weile mit dem Thema "PV-Anlagen". In diesem "Freizeitbereich" wird sich zukünftig noch so einiges bewegen.

    Moien,

    eine PV-Anlage muss nur angemeldet werden wenn diese ans allgemeine Versogungsnetz angeschlossen ist. PV-Anlagen auf dem Campingplatz dienen der Eigenversorgung bzw. Eigenverbrauch und sind anmeldefrei.

    Danke für die Info UweRussel,

    das hat uns noch niemand gesagt, auch kein Solarpaneelanbieter. Die sagten uns nur, dass das Gestell für die Module absolut sturmsicher sein müssen; von Kleben kein Wort. Werden die Module direkt auf das Dach geklebt? Wir haben als Dachoberseite eine Art Trapezblech. Oder muss darauf ein Metallrahmen geklebt werden?

    Wie weit ist das Experiment Deines Freundes?

    LG

    Es gibt spezielle Halterungen die aufgeklebt und die Module darauf befestigt werden. Ich denke mal das ist von der jeweiligen Dachkonstruktion abhängig.

    Das Experiment beginnt im Herbst, :-)

    Hallo Margrit,


    wenn eine geschraubte Verbindung nicht gewünscht wird kann man die Basisrahmen auch mit speziellen Klebstoffen auf dem jeweiligen Dach verkleben. Diese Klebstoffe sind zugelassen und erfüllen alle Anforderungen bzw. Vorgaben in puncto Sicherheit und Beständigkeit.

    Warum ist ein Abstand von 2-3mm von der Gummidichtung wichtig?

    Wenn die Scheibe sich komplett ausdehnen sollte, ist da nicht das Spiel in der Fassung wichtig, und wenn die Scheibe sich partiell ausdehnen sollte sind die inneren Spannungen sowieso unberechenbar.

    Die 2-3mm Abstand zur Dichtung sind Herstellervorgaben. Die Gummidichtung kann mit der Folienoberfläche "verbacken" und porös werden was dann zu Undichtigkeiten bzw. Zerstörung derselbigen führen kann. Bei Außenverlegung werden diese 2-3mm mit einem speziellen Silikon wieder abgedichtet.

    Kurze Info zu diesen Solarfolien. Auf Einscheibenglas sind die zugelassenen Folien bei Innen- oder Außenverlegung unbedenklich. Es muss aber ein Abstand von 2-3 mm zur Gummidichtung des Fensters eingehalten werden. Vorsicht ist beim Zuschnitt der Folie auf dem Glas geboten. Am besten eine Edelstahlklinge verwenden da diese, bei richtigem Gebrauch, keine Oberflächenschäden am Glas verursacht. Normal Stahklingen können die Oberfläche schon mal "anritzen", was dann zu Haarrissen bei Sonneneinstrahlung führen kann.

    Bei normaler Doppelverglasung gibt es Folien für die Innen- oder Außenverlegung. Hier ist der sogenannte k-Wert des Glases entscheidend um die passende Folie zu finden.

    Bei Doppelverglasung mit Edelgas ist von einer Folierung abzuraten.

    Moien,

    heizen mit Solarstrom ist für Mobiheime noch Zukunftsmusik. Bisher kämen hier nur 2 Systeme in die nähere Anwendung. Da wären: Wand-/Bodenheizung und Infrarot. Am normalen Strom angeschlossen funktionieren diese Systeme recht gut, macht sich bei der Stromabrechnung aber bemerkbar.
    Ein Freund von uns startet Ende Sommer ein Solar-Projekt in Verbindung mit einer Infrarotheizung in seinem Mobiheim. Die experimentelle Anlage soll dann Herbst/Winter betrieben werden um die Leistung aller verwendeten Komponenten auszuloten und stetig zu verbessern. Wenn das richtig gut funktionieren sollte wäre das schon mal ein kleiner Erfolg. Ich denke, das man da zur Zeit aber immer noch im unteren 4-stelligen Preisbereich liegt. Die Speicher werden hier wohl ein Großteil der Kosten ausmachen.

    Habe davon gerade kein Foto zur Hand. Der Flexschlauch ist jedoch mit einem normalen Schraubverschluss an der Zuleitung angeschlossen.

    Dann fehlt die Durchflussregulierung. Das hat dann auch Einfluss auf die Einstellungen im Gesamten. Ich hab das Teil bei uns auch nachgerüstet. Der Vorbesitzer hatte das immer an dem Ventil bei der Wasseruhr versucht zu regeln. Die Therme läuft seit dem Einstellen aller Komponenten ohne Probleme.

    Hallo Ann,

    das deutet auf die Zündelektronik hin. Der Zündzeitpunkt stimmt nicht mit dem Gasfluss überein. Bedeutet: Es strömt zu viel Gas in den Brennraum bevor dieses entzündet wird. Dadurch kommt auch der Effekt mit dem Öffnen der Tür zustande. Das ist so eine Art Verpuffungseffekt wegen der hohen Gasmenge die sich ansammelt. Der Durchflussregler der Kaltwasserzuleitung spielt auch noch eine Rolle und sollte ebenfalls mal geprüft werden. Durch die unterschiedlichen Entfernungen der Verbraucher zur Therme variert der Zündzeitpunkt auch etwas da das System etwas träge reagiert. Die Einstellungen der Regler sind daher immer etwas "frickelig". :-D

    Mal eine Frage zu genau dem Thema, also "Aufploppen der Flammen": Bei uns muss man den Heißwasserhahn komplett aufdrehen, damit der Boiler das merkt. Dann kommt es offenbar zu einem heftigen "Flammenstart" - oft klappt sogar kurz die Tür vor dem Boilerschrank auf, weil der "Rückstoß" so groß ist.


    Der Boiler (ein klassischer "Morco", ca. 8 Jahre alt) wurde im Oktober 2020 gewartet. Deswegen bin ich bisher davon ausgegangen, das ist normal bei diesen MH-Boiler. Das Wasser wird schnell heiß, der Boiler scheint aber die Heißwasser-Produktion zwischendurch auch schnell wieder zu beenden, bis ich wieder stärker heiß aufdrehe - dann kommt oft nochmal der Plopp. Wenn ich an der Spüle heiß aufdrehe, springt der Boiler auch an, aber ohne Türenklappen.


    Ist das bei den Boilern normal, z. B. gerade bei dem etwas längeren Weg ins Bad?

    Hallo Ann,

    habt ihr eine Mischarmatur?

    Denke bei dem Fehlerbild auch das der Duchflussbegrenzer für das Wasser entweder falsch eingestellt ist, defekt ist oder garnicht vorhanden. Einige Geräte haben den integriert, bei anderen wird der in die Kaltwasserzuleitung eingebaut. Der Hauptwasserdruck auf einigen Campingplätzen kann variieren. Das liegt teilweise an der komplexen Verlegung der einzelnen Zuleitungen zu den Parzellen. Einige Durchflussbegrenzer reagieren hier schon sehr "sensibel" auf Unterschiede im Wasserdruck. Ich mutmaße mal das hier in dem Fall der Wasserdruck im Zulauf zu hoch ist.

    Hallo Uwe.

    Also das mit Usover Akustik darf ich so verstehen, dass dieses Material in die Innenwände verbaut wird?

    Damit der Zimmernachbar nicht alles mitbekommt z. B.?

    Hallo Martina,

    diese wird in Innenwände verbaut da der Materialaufbau etwas dichter ist im Gegensatz zu "normaler" Dämmung. Wir erzielen mit 50mm + 60mm-Stärken schon ganz gute Ergebnisse was die Geräuschkulisse der Nebenräume angeht. Da viele Innenwände nur 40 - 45mm stark sind und man nicht aufdoppeln will, kann man auch die 40mm Stärke einbauen. Hier wird auch schon eine Schall- u. Akustikreduzierung erzielt. Man sollte aber darauf achten nicht stärker zu dämmen als Hohlraum vorhanden ist. Zusammenpressen der Akusticdämmung veringert die Wirkung.

    Hallo Rita,

    für die Akustikdämmung der Innenwände könntest Du z.B. ISOVER Akustic TP1 nehmen.

    Die Dämmung der Außenwände erfordert hier eine genaue Planung des Aufbaues. Hier benötigst Du eine entsprechende Unterkonstruktion die systhematisch nach den Gegebenheiten geplant werden muss. Die Planung "Winterfest" fängt mal mindestens bei 100mm an. ;-)


    Gruß Uwe


    Ps.: Akusticdämmung nimmt man nur für Innenwände. ;-)

    ok....

    Mit Armaflex und Kork erzielst Du aber keine Isoliereigenschaften die Winterfest und Schalldicht hergeben. Schall- bzw. Akustikdämmung hat mindestens mal eine Stärke von 50mm. Für Winterfest liegt die Stärke des Isolieraufbaues nochmals deutlich höher. Deine Wünsche ein Atlas Albino umzurüsten ist mit erheblichen Aufwand verbunden. Die Isolierung für Boden, Dach und Außenwände sollte von den Werten her identisch sein. Die Akustikdämmung für die Innenwände ist durch eine minimale Aufdopplung auf Materialstärke durchaus machbar.