Beiträge von shrike

    Nachdem im Sommer dann doch noch andere Aufgaben anstanden, kann ich hiermit ein neues Kapitelchen der Automatisierung aufschlagen. Dabei muss ich mit einem Rückblick starten, denn das ein oder andere hätte ohne Vorarbeiten gar nicht funktionieren können.


    Wie ich ja bereits erzählt habe, hat ein Rasen-Roboter Einzug gehalten. Damit der aber überhaupt funktionieren kann, musste zunächst ein bisschen was am Strom verändert werden. Das bedeutet, dass nun ein Verteilerkasten im Gartenhaus installiert ist und damit eine Lösung für den Außenstrom gefunden war. Und so konnte ich dann auch zum Roboter zwei weitere kleine Projekte umsetzen.


    Das eine betraf eine Treppenleuchte, die nun folgende automatische Funktionen besitzt:

    - Sie geht an, wenn das MH leer war und sich nun jemand mit bekanntem Handy/Tablet wieder ins WLAN des MH einloggt

    - Sie geht für 5 Minuten an, wenn die Haustür geöffnet wird


    Natürlich hätte man auch mit Bewegungsmeldern arbeiten können, aber wir haben dermaßen viele Tiere auf dem Platz, dass ich die Befürchtung hege, dass meine Lampe kaum noch aus gewesen wäre.


    Das zweite Kleinprojekt betrifft den Stromverbrauch beim Laden von Akkus. Der Vorläufer dafür war die Einrichtung, dass, wenn ich morgens meine Kaffeemaschine starte, anhand des Stromverbrauchs an dieser Steckdose, gleichzeitig automatisch mein Internetradio gestartet wird. So erspare ich es mir, schon morgens mit Alexa quatschen zu müssen.

    Wie gesagt, diese Grundlage nutze ich nun, um eine halbautomatische Ladestation für die Akkus meiner elektrischen Akku-Gartengeräte zu betreiben. Hierzu werden die Ladegeräte zuerst im "Leerlauf" an eine smarte Steckdose angeschlossen und ich ermittle den Stromverbrauch. Dann werden Akkus geladen und wenn sie fertig sind, sollte der Ladestrom wieder deutlich abfallen.

    Das löst dann ein Signal an die SmartHome Zentrale aus und diese schaltet die Steckdose auf "Aus".

    Damit muss ich mich nicht darum kümmern, die Ladegeräte vom Strom zu nehmen, was im Endeffekt Strom spart und aus meiner absolut laienhaften Sicht auch einem Sicherheitsaspekt dient. Lediglich zum Laden muss ich noch von Hand die Steckdose wieder einschalten. Das ist aber kein Nachteil, da ich ja eh an den Ladegeräten bin um die Akkus einzustecken.

    Außerdem kann ich in meiner Steuerungsansicht darstellen, ob noch geladen wird oder die Akkus fertig sind.

    Ausbauen könnte man das natürlich noch mit einzelnen smarten Steckdosen für jedes Ladegerät. Aber ich denke, das kann man sich sparen, es sei denn, die Bank bittet mich, mal wieder Geld auszugeben, weil sie nicht mehr wissen, wohin mit dem ganzen Kram auf meinem Konto..:sonnen

    Wie ist denn allgemein der Handyempfang bei euch auf dem Campingplatz? Ich kann mir grad nur schlecht vorstellen, dass ein Hotspot, auch wenn er sehr guenstig war, nicht in der Lage sein soll, das MH mit WLAN zu versorgen...daher tippe ich eher auf eine schwache Internetverbindung...

    M.B-Hemisphere

    Gern gebe ich Dir dazu meine Tipps, obwohl auch ich mich natürlich im Bereich Mobilheim noch zu den Anfängern zähle...
    Zunächst verweise ich aber auf meinen "Blog" in der Kategorie "Technik -> Etwas mehr Komfort". Dort beschreibe ich recht ausführlich meine Projekte zum Thema SmartHome. Denn aus diesem Bereich stammt dann auch meine Idee der Warnung für Ausfälle während meiner Abwesenheit.


    Der Grundgedanke ist folgender: Was kann schlimmes passieren, wenn ich nicht da bin? Da kommt mir als erstes der Gedanke an einen Heizungsstörfall, sprich, die Heizung geht aus. Der zweite ist ein Brand. Der dritte Gedanke ist ein mögliches Gasleck.

    Meine angedachten Maßnahmen:

    1. Ich überwache die Temperatur mittels eines Temperatursensors, den ich auch bereits in meinem SmartHome verwende. Da die Temperatur auf ungefähr 10°C gehalten werden soll, möchte ich eine Alarmierung, wenn sie unter 6°C geht. Die 4°C Unterschied nehme ich mal für einen kurzfristigen Stromausfall, der nicht von meiner USV gepuffert wird.

    Für den Fall, dass die 6°C erreicht bzw. unterschritten werden, habe ich dann eine Kamera im "Geräteschrank" installiert. Diese fotografiert, über einen Systembefehl im Netzwerk, das Statusfeld der Therme und das Bild wird mir zugemailt, zusätzlich bekomme ich eine Nachricht auf meinen Messenger. Damit habe ich zumindest schon mal einen ersten Hinweis, was los ist.

    2. Bei einem Brand wird zwar grundsätzlich ein rechtzeitiges Eingreifen durch mich nicht möglich sein, da ich einfach zu weit weg wohne, aber ich kann telefonisch den CP-Betreiber informieren. Hier kommen zwei Sensoren zum Einsatz. Einmal der Rauchmelder, der mit der SmartHome Zentrale verbunden ist und der Temperatursensor. Ich denke, der Rauchmelder schlägt als erstes an. Dann bekomme ich da schon mal eine Meldung und kann die ersten Schritte einleiten. Außerdem wird die Hauptsicherung ausgeschaltet, damit ist dann zunächst mal die Gastherme aus. Ab 100°C Innentemperatur kommt dann die Meldung, dass der Brand in vollem Gang ist. Diese Meldung ist dann lediglich für mich als Update gedacht, wenn ich bereits im Auto in Richtung Holland unterwegs bin.

    3. Die Wahrscheinlichkeit eines Gaslecks halte ich zwar für relativ gering, aber man kann ja nie wissen. Dafür installiere ich einen zusätzlichen Gasmelder. Aktuell kenne ich im Bereich SmartHome nur die Firma Shelly, die sowas im Programm führt. Wenn der auslöst, bekomme ich sofort eine Nachricht auf den Messenger. Außerdem wird die Hauptsicherung und die Stromausgänge der USV abgeschaltet. Ich kann dann nur hoffen, dass die USV keinen Funken auslöst, aber der Rest ist minimiert, die Gastherme ist definitiv aus.

    Ich denke, es gibt keinen Grund, irritiert zu sein...jeder hat Recht.

    Es kommt natürlich immer drauf an, wie sehr man seiner Therme vertraut und wie schnell man alarmiert und eingreifen kann.

    Das Thema ist zwar bei mir alles andere als aktuell, da ich die meiste Zeit noch im MH lebe, aber irgendwann wird es wohl auch so sein. Ich habe für mich beschlossen, auch die Temperatur auf 10°C zustellen und sie durchlaufen zu lassen, wenn es soweit ist. Das mache ich ja auch, wenn ich momentan für ne Woche heimfahre. Aber ich werde auch Sensoren einrichten, die mich warnen und gleichzeitig dann die Stromzufuhr kappen...dann sollte ich auf der sicheren Seite sein.

    Roubecca : Je nach eigenem handwerklichen Geschick kannst Du das wirklich selber machen. Ich habe meine zusammen mit meinem Nachbarn eingebaut. Innerhalb von 2 Tagen war alles erledigt, und wir sind nicht gerade die allerschnellsten Handwerker.

    Als Vergleich:
    Angebot einer Firma: Klimaanlage TOSHIBA ca. 800 Euro, Einbau ca. 1200 Euro, Garantie nur, wenn ich deren Klimaanlage verbauen lasse

    Seblbstbau: Klimaanlage bei Hornbach EUROM AC12 699 Euro, 30 Euro zusaetzliches Material um die Anlage an die Wand zu bekommen.


    Ersparnis: 1300 Euro und es funktioniert sehr gut!

    Sorry, wenn ich ein bisschen Offtopic antworte, aber ich betreibe die EUROM AC12 und bin sehr zufrieden!!

    Sie haelt das Chalet zuverlaessig Kuehl und ist auch sehr leise. Ausgerichtet ist sie fuer 40qm, kostet aber auch "nur" 200 Euro mehr.

    Nach nun dem 2. Sommer kann ich nur sagen: Eine der besten Investitionen!!!!

    Der Campingplatz ist in Stolwijk, in der Nähe von Gouda...und Ja,man kann hier buchstäblich dem Gras beim Wachsen zuschauen..2x pro Woche bedeutet,dass man akzeptiert, dass der Rasen mal etwas wilder wächst 8|


    Aber Danke für die netten Wünsche, jetzt lässt der Stress ja demnächst nach...:sonnen

    Seit dieser Woche ist es wieder einmal noch bequemer geworden!!!

    Ein Rasenroboter ist mit eingezogen :sonnen

    Jetzt wird der ein oder andere sagen, so ein kleines Grundstück ist doch problemlos mähbar.
    Da hat er Recht, aber wir haben im letzten Jahr schon die Erfahrung gesammelt, dass hier das Gras dermaßen schnell wächst, dass es in dieser Wachstumsphase nicht mal ausreicht,wenn man 2x in der Woche mäht. Und da man ja auch nicht nur mähen will, fiel die Idee auf einen Roboter, der zwar die Gartenarbeit nicht ganz abnimmt, jedoch eine gute Unterstützung ist.


    Die Wahl ist auf einen WORX Landroid gefallen, denn der wird auch durch den IOBroker unterstützt und kann somit auch durch eine entsprechende Visualisierung gesteuert werden. Hierzu sei angemerkt, dass die dazu gehörige App auch eher in die Kategorie "gut gedacht,schlecht gemacht" fällt.


    Was beim Verlegen des Führungsdrahts auffiel war, dass man noch so viel planen kann: DerRoboter hat seine eigenen Grenzen, was bisher unauffällige Löcher oder Bodenwellen angeht. Hier wird also noch etwas Arbeit fällig werden, damit das Grundstück so roboterfreundlich wie möglich wird.


    Die Features, die die Integration in IOBroker unter anderem mit sich gebracht haben, sind die, dass man sich nun ohne Probleme entweder daheim durch ALEXA Warnmeldungen ansagen oder durch einen Messenger zuschicken lassen kann. Das lästige Nachschauen in der App entfällt somit und man ist trotzdem jederzeit über alles informiert.

    Grundsätzlich ist es ja doch wesentlich einfacher, wenn man über einen einzelnen Punkt (in diesem Fall der IOBroker und eine entsprechende Visualisierung) auf alle verfügbaren Daten seines SmartHomes zugreifen kann.

    Erstmal vielen Dank für die Info!!


    Ja,die 100€/lfdm werden von Bergjes tatsächlich aufgerufen, ein Grund,warum ich damals auch Abstand von diesem Serviceangebot genommen habe...


    Auf jeden Fall scheint bei Bergjes momentan echt die Hütte zu brennen, denn der freundliche Mitarbeiter konnte mich gar nicht schnell genug am Telefon abwimmeln und hat mich lediglich auf das Video hingewiesen...und damit war halt meine Frage nicht beantwortet....

    Aber mit dem Tipp von Seehase weiß ich schon mal einigermaßen Bescheid und mache zumindest nix falsch, wenn ich den Spalt offen lasse...

    323-4b0d29c8-tiny.jpgIch bin mir nicht sicher,ob man es auf dem Bild erkennen kann, daher noch eine kurze Beschreibung:
    Was man hier sieht ist (von oben nach unten im Bild) zunächst die Chaletverkleidung, darunter der dunkle Teil ist ein Spalt (um den geht es), darunter die Holzkonstruktion an der die Verkleidung angebracht werden soll und dann sieht man ein Stück der Dämmplane.

    Hier nun meine Frage: Der Campingplatzbereiber meinte, dies wäre eine Belüftung, die rund um das Chalet geht und daher nicht verdeckt werden darf. Das wirft natürlich für das Setzen der Verkleidung Fragen und Probleme auf.
    Nun habe ich bei Bergjes nachgefragt, die haben mich auf ein Video von Tom's Wood Shop verwiesen und dort wird die Verkleidung bündig mit der Chaletverkleidung angebaut, was in meinem Fall zum Verdecken führt.
    Hat hier jemand evtl ein Willerby Special oder ähnliches und kann mir dazu was sagen?
    Vielleicht schaut ja auch Hansbergjes grad rein?


    Danke für jeglichen Support!!!

    Ufff. Technik. 🤦‍♀️😂🤪

    Ich werde in den beiden WC's jeweils einen Funklichtschalter bauen/ bauen lassen.

    Das mit der Schnur is nix für mich

    Hallo MartinaL,


    ich weiß ja nicht, ob Du das bereits geändert hast. Falls nicht, solltest Du evtl tatsächlich auch TradFri in Erwägung ziehen. Damit hast Du zumindest keinen Aufwand mit Umbauen...Du wechselst die Birne gegen das Original aus und lernst die Lampe an der Fernbedienung an....fertig. Anschließend kannst Du die Fernbedienung hinkleben, wo du sie haben möchtest...

    Man muss das ja nicht so ausschweifend betreiben wie ich :sonnen