Beiträge von shrike

    Hmm, ich habe mir diesen Thread mal im Schnelldurchgang durchgelesen und möchte den "alten Hasen" doch mal widersprechen...


    Auch wenn der Thread "Freizeitpark Rodenbach" heißt, so kann ich nicht wirklich hilfreiche Beiträge finden, die die Wohnqualität im Alltag so beschreiben, dass man sich ein Bild machen könnte. Da wird viel über die hohe Pacht, Eindrücken von Besichtigungen, möglicher Fabrikatsbindung, netten Betreibern und Mobilheimverkauf geschrieben, aber wie zufrieden MH-Besitzer nach ein paar Jahren noch sind oder auf was man sich erst auf den zweiten Blick einstellen muss, dass erschließt sich wirklich nicht.

    Von daher finde ich die Frage von kealoha durchaus nachvollziehbar. Und warum sollte hier nicht jemand schreiben, dass er etwas bei der Besichtigung völlig außer Acht gelassen und sich damit erst im Lauf der Zeit arrangieren musste? Genau dafür ist doch ein Forum da! Und ein Kritikpunkt ist doch noch lange kein Grund, sich nicht wohlzufühlen.

    Ich hab auf meinem Platz auch so einige Kritikpunkte und fühle mich trotzdem sauwohl!

    Bei Bergjes habe ich damals zumindest Mückenschutz-Rollos geordert. Diese wurden nachträglich eingebaut. Verdunkelung können die aber leider nicht. Ich habe ein englisches Chalet der Firma Willerby.

    Hallo Elbenkind,


    Aus meiner Sicht brauchst Du dir überhaupt keine Gedanken zu machen, wenn es mal ein paar Tage frostig wird. Das Chalet wird ja geheizt, damit sollten prinzipiell auch die Rohre mit gewärmt werden. Kälte wird erst dann ein Faktor, wenn sich die Kälte über einen längeren Zeitraum ausdehnt.

    Letztes Jahr war hier auf dem Platz annähernd durchgehend unter 0. Da hat sich die Luft auch unterm Chalet soweit abgekühlt, dass Wasser im Rohr gefroren ist. Aber ich glaube nicht, dass es dieses Jahr noch mal so lange so kalt wird...über Tag erreichen wir ja schon zweistellige Temperaturen...

    Moin Andi,


    da hast Du absolut Recht, eine USV läuft nicht zum Null-Tarif!
    Auf Dauer muss man sich halt Gedanken darüber machen, was am Ende für sich selbst besser ist:
    Alle paar Monate ggf. neue Festplatten kaufen und dann zeitaufwändig alles neu installieren, beim "ungeschützten" Stromanfahren einen Überspannungsschaden am Fernseher hinnehmen oder alles abgesichert abfedern...

    All das sind Überlegungen, die man immer vor der Anschaffung von neuen Geräten anstellen sollte.


    Naja, und ich habe mich für den Betrieb eines SmartHomes entschieden, was generell einen höheren Energieaufwand bedeutet. Und wenn dann eine USV den Gesamtaufwand erhöht, ich mir aber die Lebensdauer meiner Geräte verlängere, dann nehme ich das gerne hin. Zumal die Strompreise auf unserem Platz recht moderat sind.

    Ich habe mir eine USV von Amazon Basics geholt..wie gesagt, ein Gebrauchstest steht noch aus, sie wird erst diese Woche eingebaut und gegen die ältere ausgetauscht.

    Gekostet hat das gute Stück 103€, von daher ist das grundsätzlich in der Region "bezahlbar".

    Wer natürlich überhaupt keine empfindlichen Geräte angeschlossen hat, für den kommt der Kauf wahrscheinlich gar nicht in Frage.

    Aber ich habe folgendes darüber gepuffert:

    - Computer zur SmartHome-Steuerung: So ein Computer mag es halt so gar nicht, wenn man ihm plötzlich den Strom entzieht. Ich denke, mit modernen SSD's ist die Empfindlichkeit der Festplatten auch nicht mehr das riesige Thema, wissen tue ich das aber nicht. Da aber die gesamte SmartHome-Steuerung daran hängt, ist schon ganz schön, wenn die Geräte nicht plötzlich stromlos werden, vor allem, wenn gerade ein paar Daten geschrieben werden

    - Heizung: Ich hab ja geschrieben, dass eine ausgeklügelte Heizungssteuerung bei mir nicht möglich war bzw ich da die Kosten gescheut habe. Und somit ist der Rest der smarten Steuerung relativ unempfindlich was den Ausfall der Steuerung angeht, aber die Therme selber wird ja auch mit Strom versorgt. Und die Versorgung bleibt beim Einsatz einer USV erhalten, was dann bedeutet, es bleibt weiter schön warm, auch im Winter.


    Wenn man die USV noch größer dimensioniert, kann man ja auch darüber nachdenken, das komplette Chalet darüber zu puffern. Dann fallen deine Fernseher nicht aus, was ja den Geräten auch nicht so gut tut und Du musst dich nicht mit deiner Frau über neue Mopeds unterhalten :super Wobei der Weiterbetrieb von Fernsehern verlangt schon nach großen USVen, die dann auch nicht mehr im Bereich von 100€ zu haben sind...man muss halt Prioritäten setzen und manchmal ist so ein Gespräch mit echten Menschen auch eine feine Sache und muss ja auch nicht bis zum Stromausfall warten...:blume

    Um den meisten Ausfällen begegnen zu können, habe ich mir bereits etwas früher eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) gekauft. Leider war die offensichtlich für meinen Bedarf etwas unterdimensioniert, denn die hält die Stromversorgung nur so etwa 20min und hat noch nicht die Funktion, angeschlossene Rechner herunterzufahren. Ein baugleiches Gerät beim Nachbarn hält etwas über eine Stunde, da hängt wohl weniger dran...


    Von daher habe ich jetzt eine größere USV gekauft und bin gespannt, wie lange die dann hält.

    Mein Kühlschrank scheint seine Temperatur auch sehr gut zu halten, denn Probleme mit Lebensmitteln, auch eingefroren, hatte ich bisher nie, selbst bei etwas längeren Ausfällen wobei der längste mal 3 Stunden gedauert hat.

    Und mal wieder ein kleines Update, was das Smart Chalet angeht...


    Zuerst ein kleiner Wermutstropfen auf die ansonsten sehr zuverlässige Technik.

    Da ich derzeit eher weniger im Chalet lebe, habe ich offensichtlich nicht mitbekommen, dass es in den letzten drei Monaten wohl mindestens einen, aber wohl eher mehrere Stromausfälle gegeben hat. Dies hatte zur Folge, dass mein Hauptrechner nicht mehr so recht mitarbeiten wollte und auch einige Komponenten des SmartHomes komplett neu angelernt werden mussten.

    Zum Glück war der Rechner relativ schnell wieder online und somit konnte ich dann, als wesentliche Aufgabe dieses Wochenendes, die Komponenten wieder anlernen und dabei noch ein paar Skripte auf den neuesten Stand bringen. Interessanterweise ist ein Problem wieder aufgetaucht, von dem ich dachte, es wäre schon längst erledigt, aber offensichtlich hat es bei den Bewegungsmeldern von TradFri ein Update gegeben, welches mich wieder auf einen Stand zurück gebracht hat. Naja, ein bisschen tüfteln und schon lief es wieder :super


    Ein weiterer "Schreck" war dann noch, dass unser Verpächter Hecken- und Baumpflege betrieben hat. Dafür hat er, so denke ich, den Wasseranschluss meines Nachbarn benötigt und wollte das Wasser vor der Wasseruhr abgreifen. Dafür musste ein Loch neben dem Anschluss buddeln und hat dabei den Führungsdraht des Mähroboters durchtrennt. Die Reparatur ist ja noch nicht eilig, aber schon recht ärgerlich, da er grundsätzlich bei keinen Arbeiten auf die Grundstücke Rücksicht nimmt. Wenn das Flicken nicht ausreicht, müssten wir dann zum dritten Mal den Draht verlegen...


    Ein weiterer Punkt war das Anbringen der restlichen Fenstersensoren, die zum einen eine Einbruchsmeldung an mich schicken, auf der anderen Seite nutze ich sie auch zum Energiesparen.

    Da die "Fenster auf"-Funktion bei den meisten Thermostaten eher unzuverlässig ist, habe ich dies nun mit den Fenstersensoren gelöst.

    Wenn also ein Fenster geöffnet wird, wird die gewünschte Raumtemperatur am Thermostat auf 5°C gestellt und somit der Regler geschlossen. Sobald das Fenster wieder geschlossen wird, wird die zuletzt gewünschte Raumtemperatur wieder am Thermostat eingestellt.

    gewi4654 Eine Rohrbegleitheizung wird Dir auf jeden Fall helfen, den Wasseranschluss zum Mobilheim eisfrei zu halten.
    Dazu kommt evtl noch das Problem, wie der Wasseranschluss gestaltet ist. Bei mir liegt der Wasserhahn oberirdisch, sodass ich einen Kasten drumherum gebaut habe, um ein Zufrieren des Wasserhahns zu verhindern.
    Ein anderes Problem koennte entstehen, wenn ueber einen laengeren Zeitraum es sehr kalt unter dem Chalet ist..dann koennen Dir auch die Installationen evtl zufrieren. Da ist es dann natuerlich wichtig, dass Du das Wasser ordentlich hast ablaufen lassen, ansonsten kann es zu Schaeden durch Frost kommen.
    Da hilft es auch nicht, wenn die Heizung durchlaeuft, wie bei meinem Nachbarn im letzten Winter passiert.

    AnneSee: LAss dich nur nicht verrueckt machen von den Messwerten. Wenn DU siehst, dass ueber Tag die Werte wieder in den "normalen" Bereich sinken, ist ja alles in Ordnung. Grundsaetzlich sind Mobilheime ja so aufgebaut, dass die Luft gut zirkuliert. Von daher ist es auch voellig normal, wenn mit der Aussenluft auch Luftfeuchtigkeit mit reinkommt. Sinkt diese ueber Tag wieder, ist das schon mal ein sehr gutes Zeichen. An deiner Stelle wuerde ich jedoch die Hygrometer wieder einsetzen und evtl die Werte protokollieren, wenn moeglich automatisiert. Dann kannst Du dir z.B. einmal die Woche den Verlauf anschauen und sehen, wie die Kurve so verlaeuft.

    AnneSee Ich persönlich würde eher zur Telekom greifen. Die sind zwar meist etwas teurer, biten aber auch in NL die beste Abdeckung, meine Erfahrung nach. Meine Frau hat auch einen O2-Vertrag und hat selbst in den Niederlanden oftmals nur einen schlechten oder keinen Empfang, wogegen ich mit meinem Telekom-Vertrag zumindest in den Niederlanden nirgendwo Probleme habe.


    Grundsätzlich finde ich auch, dass die Telekom am liberalsten mit der Roaming-Nutzung umgeht.
    Wo bei anderen Anbietern schnell mal eine maximale Nutzung von 1GB im Ausland erlaubt wird, nutze ich mein komplettes Paket im Ausland und das schon seit 5 Jahren...

    Moin Zugvogel , sorry, wenn Du dich angegriffen gefühlt hast...

    Ich habe lediglich eure beiden Aussagen zsammengezogen und die fand ich persönlich etwas zu pauschal gehalten...

    Du: "aber viele Splitanlagen haben draussen einen Lärmpegel von über 60 dB."
    Seehase: "...... und die gibt es halt nicht als Schnapper im Baumarkt."


    Diese Aussagen empfand ich als ein bisschen zu pauschal gehalten, daher habe ich darauf reagiert und aus meiner Sicht dargestellt. Mein Beitrag war nicht als Angriff auf einen von euch beiden gemeint. Wie gesagt, wenn es so verstanden wurde, dann ein Sorry von mir.

    Zugvogel und Seehase

    Ich muss euch da wiedersprechen. Ganz so pauschal kann man das nicht sagen...
    Garibaldi und ich verwenden eine EUROM von Hornbach. Beide Anlagen sind flüsterleise, selbst bei Volllast und ich habe vielleicht mal im Volllastbetrieb einen Stromverbrauch von 900W gesehen.

    Der Preis lag bei 700€. Ob das jetzt ein Schnapper ist, weiß ich nicht, aber die vom Fachmarkt angebotene Anlage lag bei 1200€ ohne Einbau.


    Von daher würde ich eure Bedenken insoweit relativieren, dass man vor dem Kauf ein wenig recherchieren sollte, aber grundsätzlich sind Anlagen aus dem Baumarkt nicht zu verteufeln...

    Wenn es erlaubt ist, kann auch der Einbau einer Split-Klimaanlage helfen. Hierzu muss aber der Betreiber des CP und ggf. auch mal die Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden. Hierbei geht es dann aber lediglich um den möglichen Lärm, wobei ich versichern kann, dass die modernen Split-Anlagen kaum störend sind, vor allem, wenn der Aufstellort günstig gewählt wird.


    Nachtrag: Nur weil man an der Küste steht, heißt das nicht zwingend, dass man immer eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Die hat tatsächlich eher etwas mit der Wetterlage und dem Wind, der zum Abtransport der Feuchtigkeit benötigt wird, zu tun. Also an der Küste kann man sehr wohl erleben, dass man eher einen Luftbefeuchter einsetzt, da dort viel mehr Wind geht.

    Man möge mich eines Besseren belehren, aber allein die Wanddicke (oder -dünnheit) steht einer Unterputzdose im Wege.

    Zumindest habe ich noch keine in einem Chalet gesehen, es sei denn, es gibt noch eine extra Innenwand mit Abstand zur Außenwand, was jedoch auch den Innenraum beeinträchtigt.

    Also im Großen und Ganzen ist die Technik schon zuverlässig. Man darf aber auch nicht verschweigen, dass das Ganze auch durchaus einiger Wartung bedarf. Wer glaubt, es ist mit einmal installieren getan und ich muss mich nicht mehr drum kümmern, der wird schon nach kurzer Zeit keine Freude und keine Lust mehr drauf haben.


    Neben dem Ausdenken neuer Anwendungsmöglichkeiten und deren Installation machen mein Nachbar und ich uns auch sehr viele Gedanken darüber, wie man zum Beispiel einen Stromausfall erkennt wenn man grad mal nicht da ist und wie man dann das System aus der Ferne wieder zum Laufen bekommt. Auch schalte ich durchaus auch die Lichtschalter und Steckdosen aus, wenn ich mal für längere Zeit nicht da bin.

    Aber unterm Strich funktionieren die Automationen, die wir eingebaut haben, sehr gut und machen Spaß!


    Apropos Anwendungsmöglichkeiten: Mein Bewegungsmelder im Bad steuert die Badezimmerbeleuchtung. Nun hat der aber auch die Funktion, wenn keine Bewegung mehr im Bad stattfindet, schaltet er das Licht nach relativ kurzer Zeit wieder aus. Ein Problem war jedoch, dass er nicht in der Lage ist, Bewegungen in der Dusche zu erkennen, mit der Folge, dass man nach zwei Minuten im Winter im Dunkeln steht.
    Daher habe ich einen Türsensor an der Duschkabinentür angebracht und so ist es möglich, mittels eines Skripts der Lichtsteuerung mitzuteilen, wenn diese Tür geschlossen ist, dann schalte das Licht sofort wieder ein wenn die Automatisierung das Licht ausschaltet. Das einmalige kurze Flackern bekommt man normalerweise gar nicht mit und hat so die ganze Zeit Licht :sonnen

    In den letzten Tagen hat mein SmartHome wieder Zuwachs bekommen :super

    Grundlage war, dass meine bisherigen Vorhänge im Schlafzimmer doch irgendwie etwas zu lichtdurchlässig sind und ich somit deutlich zu früh wach werde. Da dies mit fortschreitendem Jahr ja dazu tendiert, immer früher zu werden, habe ich Abhilfe geschaffen und zwar mit einem smarten Rollo von IKEA.

    Aber zunächst habe ich mit meinem Nachbarn eine Art Einfassung gebaut, die dazugehörigen Bretter gabs tatsächlich in der gleichen Farbe per Terminshopping bei Hornbach. Sinn der Einfassung ist, da das Rollo nicht direkt an der Scheibe läuft, soll es zumindest seitlich ein bisschen eingefasst sein und somit weniger Licht hereinlassen.

    Danach haben wir dann das eigentlich Rollo in diesen Rahmen eingebaut und gleich mal an die SmartHome-Zentrale angemeldet. Ein bisschen Verwirrung gab es darüber, dass die Beschreibung sich darüber ausschweigt, dass es keinen oberen Stopp-Punkt gibt. Das Rollo fährt also normalerweise bis zum mechanischen Stopp und verbleibt da. Lediglich der untere Stopp kann definiert werden. Nachdem uns das klar geworden war, haben wir den oberen Punkt einfach per Skript in der Zentrale definiert und somit fährt das Rollo auch nicht mehr bis zu dem Stopp, da wir beide die Befürchtung hatten, dass das evtl auf Dauer zu mechanischen Problemen führen kann.


    Die Funktion im SmartHome ist nun, dass ich das Rollo in mein Skript zum Ins-Bett-Gehen eingebunden habe. Es werden also der Computer und der Fernseher, alle Lampen und die Klimaanlage ausgeschaltet, die Nachttischlampe wird eingeschaltet und das Rollo fährt nach unten. Bei Bedarf kann es jederzeit per Sprachbefehl nach oben, unten oder jede beliebige Zwischenposition gefahren werden.


    Im Endergebnis habe ich es nun schön lange dunkel und kann besser schlafen. Im Vergleich zu analogen Rollos habe ich aus meiner Sicht den Vorteil, dass es keine mechanischen Zugbelastungen an der Wand gibt. Und der Aufpreis gegenüber einem analogen Rollo in der Größe und Qualität ist vernachlässigbar.:sonnen

    IMG_6247 1.jpg Hier noch die Einfassung mit der alten Gardine, die aber am Schluss entfernt wurde
    IMG_6356 1.jpg Hier das Rollo in 50% Position