Beiträge von shrike

    gewi4654 Eine Rohrbegleitheizung wird Dir auf jeden Fall helfen, den Wasseranschluss zum Mobilheim eisfrei zu halten.
    Dazu kommt evtl noch das Problem, wie der Wasseranschluss gestaltet ist. Bei mir liegt der Wasserhahn oberirdisch, sodass ich einen Kasten drumherum gebaut habe, um ein Zufrieren des Wasserhahns zu verhindern.
    Ein anderes Problem koennte entstehen, wenn ueber einen laengeren Zeitraum es sehr kalt unter dem Chalet ist..dann koennen Dir auch die Installationen evtl zufrieren. Da ist es dann natuerlich wichtig, dass Du das Wasser ordentlich hast ablaufen lassen, ansonsten kann es zu Schaeden durch Frost kommen.
    Da hilft es auch nicht, wenn die Heizung durchlaeuft, wie bei meinem Nachbarn im letzten Winter passiert.

    AnneSee: LAss dich nur nicht verrueckt machen von den Messwerten. Wenn DU siehst, dass ueber Tag die Werte wieder in den "normalen" Bereich sinken, ist ja alles in Ordnung. Grundsaetzlich sind Mobilheime ja so aufgebaut, dass die Luft gut zirkuliert. Von daher ist es auch voellig normal, wenn mit der Aussenluft auch Luftfeuchtigkeit mit reinkommt. Sinkt diese ueber Tag wieder, ist das schon mal ein sehr gutes Zeichen. An deiner Stelle wuerde ich jedoch die Hygrometer wieder einsetzen und evtl die Werte protokollieren, wenn moeglich automatisiert. Dann kannst Du dir z.B. einmal die Woche den Verlauf anschauen und sehen, wie die Kurve so verlaeuft.

    AnneSee Ich persönlich würde eher zur Telekom greifen. Die sind zwar meist etwas teurer, biten aber auch in NL die beste Abdeckung, meine Erfahrung nach. Meine Frau hat auch einen O2-Vertrag und hat selbst in den Niederlanden oftmals nur einen schlechten oder keinen Empfang, wogegen ich mit meinem Telekom-Vertrag zumindest in den Niederlanden nirgendwo Probleme habe.


    Grundsätzlich finde ich auch, dass die Telekom am liberalsten mit der Roaming-Nutzung umgeht.
    Wo bei anderen Anbietern schnell mal eine maximale Nutzung von 1GB im Ausland erlaubt wird, nutze ich mein komplettes Paket im Ausland und das schon seit 5 Jahren...

    Moin Zugvogel , sorry, wenn Du dich angegriffen gefühlt hast...

    Ich habe lediglich eure beiden Aussagen zsammengezogen und die fand ich persönlich etwas zu pauschal gehalten...

    Du: "aber viele Splitanlagen haben draussen einen Lärmpegel von über 60 dB."
    Seehase: "...... und die gibt es halt nicht als Schnapper im Baumarkt."


    Diese Aussagen empfand ich als ein bisschen zu pauschal gehalten, daher habe ich darauf reagiert und aus meiner Sicht dargestellt. Mein Beitrag war nicht als Angriff auf einen von euch beiden gemeint. Wie gesagt, wenn es so verstanden wurde, dann ein Sorry von mir.

    Zugvogel und Seehase

    Ich muss euch da wiedersprechen. Ganz so pauschal kann man das nicht sagen...
    Garibaldi und ich verwenden eine EUROM von Hornbach. Beide Anlagen sind flüsterleise, selbst bei Volllast und ich habe vielleicht mal im Volllastbetrieb einen Stromverbrauch von 900W gesehen.

    Der Preis lag bei 700€. Ob das jetzt ein Schnapper ist, weiß ich nicht, aber die vom Fachmarkt angebotene Anlage lag bei 1200€ ohne Einbau.


    Von daher würde ich eure Bedenken insoweit relativieren, dass man vor dem Kauf ein wenig recherchieren sollte, aber grundsätzlich sind Anlagen aus dem Baumarkt nicht zu verteufeln...

    Wenn es erlaubt ist, kann auch der Einbau einer Split-Klimaanlage helfen. Hierzu muss aber der Betreiber des CP und ggf. auch mal die Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden. Hierbei geht es dann aber lediglich um den möglichen Lärm, wobei ich versichern kann, dass die modernen Split-Anlagen kaum störend sind, vor allem, wenn der Aufstellort günstig gewählt wird.


    Nachtrag: Nur weil man an der Küste steht, heißt das nicht zwingend, dass man immer eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Die hat tatsächlich eher etwas mit der Wetterlage und dem Wind, der zum Abtransport der Feuchtigkeit benötigt wird, zu tun. Also an der Küste kann man sehr wohl erleben, dass man eher einen Luftbefeuchter einsetzt, da dort viel mehr Wind geht.

    Man möge mich eines Besseren belehren, aber allein die Wanddicke (oder -dünnheit) steht einer Unterputzdose im Wege.

    Zumindest habe ich noch keine in einem Chalet gesehen, es sei denn, es gibt noch eine extra Innenwand mit Abstand zur Außenwand, was jedoch auch den Innenraum beeinträchtigt.

    Also im Großen und Ganzen ist die Technik schon zuverlässig. Man darf aber auch nicht verschweigen, dass das Ganze auch durchaus einiger Wartung bedarf. Wer glaubt, es ist mit einmal installieren getan und ich muss mich nicht mehr drum kümmern, der wird schon nach kurzer Zeit keine Freude und keine Lust mehr drauf haben.


    Neben dem Ausdenken neuer Anwendungsmöglichkeiten und deren Installation machen mein Nachbar und ich uns auch sehr viele Gedanken darüber, wie man zum Beispiel einen Stromausfall erkennt wenn man grad mal nicht da ist und wie man dann das System aus der Ferne wieder zum Laufen bekommt. Auch schalte ich durchaus auch die Lichtschalter und Steckdosen aus, wenn ich mal für längere Zeit nicht da bin.

    Aber unterm Strich funktionieren die Automationen, die wir eingebaut haben, sehr gut und machen Spaß!


    Apropos Anwendungsmöglichkeiten: Mein Bewegungsmelder im Bad steuert die Badezimmerbeleuchtung. Nun hat der aber auch die Funktion, wenn keine Bewegung mehr im Bad stattfindet, schaltet er das Licht nach relativ kurzer Zeit wieder aus. Ein Problem war jedoch, dass er nicht in der Lage ist, Bewegungen in der Dusche zu erkennen, mit der Folge, dass man nach zwei Minuten im Winter im Dunkeln steht.
    Daher habe ich einen Türsensor an der Duschkabinentür angebracht und so ist es möglich, mittels eines Skripts der Lichtsteuerung mitzuteilen, wenn diese Tür geschlossen ist, dann schalte das Licht sofort wieder ein wenn die Automatisierung das Licht ausschaltet. Das einmalige kurze Flackern bekommt man normalerweise gar nicht mit und hat so die ganze Zeit Licht :sonnen

    In den letzten Tagen hat mein SmartHome wieder Zuwachs bekommen :super

    Grundlage war, dass meine bisherigen Vorhänge im Schlafzimmer doch irgendwie etwas zu lichtdurchlässig sind und ich somit deutlich zu früh wach werde. Da dies mit fortschreitendem Jahr ja dazu tendiert, immer früher zu werden, habe ich Abhilfe geschaffen und zwar mit einem smarten Rollo von IKEA.

    Aber zunächst habe ich mit meinem Nachbarn eine Art Einfassung gebaut, die dazugehörigen Bretter gabs tatsächlich in der gleichen Farbe per Terminshopping bei Hornbach. Sinn der Einfassung ist, da das Rollo nicht direkt an der Scheibe läuft, soll es zumindest seitlich ein bisschen eingefasst sein und somit weniger Licht hereinlassen.

    Danach haben wir dann das eigentlich Rollo in diesen Rahmen eingebaut und gleich mal an die SmartHome-Zentrale angemeldet. Ein bisschen Verwirrung gab es darüber, dass die Beschreibung sich darüber ausschweigt, dass es keinen oberen Stopp-Punkt gibt. Das Rollo fährt also normalerweise bis zum mechanischen Stopp und verbleibt da. Lediglich der untere Stopp kann definiert werden. Nachdem uns das klar geworden war, haben wir den oberen Punkt einfach per Skript in der Zentrale definiert und somit fährt das Rollo auch nicht mehr bis zu dem Stopp, da wir beide die Befürchtung hatten, dass das evtl auf Dauer zu mechanischen Problemen führen kann.


    Die Funktion im SmartHome ist nun, dass ich das Rollo in mein Skript zum Ins-Bett-Gehen eingebunden habe. Es werden also der Computer und der Fernseher, alle Lampen und die Klimaanlage ausgeschaltet, die Nachttischlampe wird eingeschaltet und das Rollo fährt nach unten. Bei Bedarf kann es jederzeit per Sprachbefehl nach oben, unten oder jede beliebige Zwischenposition gefahren werden.


    Im Endergebnis habe ich es nun schön lange dunkel und kann besser schlafen. Im Vergleich zu analogen Rollos habe ich aus meiner Sicht den Vorteil, dass es keine mechanischen Zugbelastungen an der Wand gibt. Und der Aufpreis gegenüber einem analogen Rollo in der Größe und Qualität ist vernachlässigbar.:sonnen

    IMG_6247 1.jpg Hier noch die Einfassung mit der alten Gardine, die aber am Schluss entfernt wurde
    IMG_6356 1.jpg Hier das Rollo in 50% Position

    Grundsätzlich kannst Du jeden Fernseher, der über einen HDMI Anschluss verfügt, auch internetfähig machen, z.B. mit einem Fire Stick von Amazon.

    Das "Problem" ist dann wohl eher das verfügbare Downloadvolumen deines Mobilfunkvertrages und die Bandbreite. Grad in Schleswig-Holstein kann es da ja doch manchmal sehr eng werden.


    Prinzipiell würde ich Dir eine Sat-Schüsssel-Lösung empfehlen. Die Größe kann ruhig bei 60cm liegen, und bei der Anbringung solltest Du unbedingt darauf achten, dass sie so windgeschützt und stabil wie möglich angebracht wird. Wie gesagt, es empfiehlt sich hier durchaus die Anbringung an einem Gartenhaus und für den Windschutz etwas tiefer. Es gibt reichlich Apps zum Bestimmen der Ausrichtung. Insgesamt solte das Einrichten nicht mehr als eine oder zwei Stunden in Anspruch nehmen, das Aufwändigste dürfte eher das verbuddeln des Fernsehkabels sein.

    Jepp, die Lösung PowerLine bedingt eine Internetanbindung, vorzugweise über einen Router. Wenn also dein Router über z.B. eine LTE-Anbindung verfügt, kannst du über PowerLine das Netzwerk an deinen Fernseher bringen und somit kannst Du viele Fernsehprogramme über Internet empfangen.

    Bei der Anbringung der Schüssel sollte man auf jeden Fall auf den Anbringungsort achten. Klingt nach einer Binse, ist aber sehr von Vorteil. Ich habe nun schön die ersten Stürme im Frühjahr und auch heftigen Niederschlag im letzten Jahr "ausgeritten" und weiß heute, dass die Anbringung annähernd perfekt ist. Die Aussetzer sind sehr gering und wenn, dann nur in Unwetterlagen, in denen SAT-Schüsseln insgesamt einfach überfordert sind.

    Mein Nachbar und ich haben eine Schüssel von TRIAX (60cm) mit Twin-LNB, da beide Chalets über die eine Schüssel versorgt werden. Die Anbringung erfolgte über einen kurzen Mast, der am Gartenhaus angebracht ist und das Ganze steht im Windschatten des Chalets.

    Ja, das Konto in den Niederlanden ist in aller Regel Pflicht. Auch hier kommt es manchmal auf den Bearbeiter an, aber zu 99 % wird ein Konto in den Niederlanden verlangt.


    Was die Kulanz bei Roaming-Vertraegen angeht, ich habe mein Handy bei der deutschen Telekom und die sind sehr unkompliziert. Bisher wurde meine Nutzung im Ausland nie angemeckert, im Gegenteil, ich habe ein Roaming-Datenguthaben von 30GB.


    Aber wie gesagt, fuer die berufliche Nutzung wuerde ich auch einen hiesigen Vertrag empfehlen und da den 4G thuis mit Router und LTE Antenne. Ich glaube, sowas bietet auch kein Mitbewerber sonst an.


    Ja, und wer schon mal Jugendliche an einem verregneten Wochenende zu Besuch hatte, der weiss, wer Streaming im Mobilheim sehr intenisv nutzt :grrr

    Korrekt! Ich wollte ja auch jetzt nicht alle Faktoren beleuchten. Mit Sicherheit muss man auch noch in Betracht ziehen, wie gut das MH im Empfangsbreich des CP-WLAN positioniert ist. Da passiert es schnell mal, dass lediglich 3 MBit/s ueberhaupt ankommen..dann wirds mit streamen schon sehr eng.


    Und ja, viele haben SAT-Antennen, aber das aendert ja nichts, wenn viele gleichzeitig streamen oder Internetradio hoeren. Die Last liegt ja auf der Nutzung, nicht auf den alternativen Nutzungsmoeglichkeiten...

    Wichtig ist halt die Anbindung des Platzes und die Menge der angeschlossenen Nutzer.

    Wenn der Platz mit 1 GBit/s angebunden ist und an einem verregneten Wochenende 100 Nutzer eingeloggt sind, dann bleibt fuer Dich nur noch max. 10 MBit/s. Dann kann es mit streamen und surfen schon mal eng werden.

    Aber grundsaetzlich gebe ich Dir Recht, man muss sich erst mal anschauen, wie alles klappt. Feste Installationen lohnen sich wohl eher fuer wirklich intensive Nutzung. Ich lebe hier die meiste Zeit und arbeite im MH im HomeOffice. Da ist eine gute und verlaessliche Bandbreite schon wichtiger.

    AnneSee Da hast Du vollkommen Recht..es kommt halt immer auf das Nutzungsszenario an.


    - Das Handy reicht vollkommen, wenn man mal am Wochenende im MH ist und ein bisschen surft

    - Handy mit größerem Datenvolumentarif sollte reichen, wenn nebenbei noch gestreamt werden soll...egal ob Musik oder Filme. Zum Glück kann man bei Netflix und Disney skalieren, Amazon bietet das derzeit leider nicht an.

    - Für dauerhaftes Wohnen, Vielnutzung oder mehr Personen, vor allem Jugendliche, empfiehlt sich mit Sicherheit ein Router mit Daten-Vertrag und eigener SIM-Karte.


    Ich habe mittlerweile für Holland den Datentarif Thuis 4G mit Binnenrouter genommen. Das beinhatet eine externe LTE-Antenne, 500 GB Download/Monat bei bis zu 100 MBit/s Bandbreite. Bei mir läuft es dann tatsächlich mit 49 MBit/s.
    Preis mit Router und Antenne: 45 €/Monat, nach 2 Jahren 35 €/Monat. Man kann auch gleich den Router+Antenne mit
    240 € komplett bezahlen, und ist dann sofort bei den 35 €/Monat.
    Aber Achtung, es gibt ein bisschen was zu beachten:

    - Wie bei so vielem in Holland: Es kommt auf den Bearbeiter an! Bei manchen kann man als Deutscher nicht komplett bezahlen, bei anderen Beratern schon.

    - Die Antenne und der Router müssen erst von einem Kurierdienst an den Kunden versendet werden und dann kommt erst der Techniker und schließt an. Beide Wege sind einzuhalten, sonst funktioniert der komplette Prozess nicht.
    Hieran konnte ich dann mal sehr gut sehen, wie Prozesse einfach nur schlecht aufgebaut sein können, aber das ist eine andere Geschichte.


    Da ich vorher schon eine Fritzbox in Betrieb hatte, mit der aber Probleme beim VPN habe, fungiert der Telekom-Router nun als Internetrouter und VPN-Provider und die Fritzbox verwaltet weiter mein Netzwerk. Wäre nicht technisch notwendig, aber eine Funktion meines SmartHome ist von einem Dienst der Fritzbox abhängig und daher bleibt sie und ich muss keine aufwändigen Änderungen durchführen.

    Moin Bernhard, kann es sein, dass die Funktion grad nicht aktiv ist? Bei normalen Usern sehe ich lediglich die Symbole + und Blockieren, bei Dir kann ich noch eine Email senden...