Beiträge von shrike

    Nachdem ich diesen Thread nun vor etwas über einem Jahr gestartet habe, möchte ich auch meine Erfahrungen mit dem, was ich nun auch so lange im Einsatz habe, zum Besten geben. Natürlich gibt es Licht und Schatten, wobei Licht doch deutlich überwiegt…


    Positive Erfahrungen:


    - Die Steuerung über ALEXA: Diese Art der Steuerung macht mir sehr viel Spaß, mittlerweile sind einige Abläufe so an meinen Alltag angepasst und automatisiert, dass ich sie nicht mehr missen möchte..Die morgendliche Routine, welche Lichter ich benötige, abends werden Lichter ausgeschaltet und nur noch die Lichter eingeschalet, die ich bis zum Bett brauche, der Status der Fenster wird überwacht und alle Lichter und nicht benötigten Stromquellen werden ausgeschaltet, wenn ich ALEXA auf Wiedersehen sage


    - Lichtsystem Tradfri von IKEA: Eine für mich sehr taugliche Alternative zu herkömmlichen Leuchtmitteln, dass sie stromsparend sind und im Vergleich mit den Mitbewerbern auf dem Markt dazu auch noch recht günstig. Das Zusammenfassen in Gruppen ist kinderleicht und das System lässt sich einfach in die Schaltzentrale integrieren.


    - Sensoren und Heizkörperthermostate: Ich habe mich für das System von Homematic entschieden. Ich bin mir bewusst, dass es auch da andere Anbieter gibt, die günstiger sind..aber ich mag es, wenn ich nicht zuviele verschiedene Geräte von verschiedenen Anbietern mit auch verschiedenen Bedienungsarten habe. Homematic hat für mich den Vorteil, die Geräte funtkionieren tadellos, sind schnell installierbar und die HM-Steuerzentrale CCU3 ist mit IOBroker kompatibel und lässt sich prima einbinden. Somit kann ich leicht erkennen, ob noch ein Fenster geöffnet ist oder welche Temperatur in den Zimmern herrscht und eingestellt ist.


    -Steuerzentrale IOBroker: Diese Software ist aus meiner Sicht sehr mächtig und läuft aber auf einem Computer, der extrem stromsparend arbeitet und somit beim Gesamtverbrauch nicht wirklich ins Gewicht fällt. Auch die Community ist recht groß und die Hilfe im Forum, im Netz und auf YT ist sehr gut. Des Weiteren habe ich die Möglichkeit genutzt, mir Eine eigene Bedienoberfläche zu "basteln" und kann so sehr bequem alles über die grafische Oberfläche steuern.


    Negative Erfahrungen:


    - Lichtsystem Tradfri von IKEA: Hier gibt es eigentlich nur eines zu berichten..vermutlich durch einen Defekt im entsprechenden Schalter wurden falsche Signale an das Schlafzimmerlicht gesendet, und zwar AN mit 100%. Das hat mich dann doch ein paar mal erstaunt, als ich nach Hause kam und feststellen musste, dass das Licht für Eine unbekannte Zeit nutzlos gebrannt hat. Außerdem hab ich mich in einer Nacht ordentlich erschreckt, als plötzlich das Licht anging...ich habe daraufhin dem Schalter die Batterie entnommen und gut war's..außerdem animierte mich der Vorfall zu Erstellung des Anwesenheitsschalters :super

    - Steuerzentrale IOBroker: Es ist schon grade am Anfang recht zeitintensiv, sich die verschiedensten Funktionen anzueignen und entsprechend anzupassen. Es ist also nicht mit einem verregneten Sonntagnachmittag getan. Aber, um ehrlich zu sein, habe ich das nur als Negativ eingetragen, weil ich zumindest ein bisschen mehr da stehen haben wollte :sonnen


    Fazit nach nun etwa über einem Jahr:


    Ich bin froh, mich mit diesem Komfortgewinn beschäftigt und einen großen Teil meiner Projekte umgesetzt zu haben! Grundsätzlich funktioniert alles so, wie ich es mir wünsche und bin mit dem, was ich erreicht habe, sehr zufrieden.


    Die Frage nach Sinn und Unsinn stellt sich mir nicht und die werde ich auch nicht kontrovers diskutieren. Für mich macht das Projekt Smart Chalet durchaus Sinn, andere kommen da zu ganz anderen Ergebnissen…

    Ich bin gespannt, wie sich das alles noch entwickelt und was ich bios nächstes Jahr noch erreicht haben werde. Im Kopf schwebt ja immer noch der im Boden versenkte Bierkühler, der per Sprachbefehl nach oben fährt…:love:

    Und nun mal wieder ein Bericht vom Smart Chalet, ein paar Neuerungen haben sich mittlerweile ergeben…


    Da ist zum einen die Erweiterung der Fenstersensoren, die nun um einen gestiegen ist. Keine Angst, ich werde diesen Thread nicht für jeden Sensor erneut pushen :sonnen Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen möchte, ist die fantastische Möglichkeit, jederzeit Module einfach nachzurüsten. Damit kann man auf Dauer wirklich den Geldbeutel schonen und immer dann weiterbauen, wenn man das Geld grad übrig hat!


    Des Weiteren ist mittlerweile ein zweites Alexa-Gerät als Weckerersatz auf dem Nachttisch dazu gekommen. Damit habe ich mir die Möglichkeit gegeben, meine Befehle auch mal vom Bett aus zu starten ohne durch das Chalet brüllen zu müssen...wie schon früher geschrieben, nicht notwendig, aber herrlich faul :super


    Nun zum Thema Heizung:

    Für meine Heizung hat sich nun folgendes als Grundvoraussetzung herausgestellt:

    - Auch bei mir fährt die Heizung sofort an, sobald der Strom wieder eingeschaltet wird. Daher werde ich den Anschluss der Therme noch um eine WLAN-Steckdose erweitern um diese bei längeren Abwesenheiten ab- und zu Ankommen wieder einschalten kann

    - Ohne großen und wahrscheinlich kostspieligen Umbau werde ich von meinem jetzigen Temperaturregler nicht wechseln können..daher habe ich beschlossen, dass da nichts geändert wird

    - ein kompletter Smart Home Ansatz lässt sich so nicht darstellen, aber ein kleiner Komfortgewinn lässt sichdoch erzielen.

    Warum geht der große Ansatz nicht? Das Thermostat wird auf Eine zu erzielende Temperatur eingestellt. Ist aber auf den Heizkörpern Eine geringere Temperatur eingestellt, wird die Temperatur des Thermostats nie erreicht. Da aber im Badezimmer die "Handtuchheizung" als Durchlauf agiert, wird die Therme nicht feststellen, dass durch geschlossene Ventile keine Wärme gebraucht wird...in der Folge wird nur das Badezimmer immer warmer und die Therme läuft auf Vollast.


    Die kleine Lösung jedoch ist immer noch ein Komfortgewinn, zumindest für mich...


    Die Temperatur des Wohnbereichs mit Küche wird wie bisher über den Thermostatregler gesteuert, das Heizkörperventil wird lediglich zur Regelung der Durchflussmenge genutzt.


    Da ich im Schlafzimmer gerne etwas kühler schlafe, aber nicht in Umgebungstemperatur, wird dort ein Heizkörperthermostat eingebaut und dieses hält bei geschlossener Tür auch über Tag die Temperatur, die ich haben möchte. Gleiches gilt für das Gästezimmer, ich kann aber bei Bedarf über meine Steuerzentrale jederzeit sehr exakt einstellen, wie es die Gäste haben möchten.


    An einer weiteren Neuerung arbeite ich derzeit noch im Rahmen der physikalischen Sicherheit.

    Mittels dem System bekannter Smartphones wird über WLAN die Anwesenheit von zugelassenen Personen/Smartphones erkannt. Sollte sich kein zugelassenes Smartphone im Chalet befinden, wird in der Steuerung ein "Schalter" auf AUS geschaltet und somit sind derzeit die meisten Stromabnehmer nicht mehr anschaltbar. Schön wäre es noch, wenn ich mich dann dem Chalet auf 2km nähere, sollte ein Außenlicht bei Dunkelheit eingeschaltet werden und ggf. die Klimaanlage ihren Dienst tun...soweit die Wünsche, derzeit funktioniert noch nicht dieser Automatismus, aber ich arbeite dran. Was schon etwas länger funktioniert ist der Softwareschalter für die Anwesenheit, den ich entweder über ein Tablet oder per Sprachbefehl aktiviere.


    Ach so..und ich habe mittlerweile für die Schaltzentrale IOBroker von einem Raspbery Pi 2 auf den Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM gewechselt Die Performanz ist deutlich sichtbar und messbar und ich kann es nur empfehlen.

    Ich weiß nciht, ob das auf jedem CP so ist, aber unser CP-Betreiber arbeitet mit einer Firma zusammen, die sich der Anschlüsse annimmt. Ich bin mir sogar im Moment gar nicht sicher, ob er mir damals die Wahl zwischen selbst machan und Machen lassen gelassen hat.

    Daher denke ich, die besten Tipps hat der Betreiber, und wenn nicht der, dann mit Sicherheit die Nachbarn...

    Da fahre ich jetzt schon 7 Jahre mit ca. 50 Litern Gas im Kofferraum durch die Gegend und habe noch gar nicht gemerkt wie gefährlich das ist. Gasschlauch oder -rohrverbindungen werden natürlich nach der Montage mit Seifenlauge oder Lecksuchspray behandelt.

    Ich wette ihr lasst auch nen Elektriker kommen um ne Lampe aufzuhängen. Da das Mobilheim nicht am Starkstrom hängt, wüsste ich nicht, was so derart kompliziert an einem elektrischen Anschluss sein könnte?!?

    Die Frage ist ja, ob man sich damit auskennt oder nicht. Ich denke mal nicht, dass Du den Umbau zum Gasfahrzeug selber gemacht hast, es sei denn, Du bist Fachmann. Dann ist es ja auch in Ordnung. Einem Laien sollte man aber nicht empfehlen, Gas oder Elektrik selber zu machen. Ich bin da eher ein Freund Davon, mit den Augen zu klauen und zu schauen, was ich mir beim naechsten Mal selber zutraue...

    Hi Jess,


    Ich will nicht klugscheissern, aber hast du schon mal ein paar Wochen in 40qm gelebt?

    Ich persoenlich lebe nun seit fast einem Jahr auf 40qm und muss sagen, der Platz ist wirklich ausreichend, wenn man auch ein bisschen auf die Aufteilung der Wohnflaechen achtet. Also wegen der 6qm sollte man seinen Traum nicht aufgeben muessen...ein Vorzelt ist ja auch noch eine gute Loesung um Wohnflaeche zu generieren. Dann doch lieber nach einem andern MH suchen und den Traum spaeter leben.


    LG

    Mike

    Hier mal mein von Nichterfahrung gepraegtes Erlebnis:


    Mein Chalet ist werksseitig mit Gasflaschenanschluss ausgeruestet gewesen. Daher habe ich mein Chalet auf Erdgas umbauen lassen. Laut Verkaeufer musste das so gemacht werden, da die Leiterquerschnitte fuer Flaschengas bzw. Erdgas unterschiedlich seien...

    Ich habe Innenrollos von Bergjes einbauen lassen. Da die werksseitig nicht zur Auslieferung bereitstanden, mussten sie nachträglich eingebaut werden und das sollte ja dann ach für andere MHs passen.

    Hallo Tauschi und Schwalbennest,


    ich habe eine EUROM AC 12 QI CH Anlage und die hat bei HORNBACH hier in Holland 699 Euro gekostet.

    Wie gesagt, den Einbau habe ich zusammen mit meinem Nachbarn erledigt, da kamen also
    nur die Kosten für eine Wandverkleidung dazu.
    Im Vorfeld habe ich mich bei einer Firma nach den Kosten erkundigt...die haben mir eine Split Anlage von
    Toshiba vorgeschlagen und der Spaß sollte inklusive Einbau ca. 2.000 Euro kosten.

    Für den Einbau meines Geräts haben sie ca. 850 Euro veranschlagt und hätten dann aber auch keine Garantie
    übernommen.

    Und weiter gehts mit einer weiteren Erweiterung des Komforts, vor allem im Sommer...


    Wie ich ja schon mal geschrieben habe, wohne ich in meinem Chalet, welches mir also nicht als Hobby, sondern tatsächlich als Wohnraum an meinem Arbeitsort zur Verfügung steht. Daher verbringe ich viel Zeit darin und durfte somit auch einige Male die Temperaturen darin genießen..also ich persönlich finde 38°, mein persönlicher Rekord, nicht grad vergnügungssteuerpflichtig...

    Daher habe ich mir eine Split Klimaanlage der Firma EUROM zugelegt und gestern zusammen mit der tatkräftigen Mitarbeit meines Nachbarn eingebaut.
    Und was soll ich sagen: Einfach herrlich, die Anlage ist sehr leise und auch das Außengerät stört den Nachbarn absolut nicht, da auch dieses flüsterleise ist!


    Also eine absolute Empfehlung für jeden, der so etwas auch machen möchte!


    Wobei ich natürlich nicht verheimlichen möchte, dass doch eine ordentliche Portion Mut dazu gehört, ein Loch in den Boden zu bohren...das tat dann doch erst mal in der Seele weh =O

    martin1967 : Es gibt ja verschiedene Ausführungen...entweder so wie vermutlich bei Dir mit "losen" Möbeln oder wie zum Beispiel bei mir im Stil eines Campingwagens mit fest montierten Sitzmöbeln.


    Wie die jedoch befestigt sind, hab ich noch nicht geschaut..dafür ist es einfach zu neu und ich mag das noch, was ich mir vor einem halben Jahr gekauft habe :sonnen

    Aber es gibt hier ja genügend Leute, die da echt Ahnugn haben...mir fällt spontan Holländer ein...

    Das kann ich nur bestätigen. Die Zwangsbelüftung sorgt für ein wirklich gutes Raumklima und damit sollte es normalerweise keine Probleme geben.

    Aufpassen muss man natürlich, dass man die Belüftung weder von innen zustellt noch von außen verdeckt, durch zum Beispiel falsche Montage der Verkleidung unter dem MH.