Beiträge von Seehase

    Ja, wenn man so ein Ding noch rumstehen hat.... Ansonsten tun es sogar die einfachen, steckerfertigen Heizkabel viel effizienter. Am Wasserzulauf mit Kabelbindern (nicht zu stramm) oder speziellen Band fixen, 20mm PU Rohrschale drum und gut. Und alles IP44 und der Thermoschalter schon integriert für 50-100€, je nachdem wie lang das Heizband ist.

    Der Heizkörper soll gut 20m3 unisolierten Luftraum frostfrei halten? Hatte heute geschrieben, dass die niedrigste Temperatur unter meinem Chalet in der letzten Woche bei - 6,5° lag. Das wird nix und ist sicher viel unwirtschaftlicher, als eine vernünftige Isolierung der wasserführenden Leitungen und der Einsatz einer Begleitheizung.

    Heute gerade beim Nachbarn folgendes Szenario erlebt: Mobilheim nicht winterfest gemacht aberdie Heizung auf Frostschutz laufen lassen. Nur eine 33er Gaspulle, keine automatische Umstellung mit Reserveflasche. Dauerfrost, Gas leer, Heizung aus. Eisbildung auch in den Rohren des Heizkreislaufs da nicht mit Frostschutz gefüllt, dadurch Umwälzpumpe fest. Heute kommt er um nach dem Rechten zu sehen und wundert sich, dass der FI nicht freigibt - kein Strom. Da war wohl die hohe Stromaufnahme der festsitzenden Umwälzpumpe schuld...... Zum Glück muss der Gasvorrat recht lange ausgereicht haben, denn nach einer halben Stunde Einsatz eines Zibro Ofen konnte er die Heizung wieder in Betrieb nehmen. Glück gehabt, nur der WC Spülkasten hat den Frost nicht überlebt. Wäre er heute nicht gekommen, hätte ein Schaden in Höhe von einigen tausend Euro entstehen können.

    Der Vorteil der Raychem ist, dass sich das Heizband selbstständig temperaturüberwacht. Es wird immer nur die benötigte Energiemenge zugeführt, kann somit nicht überhitzen (brennen) und an der innen verbauten Steuereinheit kann die Ein- Ausschalttemperatur voreingestellt und der Betriebszustand abgelesen werden. Das war in unserem Lacet Chalet so eingebaut. Kostet um die 500€, je nach Kabellänge. An der Aussendusche und der Zuleitung der Waschmaschine habe ich steckerfertige Heizkabel verbaut. Kosten bei Amazon je nach Länge um die 70€, funktionieren auch reibungslos und ich konnte keine merklichen Stromkosten verzeichnen. Bei einem nur bedingt winterfestem Alu Mobilheim reicht so ein Band plus Isolierung auch, um während der Anwesenheit die Wasserversorgung zu sichern. (vorausgesetzt die Platzversorgung ist winterScreenshot_20210209_195248_com.amazon.mShop.android.shopping.jpgfest verlegt) Bei Abwesenheit hilft nur entleeren und ausblasen, da durchheizen auf Frostschutz bei schlechter Isolierung (Einfachglas, 2,5cm Styropor) nicht wirtschaftlich ist. Die Membrane im Boiler gibt schnell den Geist auf und ist der häufigste Frostschaden bei Mobilheimen.

    .... habe bisher nur gesehen das Fahrzeuge rausgewunken werden die vorher im Grasladen waren ?

    Du kommst doch ohne Witpas gar nicht mehr in den Coffeeshop rein. Und den bekommen nur Leute mit Wohnsitz in den Niederlanden. ?

    Hab ja auch nichts anderes geschrieben. Die Belgier haben es seit heute verboten und die Niederländer bitten darum, auf Reisen zu verzichten. Und die Grenzen sollen offen bleiben um den Güterverkehr nicht unnötig einzuschänken.

    un_owen

    Irgendwie verstehe ich deinen Humor nicht......

    Weil es nicht verboten ist und die Grenzen weiterhin offen bleiben (müssen), bleibt ja nur die Stichprobenkontrolle, die der Entmutigung unnötiger Einreisen und Hinweisung auf die Quarantänepflicht dient.

    ich bin die B56n gefahren. Ein Bundespolizei-Passat kam mir entgegen. Aber an den beiden Grenzen keine Kontrollen, eigentlich wir immer... ohne Corona

    Ab heute ist der Grenzübertritt nach BE nur noch aus wichtigem Grund für Grenzgänger erlaubt. Dazu muss eine unterschriebene Erklärung mitgeführt werden. Es werden zwar keine Grenzkontrollen eingeführt aber stichprobenhaft Kontrollen, auch in zivil, durchgeführt. Diese Anordnung gilt vorerst bis zum 1.März. Touristische Reisen sind in Gänze verboten. Blöd für diejenigen, die Boot oder Mobilheim auf der anderen Seite der Maas haben. Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass die Niederlande gleichziehen. Bei den aufgerufenen Geldbußen lohnt sich nun auch der Petroleumkauf oder LPG in Belgien nicht mehr.

    Ja, es gibt hier total viele Relschoppers (Randalierer) . Die ziehen gut organisiert Abend für Abend durch die Innenstädte und hauen alles zu Klump. Die hatten hier bisher vermutlich zu viele Freiheiten. Limburg ist ja das Ruhrgebiet der Niederlande. Hier ist richtig viel crime im Grenzgebiet. Messerattacken und Schiessereien passen so gar nicht in meine Idylle.

    Wir hatten sogar überlegt an die Küste zu fahren. Unser B&B hätte uns herzlichst empfangen und von Freitags bis Sonntags sogar ein Dinner ins Appartement gebracht. Die kämpfen ja auch alle um jeden Cent hier und die Hilfen laufen nicht besser als bei uns. Aber derzeit möchte ich auch nicht hunderte Kilometer mit weißem Nummernschild abreißen. Es ist eine total bizarre Situation. Grenzgängerei ist schon so lange normal, viele Niederländer haben Eigentum im Selfkant oder Deutsche hier bei uns. Die Vorstellung, dass da vielleicht mal Barrikaden den normalen Tagesablauf verhindern, ist schier unerträglich.

    Ist aber nicht verboten. Allerdings muss man 10 Tage in Quarantäne, die man aber auch in der Ferienunterkunft absitzen darf.

    Wir sind seit 3. Januar wieder im Chalet. Lebensmittel genug hier bzw. mit vollem Auto losgefahren. Ein Campingnachbar war gerade mit seinen 3 Hunden für 5 Wochen im Landal Green Park, irgendwo an der Küste, für ganz schmales Geld.........


    Natürlich halten wir uns streng an die Regeln, die sich allerdings darauf beschränken keine Kontakte zu haben. Im Chalet gar nicht und draußen mit mehr als genug Abstand. Ist im Prinzip wie auf einer einsamen Insel. Nur mit dem Hund raus um den See und dabei den Müllsack in den Container werfen. Hier ist gar nichts los, auch die Einheimischen sieht man nur bei schönem Wetter am Wochenende mal spazieren gehen.

    Vor ner knappen Stunde 0,672/Liter bei der Shell in Maasmechelen bezahlt. Rijksweg gab es aber nichts mehr, deshalb jetzt Oude Baan 168.

    Und, wird die Grenze (noch) kontrolliert? Heute in Karken und Vloedrop haben se das wohl gemacht.

    Okay, geiles Wetter und De Meinweg als Ausflugsziel gleich nebendran. Die Geschäfte in Roermond sind ja alle dicht.......

    War nur ne Theorie von mir. Unter unserem Chalet ist ein Gemisch aus Klei und Kies. Vor einer Woche war es ja draußen - 11°, die Temperatur unter dem Chalet betrug da minus 0,4°.

    Die Diskussion davor war ja sehr emotional, ob es nun unter dem Chalet frieren könne oder nicht......

    Renate

    Mit Lehm ausfachen macht meiner Meinung nach schon allein aus dem Grund Sinn, weil die anderen Stoffe ja nicht kleben und somit keinen Verbund im Gefach herstellen können. ?

    Hab mal gegooglet:

    Lehm ist ein guter Wärmeleiter und darum nicht zur Dämmung geeignet. Erst durch Beimischung von z. B. Blähtongranulat wird eine Dämmeigenschaft erreicht....

    Ich hab die WM rausgeschmissen. Steht in einer Keter Box. Den Zulaufschlauch habe ich gegen einen 5 Meter Edelstahl Flexschlauch getauscht, der mit einem Heizband und Isolierung versehen ist. Funktioniert seit 2 Jahren störungsfrei. Die Vibrationen im Schleudergang waren mir vorher zu heikel. Hab eine WM gekauft, aus der das Wasser einfach entleert werden kann. Das Flusensieb hat vorne einen Drehverschluss. Somit kann kein Frostschaden entstehen.

    Was ich mir (laienhaft) zur Bodenbeschaffenheit vorstellen könnte......

    Sandboden schließt vielleicht aufgrund seiner Molekülstruktur mehr Luft ein und speichert dadurch Wärme besser als verdichteter Lehmboden.


    Ich beobachte mal mein Theometer, wenn es wieder knackig wird. Minus 6° hatten wir nachts ja schon, wenn auch nur wenige Stunden.

    Andy

    Ich schätze dich sehr und habe überhaupt kein Interesse daran mich mit dir zu streiten. Aber erkläre mir bitte, wie es physikalisch möglich sein soll das Wärme, die immer hochsteigt, durch einen mit 200mm dick isolierten Fußboden einen Luftraum von (10x4x0,5) 20m3 so erwärmen soll, dass dieser frostfrei bleibt? Im besten Fall ist die Isolierung so gut, dass überhaupt keine Wärme verloren geht wie im Passivhaus. Im Allgemeinen frieren Rohrleitungen unter dem Chalet nicht ein, wenn der Luftraum zugfrei geschlossen ist und frei liegende Leitungen mit Rohrisolierung versehen sind.

    Das war jetzt aber mein Wort zum Sonntag und ich schreibe da nix mehr zu. Beim nächsten Aufenthalt in NL werde ich mein Außentermometer mal von der Hundedusche unten in den Keller hängen. Dann werde ich die Temperaturen mal notieren. Da ja der Lockdown vermutlich noch länged als 10.1.21 dauern wird habe ich genug Zeit dazu. Bleibt nur die Frage wie sich das Wetter entwickelt.

    Liebe Grüße

    Peter Marko

    Die Hersteller werben ja gerne mit Extra Winterisolierung usw. Natürlich sind dickere Wände an sich schon deutlich energieeffizienter. Wird aber die Dampfbremsfolie nicht ordentlich an den Überlappungen verklebt, die Durchbrüche für Leitungen, Kamin, Abluft, Fenster und Türen nicht abgedichtet, dann zieht das hier wie bei einer Zwangsbelüftung. Sogar aus den Steckdosen kommt ein leichter Hauch Zugluft. An solchen "Kleinigkeiten" bemerkt man dann den Unterschied zwischen einem Chalet und z. B. Niedrigenergie Fertighaus. Darum bekommt man eben auch keine Baugenehmigung oder nur mit großen Schwierigkeiten.

    Andy

    Es geht doch um den unbeheizten Luftraum zwischen Chalet und Erdboden. Was hat denn die Isolierung oder die Innentemperatur damit zu tun? Meine Wasserzuleitung ist zusätzlich mit einer PE Schaumschale isoliert. Frischwasser ist auch noch nie eingefroren. Es gab ja nur den Eispropfen in der Abwasserleitung. Dieses Problem hab ich für mich ganz einfach behoben, indem ich das Wasser der Schlabberleitung einfach unters Chalet tropfen lasse. Ist ja egal, da ja sauberes Trinkwasser. Deine grundsätzliche Aussage, dass die Temperatur im "Keller" nicht unter den Gefrierpunkt fallen kann ist aber nicht korrekt.

    Andy

    Da muss ich dir widersprechen, Andreas. Unser Chalet ist ja auch komplett eingeschürzt. Vor 2 Jahren gab es eine längere Frostperiode. Da hab ich mich gewundert, warum das Wasser im Handwaschbecken nicht ablaufen wollte. Der Grund: Die Ausdehnungsleitung der Therme lässt ja beständig Wasser ab. Durch die geringe Menge konnte dieses nicht schnell genug abfließen und führte zu einem dicken Eispropfen in der 50'er Abwasserleitung. Diese habe ich allerdings auch nicht isoliert. Also bei extremen Minusgraden kann es sehr wohl weit unter 0° unter dem Chalet werden.

    Zugvogel

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte aber irgendwie habe ich keine Benachrichtigung über deinen letzten Beitrag gesehen.

    Du hast doch ein Top Chalet von BCC gekauft. Das die da an einer, gemessen am Hauspreis, Lapalie sparen kann und will ich nicht annehmen. Lässt sich aber doch bestimmt per Mailanfrage klären.

    Natürlich sollte das Heizband bis in die in unseren Breitengraden übliche Frosttiefe von 80cm verlegt sein. So tief ist bei uns in NL aber noch nicht einmal die Wasserleitung des Platzes verlegt.