Beiträge von Seehase

    Was ich mir (laienhaft) zur Bodenbeschaffenheit vorstellen könnte......

    Sandboden schließt vielleicht aufgrund seiner Molekülstruktur mehr Luft ein und speichert dadurch Wärme besser als verdichteter Lehmboden.


    Ich beobachte mal mein Theometer, wenn es wieder knackig wird. Minus 6° hatten wir nachts ja schon, wenn auch nur wenige Stunden.

    Andy

    Ich schätze dich sehr und habe überhaupt kein Interesse daran mich mit dir zu streiten. Aber erkläre mir bitte, wie es physikalisch möglich sein soll das Wärme, die immer hochsteigt, durch einen mit 200mm dick isolierten Fußboden einen Luftraum von (10x4x0,5) 20m3 so erwärmen soll, dass dieser frostfrei bleibt? Im besten Fall ist die Isolierung so gut, dass überhaupt keine Wärme verloren geht wie im Passivhaus. Im Allgemeinen frieren Rohrleitungen unter dem Chalet nicht ein, wenn der Luftraum zugfrei geschlossen ist und frei liegende Leitungen mit Rohrisolierung versehen sind.

    Das war jetzt aber mein Wort zum Sonntag und ich schreibe da nix mehr zu. Beim nächsten Aufenthalt in NL werde ich mein Außentermometer mal von der Hundedusche unten in den Keller hängen. Dann werde ich die Temperaturen mal notieren. Da ja der Lockdown vermutlich noch länged als 10.1.21 dauern wird habe ich genug Zeit dazu. Bleibt nur die Frage wie sich das Wetter entwickelt.

    Liebe Grüße

    Peter Marko

    Die Hersteller werben ja gerne mit Extra Winterisolierung usw. Natürlich sind dickere Wände an sich schon deutlich energieeffizienter. Wird aber die Dampfbremsfolie nicht ordentlich an den Überlappungen verklebt, die Durchbrüche für Leitungen, Kamin, Abluft, Fenster und Türen nicht abgedichtet, dann zieht das hier wie bei einer Zwangsbelüftung. Sogar aus den Steckdosen kommt ein leichter Hauch Zugluft. An solchen "Kleinigkeiten" bemerkt man dann den Unterschied zwischen einem Chalet und z. B. Niedrigenergie Fertighaus. Darum bekommt man eben auch keine Baugenehmigung oder nur mit großen Schwierigkeiten.

    Andy

    Es geht doch um den unbeheizten Luftraum zwischen Chalet und Erdboden. Was hat denn die Isolierung oder die Innentemperatur damit zu tun? Meine Wasserzuleitung ist zusätzlich mit einer PE Schaumschale isoliert. Frischwasser ist auch noch nie eingefroren. Es gab ja nur den Eispropfen in der Abwasserleitung. Dieses Problem hab ich für mich ganz einfach behoben, indem ich das Wasser der Schlabberleitung einfach unters Chalet tropfen lasse. Ist ja egal, da ja sauberes Trinkwasser. Deine grundsätzliche Aussage, dass die Temperatur im "Keller" nicht unter den Gefrierpunkt fallen kann ist aber nicht korrekt.

    Andy

    Da muss ich dir widersprechen, Andreas. Unser Chalet ist ja auch komplett eingeschürzt. Vor 2 Jahren gab es eine längere Frostperiode. Da hab ich mich gewundert, warum das Wasser im Handwaschbecken nicht ablaufen wollte. Der Grund: Die Ausdehnungsleitung der Therme lässt ja beständig Wasser ab. Durch die geringe Menge konnte dieses nicht schnell genug abfließen und führte zu einem dicken Eispropfen in der 50'er Abwasserleitung. Diese habe ich allerdings auch nicht isoliert. Also bei extremen Minusgraden kann es sehr wohl weit unter 0° unter dem Chalet werden.

    Zugvogel

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte aber irgendwie habe ich keine Benachrichtigung über deinen letzten Beitrag gesehen.

    Du hast doch ein Top Chalet von BCC gekauft. Das die da an einer, gemessen am Hauspreis, Lapalie sparen kann und will ich nicht annehmen. Lässt sich aber doch bestimmt per Mailanfrage klären.

    Natürlich sollte das Heizband bis in die in unseren Breitengraden übliche Frosttiefe von 80cm verlegt sein. So tief ist bei uns in NL aber noch nicht einmal die Wasserleitung des Platzes verlegt.

    Im "Pütt" dürfte sich der Haupthahn befinden. Wegen Frostsicherheit in mindestens 50cm Tiefe ist eugentlich üblich. Und hinter dem Absperrventil ist ein kleines Entleerungsventil. Also Haupthahn zu, alle anderen Ventile geöffnet lassen und dann läuft schonmal das Meiste durch Schwerkraft raus. Danach von innen nach aussen ausblasen. Achte drauf dass der Boiler richtig entleert wird.

    AnneSee

    Jetzt hab ich mich aber geographisch verlaufen.....

    Hab nur das Wasser auf der Karte gesehen und Kampen gleich mit Kamperland verknüpft und nicht weiter recherchiert. :vogelzeig Eventuell könnt ihr euer Glück auch mit einer Anzeige bei Marktplaats.nl versuchen. Das sind die Ebay Kleinanzeigen in unserem Nachbarland. In Scharendijke gibt es ja noch den Chaletverkäufer "Zeeuwse Chalets". Die arbeiten mit Arcabo zusammen und haben bestimmt für Garantiearbeiten einen Vertragshandwerker.

    Ich bin ein Multi-Handwerker, habe hier alles selbst gemacht. Unser Chalet ist aus dem Jahr 2012. Als wir uns mit dem Umstieg vom Caravan zum "mobilen Bungalow" entschieden, habe ich mich im Vorfeld sehr intensiv mit den Konstruktionen beschäftigt. Durch unsere Planung der ganzjährigen Nutzung viel daher ein Mobilheim schnell durch das Raster, weil es einfach meinen Vorstellungen von Stabilität, Isolation und Haustechnik nicht entsprach. Zudem haben wir hier Freunde, die englische Alumobilheime haben. Davon wurden in den letzten Jahren viele mit Kunststofffenstern und Doppelverglasung nachgerüstet. Allesamt von unserem polnischen Allrounder, der von Alleinunterhaltung, DJ, Terrassendach usw. alles anbietet. Und wenn man sich das genau anschaut, weiss man zumindest wie man es selbst nicht machen würde...

    Das Problem wird die stabile Befestigung sein. Die Original Alu Türrahmen sind ja mit einem seitlichen L Profil versehen. Das wird dann mit Dichtmasse/Band flächenbündig eingesetzt und in der Lattung verschraubt. Die Türe trägt dann vielleicht 3mm auf. Setzt du die besagte PVC Türe auf sind dass schon 60 mm Überstand und entsprechend problematisch wird auch die Abdichtung. Hinzu kommt noch das erheblich höhere Gewicht, dass an den nur 3cm starken Latten zerrt. Die speziellen Türen von z. B. Campotherm werden außen mit einem speziellen Rahmenprofil gefertigt, dass dann so wie die Originaltüre eingesetzt und abgedichtet wird. Wenn du "normale" Laibungstüren einbauen willst muss evtl. die Öffnung vergrößert und die Lattung verstärkt werden. Hinzu kommt dann noch die Abdichtung. Nicht unmöglich, aber schon was für versierte Handwerker. Alles in Allem könnte es günstiger sein, die Türen bei Campotherm zu bestellen und per Spedition anliefern zu lassen. Der Aus- und Einbau gelingt dann sicher einfacher und es wird sicher 100% Wind- und Wasserdicht.

    Vorher den Heizkreislauf um ca. 15 ltr. entleeren und das Glycol im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt in den Kreislauf zurück pumpen. Dazu einfach das Entlüftungsventil ausdrehen und eine Schlauchtülle mit 1/2" Gewinde einsetzen. Unverdünnt ist das Glycol sehr zäh und es dauert Stunden, bis sich alles im Kreislauf verteilt hat. Im schlimmsten Fall kann das den Tod der Umwälzpumpe bedeuten. Wennn du kein Risiko eingehen willst kaufe Coracon über Amazon. Das ist extra für Wärmepumpen und Zentralheizungen und mit knapp 50€ nicht überteuert. Die von Holländer beschriebene Pumpe hab ich ebenfalls bei Amazon gekauft und bin sie anschließend mit wenig Verlust bei Ebay wieder los geworden.

    gerdkon

    Da bei den meisten älteren englischen Mobilheimen die Wasserleitungen unisoliert frei unter dem Mobilheimboden baumeln suchst du am besten unter den Zapfstellen (Spüle, Dusche, Waschtisch). Da wäre die Anbringung zumindest logisch um die aufsteigenden und im Haus liegenden Leitungen restlos entleeren zu können.

    Zugvogel

    Standarmäßig verbauen die meisten Chaletproduzenten das System von Raychem und die wissen auch, was da zu tun ist. Diese Heizung wird auch in der Großindustrie verbaut. Habe die auch seit 2016 störungsfrei im Betrieb. Zusätzlich ist die Leitung noch mit PU Schlauch isoliert. Worst Case wäre ein Stromausfall über längere Zeit bei Extremfrost im unbewohnten Haus. Das ist aber sehr unwahrscheinlich. Da ja die Heizung als Frostwächter läuft (leider auch nicht bei Stromausfall) wird innen und an der Heizungsanlage (mit Frostschutz befüllt) eher kaum ein Schaden entstehen. Und bei längerer Abwesenheit kann man ja Ruck Zuck den Zulauf entleeren, um ganz auf Nummer sicher zu gehen.

    In den Niederlanden gibt es da einige, zum Beispiel diesen:

    chaletservice-patrikkoel.nl

    Der hat selbst jahrelang bei Arcabo gearbeitet, kennt sich also bestens mit der Bauweise und den Materialien aus. Prinzipiell kann das aber jeder Schreinerei- oder Zimmereibetrieb auch. Dann müssen aber weitere Gewerke wie Elektrik, Heizungsbau und Dachdeckerei hinzu gezogen werden.

    Klar, da reicht ja ne Steckdose. Für den Gaskamin muss halt die Gaszufuhr angepasst und ein zusätzlicher Dachdurchbruch geschaffen werden. Viel Arbeit, beginnend bei der Planung. Besonders für diesen "Kleinbetrieb" der ja, aufgrund der Gesamtkonstellation, an nicht mehr als 3 Häuser gleichzeitig bauen kann. Wanders.nl ist zum Beispiel so automatisiert, dass dort jeden Tag ein Chalets gebaut werden kann und Lacet erweitert gerade um 15000 qm Betriebsfläche. Wer kauft das bloß alles?????