Beiträge von Seehase

    Wir haben dieses von Grosfillex weil mir Keter etwas zu altbacken aussah. Mittlerweile haben die aber auch moderne Designs. Die Hütte steht auf Terrassen Betonplatten und ist rundherum mit Halterungen verdübelt. Es war bei Real Online für ca. 1400€ im Angebot und gefällt mir immer noch sehr gut.

    Bei den Keter Häuschen sind Vertiefungen in der Bodenplatte. Die kann man aufbohren um da z. B. auf einem Punktfundament zu dübeln. 3100038103401_600x600@2x.jpg

    Google mal bei Youtube nach Toms Woodshop/Chaletverkleidung.

    Super Video und detailliert beschrieben. Die Fassade bis unten durchziehen bedeutet, dass beim Setzen des Hauses auch Spannungsschäden auftreten können wenn die untere Abdeckung nicht arbeiten kann. Ich hab mein Chalet untenrum mit Zierer Fassadenplatten ( GFK) in Bruchsteinoptik verkleidet. Gibt es auch in Ziegel, Schiefer usw.

    Eventuell mit Teleskopstützen innen die Tragkraft erhöhen und oben aufs Dach längs Gerüstbohlen damit das Manngewicht besser verteilt wird. Sollte es trotzdem einbrechen lohnt sich die zusätzliche Dämmung wohl nicht..... :ironie

    Wenn nochwas unklar ist, schick es mir per PN. Komme mittlerweile sehr gut zurecht. Nur im Gespräch stoße ich noch an Hürden, vor allem wenn es dann schneller wird weil mein Gegenüber meint ich sei Muttersprachler........

    MartinaL

    Ja, dass muss ich nochmal präzisieren. Ein Mobilheim hat die tragenden Teile ja aus einem Leiterrahmen aus Stahlblech worauf die Balken dann längs aufliegen. Das reicht dann ja aus weil die gesamte Konstruktion eher in Leichtbauweise ausgeführt ist. Bei einem Chalet (das gut doppelt bis dreimal so schwer ist) ist ein Stahlträgerunterbau in Längsrichtung, auf dem im Abstand von 50-60 cm die Balken quer aufliegen, verbaut. Entsprechend stabiler und schwerer ist der gesamte Aufbau ausgelegt. Diese gesamte Konstruktionshöhe (auch beim Mobilheim) ist dann natürlich deutlich höher als die hier diskutierten 10 cm Bodenstärke. Die kann man nur erreichen wenn die Balkenlage direkt auf dem Boden (ohne Fahrgestell) auf Punktfundamenten oder Terrassenplatten aufgelegt werden, wodurch die Traglast ja viel großflächiger verteilt wird. Aber wenn ich ganzjährig bewohnen möchte und nicht ein Domizil für den Sommer suche geht nichts über eine üppig bemessene Dämmung, weil die Mehrkosten sich schnell amortisieren. Mal vom Komfortgewinn ganz abgesehen.

    un_owen Der Holländer schießt gerne schonmal scharf. Da kann man sich schnell auf den Schlips getreten fühlen. (ging mir auch schon so ;))

    Aber er hat immerhin sein Chalet selbst gebaut, und das auch fachmännisch. Als Schreiner hat er dazu natürlich das Know-how und die nötigen Werkzeuge. Trotzdem ist das in meinen Augen schon ne Leistung, sowas quasi "nebenbei" zu bauen. Und es gibt auch nur 3 Typen von mobilen Häusern. Holzständer-, Blockbohlen- oder Sandwichbauweise. Das was du schreibst stimmt dann auch und meine Einwände bezüglich Statik bezogen sich auf den verlinkten Bauplan 9x4 Meter. Trotzdem bin ich der Meinung dass aus Rücksicht auf die Anderen sowas nicht auf dem Platz gebaut werden sollte. Ausnahme vielleicht bei einem neuen Tiny Haus Dorf wo alle anderen auch neu bauen. Und nun bleiben wir wieder alle friedlich und freundlich zu einander. :blume

    Diese Konstruktionen sind doch an den meisten Mobilheimen "nachmessbar". In der Regel beträgt die Dicke der Aussenwände 3,5 - 5 cm. Bei Chalets liegt sie dann zwischen 10 und bis zu 26 cm. (HGB) wodurch in Verbindung mit einem Stahlträger-Fahrgestell natürlich eine viel höhere Stabilität und fast das 3 fache Gewicht zusammen kommt. Und ein Dachsparren wird mit ziemlicher Sicherheit immer auf einem Ständer aufliegen.

    Vielleicht liegt hier nur ein Missverständniss vor. Holländer geht von einem Mobilheim aus, du wohl eher von einem Tiny Häuschen. Und da gibt es schon gewaltige Unterschiede in der Konstruktion. Bei einer Hausbreite von 4 Metern z. B. reicht eine Bodenstärke von 10 cm von der Tragkraft nicht aus, mal ganz abgesehen von der spärlichen Isolationswirkung. Und es fehlt dann auch der Platz für die Verlegung der Installationen. Aber wenn es eh nicht bewegt werden soll kommt man vermutlich besser weg mit einem Blockbohlenhaus Bausatz.


    Ich frage mich gerade was dass für Wild West Campingplätze sind die einen Bau vor Ort überhaupt zulassen. Wochenlanges sägen und schnatternde Akkuschrauber nerven doch die Erholungssuchenden extrem.

    un_owen

    So hatte ich dich nicht verstanden. Dachte nur bei Spaxschrauben in Holz macht Graphit nicht wirklich Sinn.

    Ist doch prima, wenn jeder seine Erfahrungen weiter gibt. Aber Burki hat sich eh gegen Mobilität entschieden.

    Diese Terrassen stehen im Süden vor fast jedem Vermietchalet, weil sie günstig sind und vor allem durch pre fab Bauweise ruck zuck montiert weden können. Es gibt nun auch modernere Brüstungsvarianren mit Glas oder Alurohren. Die angebotenen Überdachungen mit LKW Plane tun aber zumindest meinen Augen richtig weh.

    Unsere Fertigterrasse musste letztlich doch zum größten Teil umgebaut/erneuert werden weil wir ein Alu Terrassendach bekommen haben und die Maße eben anders sind.

    Moin Burki, ich weiß ja aus Erfahrung wie schwierig es teilweise ist, Materialien ranzuschaffen. Mal eben in den Baumarkt bedeutet z. B. für mich von Krk nach Rijeka ins Bauhaus zu eiern. Das artet dann in eine Halbtagstour aus. Vor 22 Jahren (Umzug meiner Eltern von D nach HR) musste noch vieles mitgebracht werden. Erinnere mich noch an eine verzweifelte Suchaktion nach "Tiple na Rigips" (Hohlwanddübel)

    un_owen

    Die Deckit Terrassenelemente werden normalerweise mit Edelstahl Spaxschrauben in Holz verschraubt. Das ist irgendwann fest gegammelt. Und da Edelstahl spröde ist reisst entweder die Schraube ab oder die Bitaufnahme wird gekillt. Und schon ist Schluss mit Demontieren. Daher besser durchbohren und mit Schlossschrauben, Scheiben und Muttern arbeiten. Dann macht auch Graphit Sinn. Es handelt sich, wenn auch um kesseldruckimprägniertes, Nadelholz. Ich persönlich würde diese Terrasse nicht nochmal kaufen.

    Moin Burki,

    der Aufbau klappt mit 2 Mann in einigen Stunden problemlos, wenn der Boden einigermaßen eben ist. Die Terrasse sollte gute 10 Jahre halten, es regnet ja nicht ständig in Dalmatien. Nach dem Aufbau unseres Terrassendachs habe ich aber nur noch die Unterkonstruktion wieder verwendet. Falls du die Terrasse irgendwann wieder abbauen möchtest solltest du aber die Elemente mit Schlossschrauben befestigen. Die mitgelieferten Edelstahlschrauben waren nach 3 Jahren schon ziemlich festgegammelt. Erwarte nicht zuviel von der Qualität. Der Belag ist nicht unbedingt barfußtauglich und die Schraublöcher sind nicht vorgesenkt.

    Gerade kam per Email die Antwort von Seijsener. "Leider führen wir keine Wartungsarbeiten sondern lediglich Überprüfungen der Installation aus. Wir wünschen Ihnen aber viel Erfolg bei der Suche nach einem Betrieb, der diese Arbeiten für Sie durchführt."

    Es bleibt also bei meinem Modell, einen befreundeten Installateur mit Aussicht auf einen gemütlichen Grillnachmittag von Wuppertal hierher zu locken.....

    Sorry mabre68

    Du hast natürlich recht. Ist so entglitten weil ich Andy eine PN schreiben wollte und das vom Handy aus nicht möglich ist.

    Um beim Thema zu bleiben, ich habe jetzt bei Seijsener Recreatietechnik angefragt ob eine Thermenwartung in Kombination mit der "keuring" möglich ist. Bin schon auf die Antwort gespannt......

    Ich habe eher den Eindruck dass für einen Installateur ne Wartung oder Kundendiensteinsatz monitär nicht reizvoll ist.....

    Hab einen und ärgere mich gelegentlich dass der im Zählerkasten schneller auslöst als der in meiner Unterverteilung.

    mabre68

    Eine neue (Brennwert) Therme montieren und mit Lecksuchspray den Gasanschluss auf Dichheit prüfen ist aber was anderes als bei einer Wartung das Gerät zu öffnen, neue Dichtungen einzusetzen, Abgaswerte und Flammenbild zu justieren.....

    Dazu muss selbst ein Gas- Wasserinstallateur eine spezifische Unterweisung absolvieren. Vom Haftungsfall mal ganz abgesehen, wenn man z. B. an eine ortsfeste Gasversorgung angeschlossen ist.

    Hier bei uns gibt es gar keine Vorgaben/Kontrollen seitens der Platzverwaltung.

    Habe die Option "Sta zeker en veilig" in meiner Versicherungspolice und werde jetzt mal versuchen, über die zertifizierende Firma Sejsener die Wartung in Verbindung mit der "keuring" zu beauftragen. Sejsener ist ein Betrieb der in den gesamten Niederlanden die Inrastruktur der Campingplätze und Jachthäfen herstellt. Die "keuring" ist eine 2 jährige Sicherheitsüberprüfung von Gas, Wasser und Strom und wird mit 10% Rabatt auf die Versicherungsprämie belohnt.

    Andy

    Du als Elektriker würdest dich z. B. über unsere Stromzuleitung wundern. Der Schutzleiter ist ein Bündel von Drähten das blank über den beiden Leitungen Null und Phase gewickelt unter der Deckummantelung steckt. So etwas gibt/gab es meines Wissens bei uns in der konventionellen Elektroversorgung nicht.